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Thömus publiziert interessante Umfrage-Ergebnisse

Eine Umfrage unter 1692 Kunden der Thömus Veloshop AG zeigt neue Nutzungsverhalten und Kauftrends für die Fahrradsaison 2008. Über 80 Prozent der Velofahrer wollen 2008 mehr Rad fahren als im Vorjahr. Knapp die Hälfte der Befragten setzt inzwischen auf das Velo als Alltagsgefährt. Image und Wertschätzung des Mountainbikes sind gestiegen: Konsumenten geben für Hightech-Fahrräder mehr Geld aus als je zuvor.

Thömus Veloshop AG hat  innert Wochenfrist im Februar eine Befragung unter Radfahrerinnen und Radfahrern durchgeführt. Über 400 Frauen haben sich beteiligt, die Gruppe der aktiv radfahrenden Frauen weist starke Wachstumsraten auf.

28% der Befragten fahren täglich Velo

Nur gerade jeder zehnte Befragte beurteilt den Stellenwert des Fahrrads im Alltag als «Mittel zum Zweck». Für 36 Prozent aller aktiven Radfahrer kommt dem Velo ein «wichtiger» Stellenwert zu. Über 52 Prozent aller Befragten bezeichnen ihre Beziehung zu Fahrrädern sogar als «Hobby». Diese Äusserungen werden gestützt, wenn nach der Nutzungsgewohnheiten der Radfahrer gefragt wird. Bemerkenswerte 28 Prozent der Befragten fahren täglich Rad, über 44 Prozent mehrmals wöchentlich und 16% immerhin mehrmals monatlich.

Während die Befragten praktisch zu hundert Prozent im Sommer Rad fahren, sind auch die Jahreszeiten Frühling und Herbst inzwischen für 95% zu vollwertigen Velo-Saisons geworden. Innerhalb des saisonalen Velo-Fahrverhaltens darf jedoch der Winter als eigentliche Überraschung bezeichnet werden: 45 Prozent der Befragten fahren inzwischen auch im Winter Rad, zur Arbeit, zu Trainingszwecken oder – speziell mit den neuen, aufstrebenden Fahrradtypen Freerider – auch als Winterausflügler, da die Fahrräder durch ihre Geometrien, dicke Reifen und Scheibenbremsen eine gute Kontrolle des Fahrverhaltens auch auf Schnee möglich machen.

Unter den Einsatzmöglichkeiten, für welche Velos eingesetzt werden, schneiden die Bezeichnungen Sport und Trainingseinsätze mit gut 70% der Stimmen gut ab. Die Tagestour scheint für viele Befragte ein wichtiges Einsatzziel zu sein. Auf der  nächsten Position folgen die Alltagsradler mit gut 46 Prozent der Stimmen. Sie bewältigen ihre täglichen Besorgungen und den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad.

4 von 10 sind 2007 mehr Velo gefahren, 8 von 10 wollen 2008 mehr fahren

2007 sind 37 Prozent der Befragten mehr Velo gefahren als im Vorjahr, 41 Prozent sind ungefähr gleich viel gefahren wie im Vorjahr. Im 2008 wollen die Befragten nochmals zulegen mit ihren Velofahrten, der Trend wird deutlicher: 82 Prozent aller befragten Frauen und Männer beabsichtigen im neuen Jahr mehr Fahrrad zu fahren als im Vorjahr.

Auf die Frage nach dem Preis ihres aktuellen Fahrrads antworten 23 Prozent der Befragen, dass sie 2000 Franken oder weniger für ihr Gefährt bezahlt haben. Immerhin 18 Prozent haben bis zu 3'000 Franken für ihr Velo ausgegeben, immer noch stattliche 16 Prozent bereits zwischen 4'000 und 5'000 Franken. Eine bemerkenswerte grosse Gruppe von knapp 10 Prozent der Nutzer bezahlte für Bikes oder Rennräder bereits zwischen 6'000 und 7'000 Franken. Die bestvertretene Gruppe mit 24% Prozent aller Befragten fährt das aktuelle Rad seit zwei Jahren. Immerhin 16% der Nutzer geben an, ihr Fahrrad eben erst oder innert des letzten halben Jahres gekauft zu haben. An die 40 Prozent aller Befragten fahren ihr Rad bereits 3 Jahre oder länger.

Das Traumbike darf 2008 mehr kosten

Ihr neues Wunsch-Bike werden sich die Befragen 2008 mehr kosten lassen. Die Bereitschaft der Konsumenten steigt, für qualitativ hochstehende Fahrräder mehr zu bezahlen als bisher. Über 21 Prozent sind bereit, bis zu 3'000.- Franken für ein neues Fahrrad zu bezahlen. Jeweils ein Fünftel aller Befragten würde bis zu 4'000.- bzw. 5'000.- Franken auslegen für das Wunsch-Fahrrad. Beachtlich, dass immerhin ein Velofahrer auf einhundert Befragte heute bereit ist, für das Bike oder Rennrad seiner Träume über 10'000.- Franken zu zahlen.
Im Vergleich zu anderen Gebrauchsgütern wie Autos oder Computer erachten 55 Prozent aller Befragten das Fahrrad nach wie vor als teuer. Nach den gekauften Fahrradtypen befragt, antworten knapp die Hälfte der 1692 Befragten, bereits mindestens einmal ein Alltags- oder Cityvelo gekauft zu haben, jedoch beachtliche 82 Prozent, dass sie bereits einmal ein Mountainbike gekauft haben.

Trend von Alu- zu Kohlefaser-Fahrradrahmen

Bezüglich dem für Fahrräder bevorzugten Rahmenmaterial zeichnet sich eine Trendwende ab: Nach wie vor dominant ist mit knapp 70 Prozent der Anteil der Aluminium-Rahmen. Die Frage nach ihrem bevorzugten Rahmenmaterial beantworten 53 Prozent mit «Karbon», immerhin 31% mit Aluminium. Die klassischen Velorahmen aus Stahlrohr landen in der Beliebtheit mit nur gerade 3 Prozent der Stimmen weit abgeschlagen auf Platz vier, noch hinter dem ebenfalls beliebten Rahmenmaterial Titanium. Das Interesse an einer Mitgliedschaft im Schweizerischen Radsportverband Swiss Cycling ist unter den Befragten nach wie vor minim. Nur gerade 9 Prozent der Befragten sind Mitglied des nationalen Radsportverbands.
 

Zur Umfrage: Thömus Veloshop AG, einer der marktführenden Anbieter von Fahrrädern in der Schweiz, befragte im Februar 2008  Kunden nach ihren Fahrrad-Nutzungsgewohnheiten und nach ihrem Kaufverhalten. Innert Wochenfrist zwischen dem 4. und dem 10. Februar beantworteten 1692 Befragte die Online-Umfrage vollständig. Ein überraschend hoher Anteil von Frauen hat die Fahrrad-Umfrage mitgeprägt: Insgesamt 432 Frauen und 1260 Männer gaben Auskunft. Die bestvertretene Altersgruppe unter den Radlern sind in der Umfrage mit 32% die 30-39jährigen, gefolgt von 25% der Befragten zwischen 40-49 Jahren. Drittstärkste Gruppe sind die 20-29jährigen Männer.

 


Interview mit Thomas Binggeli, Geschäftsleiter Thömus Veloshop AG

82 Prozent der 1692 von Ihnen befragten Personen wollen 2008 mehr Rad fahren. Gute Vorsätze oder belegter Trend?
Nach meinen Erkenntnissen klar ein Trend. Immer mehr Menschen entdecken die Faszination des Radfahrens. Die Bike-Bewegung macht eine sehr starke Entwicklung mit. Gesundheit, Fitness, Bewegung und gemeinsame Erlebnisse vor der eigenen Haustür, preiswert und nachhaltig, sind die Erfolgsfaktoren.

Eine vergleichsweise hohe Anzahl von 25 Prozent Frauen hat ihre Umfrage teilgenommen. Fahren Frauen häufiger Rad?
Frauen sind eine sehr stark wachsende Fahrrad-Zielgruppe. Einerseits fahren Frauen im Alltag immer häufiger Rad. Sie sind bewegungsorientiert und offen für pragmatische Lösungen, wenn es um konkrete ökologische Massnahmen geht. Gerade das Segment der sportlichen, auch der voll gefederten Mountainbikes erhält einen immer höheren Zulauf von Frauen. Sie entdecken den Komfort des modernen, komfortablen und einfach zu handhabenden Mountainbikes.

Über die Hälfte der Befragen sehen ihr Wunsch-Bike in Preisklassen zwischen 4 und 6'000 Franken. Hat sich das Image des  Fahrrads vom Gebrauchsgegenstand zum Image-Objekt entwickelt?
Wir beobachten eine starke Entwicklung hin zum Lifestyle-Produkt. An ein Mountainbike stellen die Kunden heute hohe Anforderungen. Die Räder sind oft voll gefedert, verfügen über Scheibenbremsen, individuell angepasste Komponenten und sie sind leichter als je zuvor. Diese Fortschritte kosten Geld: Ein voll gefedertes Hochleistungs-Mountainbike wiegt heute noch 10 Kilogramm, vor fünf Jahren waren es noch 14 Kilogramm.

Dennoch bezeichnen 55 Prozent der Befragten Fahrräder als teuer, verglichen mit Autos oder Computern?
Diese Wertung ist gut nachvollziehbar: Fahrräder verfügen vergleichsweise über weniger Annehmlichkeiten, sind Bewegungsgeräte, man gerät ins Schwitzen und sitzt statt in Lederpolstern auf einem Sattel. Günstige Autos kosten heute 15'000 Franken, sehr teure Bikes oder Rennräder auch.

Von 1692 befragten Personen sagen knapp ein Drittel, dass sie täglich Rad fahren. Ihre Begründung?
Nimmt man die Alltagsvelofahrer und die sportlichen Radler zusammen, ergeben sich heute Traumwerte für die Velo-Entwicklung. Unter dem Titel der knapper werdenden Ressourcen und der Möglichkeiten, Ausflüge und Ferien vor dem eigenen Haus machen zu können, erhält das Fahrrad auch in den nächsten Jahren eine immer wichtigere Bedeutung.

Überraschungssaison Winter: immerhin 45 Prozent aller Befragten sagen, dass sie auch im Winter Rad fahren. Überrascht?
Ja und Nein. Ja, überrascht, weil der Anteil der Winterbiker gerade in den beiden letzten Saisons sehr stark gestiegen ist. Nein, nicht überrascht, weil die Fahrräder und die Bekleidung immer wintertauglicher geworden sind. Man friert nicht mehr auf dem Mountain Bike oder dem Freerider. Gleichzeitig werden die Winter, bedingt durch den Klimawandel, eher kürzer und milder. Die Technik ist angepasst, breite Lenker, Geometrien,  welche eine aufrechte Sitzposition ermöglichen, dazu Scheibenbremsen für gutes Handling in allen Konditionen und weich gepumpte Reifen machen das Biken im Winter zu einem echten Vergnügen. Hier entdecken immer mehr Menschen den Reiz des Winterbikens.

Das Rahmenmaterial Karbon ist für über die Hälfte der Befragten ihr Wunschmaterial. Weshalb sind immer mehr Radfahrer von Kohlefaser-Rahmen beeindruckt?
Das enorme Prestige der Kohlefaser aus dem Flugzeugbau, dem Automobil-Rennsport, der Segeljachten beeinflusst die Komponenten. Themen wie Alinghi als Sieger des Americas Cup haben viele Radfahrer sensibilisiert. In der Fahrrad-Welt hat der Karbonrahmen die wesentliche Veränderung bei Rennrädern gebracht, sie sind heute 3 bis 4 Kilogramm leichter als vor einigen Jahren. Und dem Mountainbike beschert Karbon Traumwerte. Stellen Sie sich vor, man hätte vor einigen Jahren behauptet, dass ein voll gefedertes, kompetitives Bergvelo 10 Kilogramm oder weniger wiegen könnte.

Quelle: Pressemitteilung

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