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Test: Tranzbag Air – Flugreisen 2.0

Tranzbag hat vor vielen Jahren das Reisen mit dem Fahrrad im Zug revolutioniert. Die Taschen sind nach wie vor ein Verkaufsschlager und oft kopiert worden. Nun wagt sich der Anbieter in ein ganz neues Umfeld und hebt mit dem Modell Air ab. Sie setzen damit einen neuen Massstab in Sachen Flugreisen mit dem Bike.

Drei Jahre hat die Entwicklung des Tranzbag Air gedauert. Wieder und wieder wurde die Lancierung verschoben, weil die Macher nicht 100-prozentig zufrieden waren. Jetzt sind sie es und das zu Recht. 
              

Verarbeitung & Details

Das Herzstück dieser Tasche ist das sogenannte Air-Frame-System. Dabei handelt es sich um aufblasbare «Schläuche» in robusten Kammern, die dem Bag die Form und Stabilität verleihen. Da es auf dem Markt keine geeigneten Schläuche gab, hat Tranzbag kurzerhand eigene entwickelt: hauchdünn, um Gewicht zu sparen, robust, um die Belastungen des Flugtransports auszuhalten. Die vier Luftkammern sind mit einer Standpumpe in wenigen Minuten gefüllt, ein Bar Luftdruck reicht aus.
 
In der Tasche hat es zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten, um Fahrräder von 26 bis 29 Zoll zu fixieren. Rennräder haben ebenso Platz wie Mountainbikes und das, ohne dass der Lenker oder das Hinterrad demontiert werden muss. Für Letzteres hat es aussen ein Fach, das auch grossvolumige 29-Zoll-Reifen fasst. Drei geräumige Materialfächer im Innern gewähren Platz für Schuhe, Helm und sonstiges Material. Die am Boden laufenden Aluminiumschienen verhelfen der Tasche zur nötigen Stabilität.
 
Der Tranzbag Air verfügt über vier leicht laufende Räder und kann ohne Kraftaufwand geschoben werden. Sieben Trage- und Steuergriffe vereinfachen das Handling. Die Tasche kommt mit Schutzmaterial für MTB- und Rennrad-Lenker und ebenso mit «Schützern» für die Gabel und die vordere Bremsscheibe.
 
In unbefülltem Zustand lässt sich die Tasche mit wenigen Handgriffen auf ein Packmass von 170 x 39 x 23 Zentimeter verkleinern und dank einer Hülle einfach transportieren oder verstauen. Sie wiegt rund 9,5 Kilo.
 

Im Einsatz

Der Tranzbag musste gleich in den Härtetest. Zuerst wurde er auf dem Frontgepäckträger mit dem Fahrrad transportiert, danach in verpacktem Zustand mit in den Zug genommen. Er hat gerade mal so Platz in der sehr knappen Hutablage der neueren SBB-Züge. 
 
Der Hersteller gibt an, dass für das Pumpen des Tranzbag und das Verpacken eines Bikes zehn Minuten benötigt werden, das können wir bestätigen. Wir brauchten knapp acht Minuten – mehr Zeit hatten wir nicht zur Verfügung, der Zug fuhr in wenigen Minuten und da musste es vorwärtsgehen.
 
Es ist ratsam, erst die beiden Luftkammern des Hauptfachs zu pumpen und die der Seitenwand erst dann, wenn das Bike versorgt ist. So kommt man besser ans Innenleben und der «Deckel» ist nicht im Weg. Pumpen geht länger als verpacken. Vorderrad entfernen, Disc-Schutz montieren und ab in das vorgesehene Fach. Am Bike montiert man in wenigem Sekunden den Lenker- und Gabelschutz, nimmt die Pedalen ab und schon geht es rein in die Tasche. Hinterrad, Rahmen und Lenker mit drei Bändel befestigen. Alles, was sonst noch rumliegt, einpacken – Platz hat es genug im Tranzbag Air. Deckel zu, schon geht es los mit der Reise.
 
Das erste Problem taucht auf, wenn die Tasche in ein Auto oder Taxi muss. Dann ist es von Vorteil, wenn die Kutsche etwas grösser ist als ein Cinquecento. Zum Glück stand ein VW-Bus bereit, denn die Kiste ist gross: 160 x 39 x 95 Zentimeter. Gut, hat die Tasche viele Griffe, so kann man diese einfach in das Fahrzeug hieven.
 
Im Zug ist es am einfachsten, wenn man die Tasche hochkant auf die dafür konstruierte Fläche stellt. Sie füllt ein Zweiplätzer-Veloabteil eines SBB-Zugs komplett aus. Am Flughafen angekommen, wird einem gleich bewusst, wie komfortabel die Tasche sich stossen oder ziehen lässt. Dank den hochwertigen Rädern braucht es absolut keine Kraft und die langen Wege in den Flughäfen meistert man mühelos. 
 
Am Zielort angekommen, weist die Tasche die üblichen Abnutzungsspuren auf. Leider wird mit dem Fluggepäck oft nicht gerade zimperlich umgegangen. Innen ist alles heil geblieben, aussen sind lediglich Schmutz und minime Reibungsspuren ersichtlich.
 
Bei der Fahrt im Tram empfiehlt es sich, einen Fuss schützend unter die Tasche zu stellen, denn wie oben erwähnt, rollt sie gut und somit schnell davon. Die Tasche zu stellen ist keine Option, ausser man hält sie fest. Steht sie allein, kippt sie schnell, da sie nirgends angelehnt werden kann. Die Tasche lässt sich selbst bei Vollbeladung gut durch die Stadt ziehen, nicht mal Pflastersteinstrassen sind ein Hindernis.
 
Ist das Bike aus der Tasche entfernt, ist sie in zwei Minuten wieder versorgt. Durch die vier grossen Ablassventile weicht die Luft in wenigen Sekunden. Ein paar Faltgriffe und die Schutzhülle drüberziehen, schon lässt sie sich mit Kleinstmass im Keller lagern. 
 

Fazit

Flugreisen mit dem Fahrrad erreichen eine neue Dimension von Komfort. Einerseits durch die Einfachheit des Verpackens, anderseits durch das wirklich mühelose Schieben der vollbeladenen Tasche. Wir können den Machern wirklich nur gratulieren, alles richtig gemacht! Die Tasche ist jeden Franken wert.
 

Empfehlung

Wer viel mit dem Flugzeug und Bike im Gepäck unterwegs ist, sollte sich den Tranzbag Air genauer ansehen. Gerade für Athleten bietet er mit seinen zusätzlichen Staufächern Abhilfe, wenn es darum geht, die Gewichtsvorgaben für Gepäckstücke einzuhalten.
 
Preis: CHF 725.00
 

Hersteller/Vertrieb

www.Tranzbag .com
 

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