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Test: Smith Attack Max – die Racer-Scheibe

Mit der Attack Max bietet Smith ein leichte Sportbrille im Rennfahrer-Look. Sie verfügt über zwei Mono-Gläser die praktisch alle Lichtverhältnisse abdecken sollen. Deren Wechsel soll dank dem MAG™-System einfach und schnell von statten gehen. Wir haben unsere Augen gegen den Wind und in die Sonne gehalten, auf dem Trail und auf der Strasse.

In den Achtzigerjahren waren Monoshades futuristisch und für nicht wenige Outdoor-Sportler und Fashion Victims das Non-plus-ultra. Verschwunden sind sie nie, doch in den letzten Jahren haben sie unübersehbar wieder an Popularität gewonnen. Besonders rennorientierte Cross-Country-Piloten schützen ihre Augen gerne mit einer Monoscheibe. Dabei haben diese mehr zu bieten als einen auffälligen Look: Kein Brillenrahmen stört das Sichtfeld und sie sind trotz grosser Glasfläche leicht. Letzteres trifft besonders auf die Smith Attack Max zu, die gerade mal 31 Gramm auf die Waage bringt. Trotzdem sitzt das Leichtgewicht absolut rutschfest auf der Nase, und ist der Trail auch noch so ruppig. 

Die Smith Attack Max (und ihre kleine Schwester Smith Attack) kommt in einem voluminösen Hartschalenetui daher, in dem ältere Semester auf den ersten Blick einen portablen CD-Player vermuten, wie sie im letzten Jahrtausend existierten. Tatsächlich befinden sich darin zwei ChromaPop™ Gläser, eines verspiegelt, eines orange kontraststärkend, zwei Brillenbügel und ein Stoffbeutel, in den die ganze Brille oder die Ersatzlinse passt. Offensichtlich geht auch der Hersteller davon aus, dass nicht alle das Schatzkästchen mit auf die Tour nehmen. Zum Schutz der Scheibe ist das freilich nicht verkehrt.

Clevere Bügelmontage

Anders als bei anderen Brillen wechselt man bei der Smith Attack nicht das Glas, sondern die Bügel und den Nasensteg. Wie bei einer Wäscheklammer klinkt man den Bügel am Gelenk aus und steckt ihn auf die andere Scheibe. In Position gehalten werden die Ohrstreben zusätzlich durch einen Magneten im Schliessmechanismus. Den Nasensteg aus weichem Gummi zieht man ab und drückt ihn auf das gewünschte Glas, wobei zwei Positionen zur Verfügung stehen, je nachdem ob man das Glas lieber näher oder etwas weiter vom Gesicht entfernt haben möchte. Der Nasensteg lässt sich zudem leicht zusammendrücken, was das Glas noch etwas mehr von Augen und Wangen entfernt. So viel zu Einstellungsmöglichkeiten und Montagevorgehen. 

Entscheidend bleiben die Gläser, und wie gut man mit ihnen den Trail sieht. Die Augen werden angenehm vom Fahrtwind abgeschirmt. Es strömt gerade so viel Luft hinter dem Glas hindurch, dass dieses nicht beschlägt. Auch die für weniger starke Sonneneinstrahlung gedachte Scheibe dunkelt genug ab. Geblendet fühlt man sich selten. Vor allem punktet das Glas im Wald, wo mal Sonne, mal Schatten und oft eine Mischung aus beidem ist. Laut Smith filtert die Linse unerwünschte Farbtöne heraus, was die Kontraste stärkt. 

Wenn die Dämmerung einsetzt, ist es dann allerdings bald vorbei mit der Kontraststärkung. Diese scheint nur bei Tageslicht zu funktionieren. In dieser Situation wünscht man sich, es gäbe ein photochromatisches Glas, das nach Sonnenuntergang vollständig klar wird. Aber ein solches ist – soweit der Redaktion bekannt – noch nicht erfunden.

Bei Touren oberhalb der Baumgrenze oder auf anderen schattenfreien Trails ist bei Sonnenschein die vollverspiegelte Variante vorzuziehen. Und wenn es doch mal zu dunkel oder zu gleissend wird, dauert der Scheibenwechsel kaum eine halbe Minute – Zweitlinse hervorholen und wieder verstauen inbegriffen. 

Beschlagen war in der Testphase kein Thema – solange man in Fahrt ist, arbeiten die ChromaPop-Scheiben vorbildlich. Bleibt man bei tiefen Temperaturen nach einer harten Steigung und entsprechend hoher Körpertemperatur stehen und schaut nach unten, ist dann auch der Beschlagsschutz dem Atemdampf nicht mehr gewachsen. Kaum strömt aber wieder Fahrtwind auf das Glas (und ein kleines bisschen hinter die Scheibe, lichtet sich der Nebel fast so schnell, wie er aufgezogen ist.

 

Fazit

Wer mit hohem Tempo unterwegs ist oder aus anderen Gründen Brillen schätzt, die die Augen grossräumig abschirmen, ist mit der Smith Attack Max gut beraten. Sie ist leicht, rutscht nicht und bietet mit dem orangen und dem vollverspiegelten Glas Blendschutz für fast das volle Lichtspektrum (einzige in der Dämmerung wünscht man sich irgendwann ein ungetöntes Glas). Den Cross Country Race Look gibt’s gratis dazu und die offensive Sehhilfe macht auch auf dem Rennvelo eine gute Figur – ein grossflächiges Multitalent halt.

www.smithoptics.com

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