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Test: Rose Uncle Jimbo 3 – Der Überflieger aus Roses Enduroabteilung.

Rose Uncle Jimbo 3

Das Uncle Jimbo 3 ist das Enduro-Flaggschiff der deutschen Versendermarke Rose. Bestückt mit hochwertigen Komponenten macht der Aluminium-Bolide richtig Lust auf anspruchsvolle Touren mit knackigen Abfahrten – auf Bergfahrten jedoch weniger. Im Test widerlegt das Bike diesen voreiligen Schluss und erfreut auch in anderen Belangen.

Am Uncle Jimbo 3 finden sich feine Komponenten wie Srams X01-Schaltung- und Kassette sowie Guide-RSC-Bremsen, E13-TRS-Kurbeln, Mavics 27.5 Zoll Crossmax-XL-Laufräder in der Limited-Ausführung mit der passenden Mavic-Enduro-Bereifung, Race-Face-Cockpit, Reverb-Stealth-Sattelstütze von Rock Shox und zu guter Letzt: 36er-Gabel und Float-X-Federbein aus dem Hause Fox. Der Aluminium-Rahmen besticht optisch mit seiner auffälligen Anlenkung des Federbeins. Farblich teilen sich der grüne Schriftzug mit den blauen Desgins den schwarz grundierten Rahmen – sehr gut passend mit den schwarz-gelben Crossmax-Laufräder.

Wie schon das Granite Chief, das wir vor einem Jahr im Test hatten, ist auch das Uncle Jimbo sehr hoch geschnitten. Selbst bei Rahmengrösse M bleibt nicht mehr viel sehr viel übrig, die Reverb-Variosattelstütze ins Sattelrohr zu schieben. Das Oberrohr ist hingegen tief genug runtergezogen, dass man beim abstehen noch genügend Platz hat.

Angenehmer Kletterpartner

Nach dem Ausrichten des Sattels geht es auf die erste Fahrt. Der dicke Onkel fühlt sich ganz gut an, und bald schweifen die Gedanken aufs Pedalieren – dass es nicht das private Bike ist, merkt der Körper schon gar nicht mehr. Für ein Enduro-Bike liegt das Gewicht von 13.5 Kilogramm im vertretbaren Rahmen. Das Berghochfahren geht dafür erstaunlich gut. Auch hier löst sich der Gedanke an mögliche Rückenschmerzen schnell auf und die Bergfahrt geht über die nächste Stunde recht genüsslich von statten. Daran ist das Absenksystem «Talas» der Federgabel nicht ganz unbeteiligt. Denn in den vollen 160 Millimeter Hub fährt sich das Uncle Jimbo schon ziemlich aufrecht.

Selbst bei über 15 Prozent Steigung fährt es sich mit abgesenkter Gabel noch gut. Steilere Rampen erfordern dann auch mit der Steighilfe etwas mehr Gewichtsverlagerung, um diese zu bewältigen. Technisches Gelände bergauf lässt sich mit Roses Enduro-Bike gut bewältigen. Es überzeugt in Kurven und Stufen mit einem sicheren Handling und guter Traktion.

Hart im nehmen

Bergab ist das Rose «Uncle Jimbo 3» ein zuverlässiger Partner. Das Bike hat ordentlich Bodenhaftung was dem Fahrwerk zu verdanken ist. Beide, Federbein- und Gabel machen einen hervorragenden Job. Da haben sich die Jungs von Fox ordentlich ins Zeug gelegt. Aber gerade am Heck würde das Federbein kaum derart gut arbeiten wenn der Federungssystem nichts taugen würde. So hat Rose auch dort saubere Arbeit geleistet. Der Hinterbau nimmt die feinen Schläge feinfühlig auf, mag aber auch richtig einstecken wenn es grob wird, oder man von Absätzen ins flache rausscheppert.

Doch bietet der Hinterbau im letzten Drittel der 165 Millimeter Federweg eine schöne Progression, die einem jeweils Rückmeldung vom Untergrund gibt und beim überwinden von Hindernissen die Bewegung unterstützt. Gleiches gilt für die Fox 36 Talas die trotz unserer weichen Abstimmung auf den letzten der 16 Zentimetern ordentlich Gegendruck gibt. Wo früher die absenkbaren Fox-Gabeln sehr linear waren und im steilen Gelände bergab zusammensackten, steht diese Talas-Gabel auch dann noch hoch im Federweg. Das Hinterbau und Gabel optimal funktionieren, haben wir dem Federbein xx Prozent und der Gabel xx Prozent Negativfederweg gegeben. Das Uncle Jimbo mag aber nicht nur einstecken. Wird es eng und verwinkelt, lässt es sich wunderbar um Kurven und verblockte Passagen manövrieren. Auch schnelle Richtungswechsel gehen mit dem Bike flott von statten. Grosse Schwächen sind bei diesem Bike keine zu finden. Lediglich bei sehr hohen Tempi wird Onkel Jimbo etwas unruhig. Doch dieses Limit auszureizen, ist sogar im Rennbetrieb schwierig.

Fazit

Das Rose «Uncle Jimbo 3» besitzt alles was ein Enduro-Bike braucht: Ein gut funktionierendes Fahrwerk mit etwas Reserven, super Handling-Eigenschaften und starke Komponenten von der Funktionalität und Stabiliät, montiert an einem robusten, aber trotzdem relativ leichten Aluminium-Rahmen. Durch und ein starkes Bike zu einem starken Preis.

www.rosebikes.com

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