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Test: Rose Root Miller 3 2020 – die Neuauflage der Wurzelfräse

Der Versender Rose hat sein Trailbike Root Miller – zu Deutsch Wurzelfräse — grundlegend überarbeitet und ihm eine neue Geometrie verpasst. Ob es sich wirklich durch Wurzeln fräst oder eher darüber stolpert, haben wir getestet.

Vom alten Root Miller ist nur noch der Name und die Ausrichtung auf den Allmountain-Einsatz geblieben. Neu hat das Bike einen klassischen 4-Gelenker-Hinterbau. Der kantige Aluminiumrahmen verfügt über eine zeitgemässe Geometrie, ohne in die Extreme zu gehen. Das Heck sowie die Front bieten 150 Millimeter Federweg. Vier Rahmengrössen und drei Farben sowie drei Ausstattungsvarianten – die sich individuell konfigurieren lassen – stehen zur Auswahl.
 
Wie immer haben wir beim Hersteller nachgefragt, was dieses Produkt auszeichnet und durch was es sich von anderen, gleichwertigen Bikes unterscheidet:
 

  • Universalgeometrie für Trail-, Allmountain- und Light-Enduro-Abenteuer – sehr grosser Einsatzbereich
  • Individuell je nach Kundenwunsch konfigurierbar
  • Top Preis-Leistungs-Verhältnis

 
Aussage von: Julian Pöpping, MTB-Produktmanager bei Rose Bikes
 

Ausstattung

Das gefahrene Root Miller trumpft mit einem hochwertigen Fox-Fahrwerk. Sram stellt die Schaltung, eine Kombination von XO1- und GX-Eagle. Die G2-RSC-Bremsen kommen aus demselben Haus. Eher ungewöhnlich sind die Anbauteile der Marke Levelnine. Das ist die Eigenmarke von PMG, einem der grössten Fahrradkomponenten-Hersteller weltweit. Die bewährten «M 1700 Spline»-Laufräder von DT Swiss runden das solide Paket ab.
 

Verarbeitung & Details

Die neue, kantige Designsprache von Rose gefällt und harmoniert gut mit dem hellen olivgrünen Farbton. Der Alurahmen verfügt über markante und gleichmässige Schweissnähte und zeugt von einer guten Verarbeitungsqualität. Allgemein wirkt alles robust und solide konstruiert. Von den verschraubten Leitungsführungen über das klassische BSA-Tretlager mit Gewinde bis zu den zahlreichen Rahmenschützern. 
 

In der Ebene

Die Geometriedaten des Root Miller sind moderat. Die Sitzposition ist leicht gestreckt, was eine gute Gewichtsverteilung und ein neutrales Fahrverhalten beschert. Bei höherer Kadenz macht sich ein leichtes Wippen der Umlenkung bemerkbar, ein Griff zum Druckstufenhebel des Federbeins und Ruhe herrscht. Der Vortrieb wird vom hohen Gewicht etwas ausgebremst, die Steifigkeit des Rahmens macht sich bei Sprints positiv bemerkbar.
 

Berg hoch

Geht’s bergwärts, spürt man die 14.5 Kilo des Rads. Das Root Miller ist kein Leichtgewicht, doch in Anbetracht des günstigen Verkaufspreises geht sich das aus. Das Bike tritt sich ruhig und irgendwie unauffällig. Klettert man Singletrails hoch, zieht es gut und effizient über Wurzeln, Steine und Stufen. Das Heck macht einen guten Job.
 

Berg runter

In der Abfahrt wird eine leicht nervöse Front spürbar und es braucht etwas Druck auf den Lenker. Das Heck ist gut kontrollierbar, liegt satt am Boden und gibt sehr spät Federweg frei. Je nach Fahrergewicht ist man somit gut beraten, den Volumen-Spacer im Federbein zu entfernen. Bei spätem und starkem Anbremsen vor engen Kurven bricht das Hinterrad gerne mal aus. Es lässt sich aber gut auffangen und wieder auf Kurs bringen. Man erhält ein sehr gutes und direktes Feedback vom Untergrund. Das Fahrwerk ist nicht sehr feinfühlig, steckt harte Schläge gut ein und mag es, aktiv gefahren zu werden.
Zum Springen hat es ausreichend Pop. Bei einer allzu aggressiven Fahrweise kommt das Bike an seine Grenze. 
 

Fazit

Mit dem Rose Root Miller 3 erhält man einen Allrounder mit einer guten und beständigen Ausstattung für faires Geld. Das Bike ist ideal für Anfänger und für Fortgeschrittene. Wer gerne hart am Kurs fährt und Richtung Enduro tendiert, wird mit diesem Bike nicht lange glücklich sein und es schnell an seine Grenzen bringen. Wurzelteppiche meistert es auf alle Fälle behände.
 

Empfehlung

Nehmt euch bei einer Testfahrt genügend Zeit für das Setup, es ist entscheidend, ob sich das Bike okay oder gut anfühlt. Experimentiert mit der Vorbauhöhe, geht so tief, wie es noch bequem ist, das optimiert das Fahrverhalten ebenfalls.

Spezifikationen

Rahmenmaterial: Aluminium/
Preis: CHF 3738.90 (ab CHF 2088.90)
Gewicht: 14.5 kg (Rahmengrösse M, mit Pedalen)
Federweg:  150 mm vorne / 150 mm hinten
Federgabel: Fox 36 Float FIT4 DPS, Factory Kashima
Federbein: Fox Float DPX2
Schaltung:  Sram XO1/GX Eagle 12-fach
Bremsen:  Sram G2 RSC, 200/180 mm
Kurbelgarnitur:  Truvativ Descendant Carbon
Laufräder: DT Swiss M 1700 Spline 30 mm
Reifen:  V: Schwalbe Magic Mary, Evo, Addix Soft, 29.0 x 2.35
H: Schwalbe Hans Dampf, Evo, Addix Soft, 29.0 x 2.35
Sattel: Selle Italia X3 Flow 
Sattelstütze: Rose-Dropper, 150 mm
Vorbau: Levelnine Race, 55 mm 
Lenker: Levelnine Race, 800 mm, 15 mm Rise

Hersteller/Vertrieb

www.rosebikes.ch

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