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Test: Pro Koryak – die pragmatische Variostütze mit dem Preis-/Leistungsknaller

An ein Mountainbike gehören Federgabel, Scheibenbremsen – und eine absenkbare Sattelstütze. Lange war hier Rock Shoxs Reverb der Platzhirsch, und heute gibt es eine grosse Vielfalt an Dropper Posts. Ride hat bei Shimanos Zubehörmarke Pro der Koryak-Variostütze auf den Zahn gefühlt. Erstes Fazit: Die Stütze glänzt nicht nur mit gutem Preis.

Pragmatismus first

120 Millimeter Absenk-Hub, rund 620 Gramm Gesamtgewicht, Einschrauben-Sattelklemmnung, interne Zugführung durch den Rahmen, Gesamtlänge 420 Millimeter: Das sind einige der Charakteristika der Koryak-Variostütze, die Shimano in seinem Komponentenprogramm namens Pro führt. Das sind Eckdaten, die Parts-Fans kaum zum Schwelgen bringen – und soviel vorab: Die Koryak begeistert vor allem durch Pragmatismus, und wenig Bling Bling.

So sind die verfügbaren Durchmesser mit 30.9 und 31.6 Millimeter durchaus pragmatisch gewählt, auch der Hub ist mit 12 Zentimetern am unteren Ende der heute angesagten Skala. Bei den Fernbedienungshebeln bietet Pro die Wahl zwischen einem (wie getesteten) Lenkerhebel und einem Auslöser, der wie ein Schalthebel links am Lenker zu positionieren ist. Zweiterer kann mit dem I-Spec II-System von Shimano einfach mit dem Bremshebel verheiratet werden, was für eine aufgeräumte Optik sorgt. Wer mit Sram bremst, kann sich mit einem Trickstuff Matshi-Adapter helfen.

Die Montage

Als erstes fällt auf: Der Auslösemechanismus unten an der Stütze sieht bekannt aus. Wer schon mal eine Kind Shock-Stütze in den Fingern hatte, wird wenig Unterschiede ausmachen. Das hat Vorteile: Am Testbike war der Kind Shock-Remote und der Anschluss für unten an der Stütze kompatibel mit der Koryak, da funktionerte quasi Plug and Play. Für den Test wurde selbstverständlich die originale Remote, Leitung und Kupplung montiert. Diese Montage ging speditiv von sich, wenn auch die kleine Kabelklemmung und deren Einfädelung an der Auslösung der Stütze etwas fummlig ist, wie bei den allermeisten mechanisch ausgelösten Dropper Posts. Auffallend leichtgängig ist das Shimano-Kabel in der Aussenhülle, was natürlich zu geringen Bedienkräften beiträgt.

Bei der Sattelmontage zeigt sich die Koryak ganz bedienerfreundlich und wiederum pragmatisch. Es gilt nur eine horizontale Inbus-Schraube zu bedienen und die Klemmschalen öffnen sich, der Sattel kann eingeschoben und fixiert werden.

Die Funktion

Reichen 120 Millimeter Hub? Das ist die erste Frage, die sich auf der ersten Ausfahrt stellt. Von den gewohnten 150 Millimetern fühlt sich das zuerst nach wenig an. Nach einer kurzen Umgewöhnung reicht das für die allermeisten Einsätze aus. Nur auf sehr steilen Passagen zwängt sich der Sattel in den Weg und man hätte diesen gerne eine Portion tiefer. Die Ausfahrgeschwindigkeit ist angenehm und leise, die Stütze senkt sanft ab, die voreingestellten und nicht anpassbaren Geschwindigkeiten passen sehr gut. Die Stütze zeigt seitlich kein Spiel und ist auch nicht beleidigt, wenn man das Bike am Sattel hochhebt, wenn die Stütze abgesenkt ist. Der Sattel kann auf seinen 120 Millimetern Verstellbereich stufenlos positioniert werden. Die Fernbedienung gewinnt keinen Ergonomiepreis, auch hier fühlt sich das pragmatisch-praktisch an. Wer am Lenker mehr Komfort will, sollte definitiv auf die Schalthebel-Variante des Remotes setzen.

Im Innern der Koryak agiert eine (einfach austauschbare) Gas-/Hydraulikkartusche, die auch nach mehreren Monaten bei nass-schlammigen und winterlichen Bedingungen unbeeindruckt ihren Dienst verrichtet. Der Sattel hält stabil seine Position. Ein permanentes Absaufen der ausgefahrenen Stütze, wenn man draufsitzt, kommt nicht vor, wie man das von einigen Konkurrenzprodukten kennt. Apropos Konkurrenz: Mit einem UVP von CHF 249.- lässt die Koryak viele Mitbewerber alt aussehen. Das ist grundsätzlich echt wenig Geld für soviel Funktion. Einzig mit den 120 Millimetern Hub hat man sich zu arrangieren.

www.pro-bikegear.com

 

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