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Test: Praxis Works Lyft M30 Thru-Kurbel - Kalifornische Leichttreter

Praxis Works ist ein bis dato eher unbekannter Bike-Parts-Hersteller aus dem kalifornischen Santa Cruz. Mit der Lyft bietet die Firma aber eine Carbon-Kurbel, die mit ihren 395 Gramm, ohne Innenlager und Kettenblatt, auf dem Niveau der Top-Modelle von Sram oder Race Face ist. Grund genug, diese edlen Kurbeln über einen längeren Zeitraum auf Lack und Faser zu testen.
 
Die Kurbel gibt es in den Längen 170 und 175 Millimeter und wird mit Schutzfolie und Gummi-Füsslingen geliefert. Auf die Folie haben wir hingegen bewusst verzichtet, um die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche zu testen.
 
Die Lyft wird an einem Testbike mit BB30-Tretlager verbaut, was mit dem richtigen Werkzeug ein Kinderspiel ist. Das hauseigene Innenlager lässt sich ohne grossen Widerstand einpressen. Analog anderen Herstellern wird das Lagerspiel anhand eines Vorspann-Rings feinjustiert. Im Vergleich zur Konkurrenz besteht dieser aber aus Aluminium und wird mit einer grösseren Torx-Schraube geklemmt. Gelöst hat die Kurbel sich während der sechsmonatigen Testzeit jedenfalls nie.
 
Neben Ausfahrten bei allen möglichen Wettbedingungen, muss die Kurbel auch einige «Aufsetzer» – niedriges Tretlager des Bikes – einstecken. Im Weiteren wird sie auch des Öfteren mit streifenden Metal-Ösen traktiert, die an den Schuhen etwas ungünstig platziert sind. Dass die Optik dabei leidet, ist klar. Doch die sonst üblichen Scheuerspuren fallen verhältnismässig gering aus. Es sind mehrheitlich Lackpatzer die nach sechs Monaten des intensiven Gebrauchs die Optik leicht trüben.
 

Die inneren Werte

Im Vergleich zu ähnlich leichten Carbon-Tretern ist die Lyft-Kurbel sogar noch etwas steifer. Dass sie deswegen jedoch Schläge oder Vibrationen stärker weiterleitet, als andere Kurbeln, können wir so nicht bestätigen. Auch ein Nachziehen der Schrauben war während der gesamten Testdauer nicht nötig – alles sitzt noch wie zu Beginn.
 
Das Praxis-Works-Tretlager darf neben unzähligen Lastwechseln auch dutzende Waschgänge mit dem Gartenschlauch ertragen. Natürlich sollte man nie direkt mit dem Wasserstrahl auf die Lager zielen, aber sind wir doch ehrlich: Das macht der grösste Teil aller Mountainbiker.
 
Während das antriebsseitige Innenlager nach wie vor butterweich läuft, hat das gegenüberliegende Lager stärker gelitten. Es läuft etwas rau, aber nach wie vor gut genug, dass es noch nicht wegen Geräuschen oder Lagerspiel ersetzt werden muss.
 
Stärker gelitten hat hingegen das hauseigene Kettenblatt mit der geschützten Wave-Technologie. Im Vergleich zu den Narrow-Wide-Zähnen sind die einzelnen Wave-Zähne verschoben zu einander angeordnet. Bereits nach vier Monaten muss das Kettenblatt wegen starker Abnutzung und entsprechender Geräuschkulisse einem neuen weichen.
 
Grund dafür ist allerdings nicht eine Schwäche des Produkts, sondern ein klarer Anwendungsfehler – kann mal passieren, sollte aber nicht. Denn für eine tadellose Funktion muss die Kette richtig auf das Kettenblatt gelegt werden. Entscheidend ist dabei, dass die schmalen Kettenglieder auf der entsprechenden Verzahnung liegen. Wird die Kette falsch aufgelegt, raspelt es die Zähne innert Kürze ab und Ersatz muss her. Grundsätzlich hat sich die Wave-Technologie aber gut bewährt. Die Kette sprang während der Testphase lediglich zwei Mal vom Blatt.
 

Fazit

Die Lyft-Kurbel von Praxis Works kostet mit 599.00 Franken zwar eine schöne Stange Geld, doch erhält man dafür eine Carbon-Kurbel von höchster Qualität. Den Vergleich mit der Konkurrenz muss sie definitv nicht scheuen. Sie ist ein tolles Tuning-Produkt für Weight-Weenies, an dem die Kette immer korrekt aufgezogen sein sollte.
 
 
www.praxiscycles.com
www.indiansummer.ch
 

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