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Test: Marzocchi Bomber Z1 – Die Kultforke preiswert, gut und langlebig?

Mit Marzocchis neuer Bomber Z1 kehrt ein Stück Federgabelgeschichte zurück. Vor mehr als 20 Jahren als Downhill-Gabel, war die Forke etwas vom Besten was der Markt damals hergab. Und heute? Der erste Eindurck war sehr gut. Wir haben der Enduro-Gabel aber über längere Zeit auf die Druckstufe gefühlt, mit folgenden Eindrücken.

Ein kurzer Blick über die Gabel: 170 Millimeter Federweg, Luftfederung mit einstellbarer Zugstufe und Compression bis zu Blockierung der Gabel, ein wuchtiges Chassis mit 36 Millimeter Standrohren, mit 2.24 Kilomgramm nicht gerade leicht und optisch einen Mix zwischen Marzocchi und Fox. Letzteres kommt nicht von ungefähr, denn die italienische Federgabelmarke gehört Fox. So überrascht es nicht, dass auch das Innenleben vom US-Suspension-Spezialisten kommt. Der Unterschied liegt im Preis – die Bomber kostet nicht mal 900 Franken. Also eine Billigmarke von Fox?
 
Die Grundabstimmung die Marzocchi respektive Fox vorschlägt, passt recht gut. In diesem Fall waren 70 Psi bei 74 Kilogramm Körpergewicht. Der eine Luftvolumen-Spacer ab Werk blieb meist drin, denn bei normaler bis aktiver Fahrweise bietet die Z1 genügend Progression. So sind die 170 Millimeter Federweg beim richtigen Luftdruck nie vollständig nutzbar. Erst wenn es hart zur Sache geht, wird das letzte Bisschen Hub freigegeben. Dank dem bleibt Gabel bei längerem Bremsen im steilen Gelände hoch genug im Federweg, wodurch sie auch in solchen Situationen noch Reserven bietet. Wer aggressiv unterwegs ist, kann aber gut noch einen Spacer mehr reinmachen. Beim Rebound passen die Angaben, von vollständig geschlossen acht bis zehn Klicks aufdrehen, ganz gut. Das aber ist auch etwas Geschmackssache, und wurde die Gabel oft auch mit etwas weniger Rebound gefahren.
 
Als die Gabel auf ihrem ersten Trail mit einem sehr feinen ansprechverhalten verblüffte, war zu erwarten, dass sich das Ansprechverhalten mit der Betriebsdauer irgendwann verschlechtert. Doch nur weil die Z1 preiswert ist, heisst das nicht ihre Qualität ist schlecht. Sie arbeitet auch nach mehr als einem halben Jahr noch fast wie neu. Obwohl sie nicht nett behandelt wurde. Waschgänge mit dem Hochdruckreiniger, kein Nachschmieren oder dreckig in die Ecke gestellt, das alles hat Marzocchis Enduro-Gabel ohne Murren mitgemacht. Die Qualität überzeugt also. Natürlich bekam die Bomber Z1 hin und wieder doch etwas «Liebe».
 
Zur guten Qualität gehört auch, dass die Dämpfung nach wie vor einwandfrei ihren Dienst verrichtet. Dasselbe gilt für die Luftkammer: Kein Luftverlust, kein Überströmen.
Es freut, dass auch die Verbindung von der Krone zum Gabelschaft nicht zum knacken neigt, wie das bei anderen Modellen der Fall war.
 
Weniger überzeugend ist hingegen die Schraubachse mit Schnellverschluss. Hier hat die Marzocchi eine «eigene» Lösung, ähnlich des alten Maxxle-Systems. Dieses ist nun wirklich nicht mehr zeitgemäss und etwas fummelig. Ihren Zweck, das Vorderrad sicher in der Gabel zu halten, erfüllt sie aber. Allerdings wäre die gängige und simple Fox-Achse die bessere Wahl gewesen, wenn schon die ganze Technik aus dem Hause Fox kommt.
 

Fazit

Auch wenn sie mit ihren 2.24 Kilogramm nicht gerade leicht ist, die Bomber Z1 überzeugte auf der ersten Ausfahrt bis heute mit einem feinen Ansprechverhalten und einer guten und soliden Dämpfung. Ebenso gefallen die minimalen Einstellmöglichkeiten. Sie sind effektiv und man muss kein Federungsguru sein, um die Gabel auf seine Bedürfnisse abzustimmen. Dazu klebt auf der Rückseite der Z1 einen Aufkleber mit Setup-Empfehlungen, die selbst Unwissenden Bikern auf die Sprünge helfen. Der Klassiker ist also ein echter Tipp, der zu fast allen Schandtaten im Gelände bereit ist, das Budget aber nicht übermässig strapaziert.

www.marzocchi.com
www.fuchs-movesa.ch
 
 
 
 

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