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Test: KS LEV Ci – die Carbon-Variosattelstütze fürs Grobe

Bisher wurde an Variosattelstützen eher spärlich Carbon verbaut. Sattelstützenpionier KS wagte sich an den Schaft und brachte eine absenkbare Carbon-Sattelstütze, erst für den Cross-Country-, dann auch für den Enduro-Einsatz. Ein ganzes Jahr wurde die LEV Ci über 150 Millimeter Hub hoch- und runtergelassen und unsanft behandelt, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf: Wird der Schaft halten?

Bisher wurde an Variosattelstützen eher spärlich Carbon verbaut. Sattelstützenpionier KS wagte sich an den Schaft und brachte eine absenkbare Carbon-Sattelstütze, erst für den Cross-Country-, dann auch für den Enduro-Einsatz. Ein ganzes Jahr wurde die LEV Ci über 150 Millimeter Hub hoch- und runtergelassen und unsanft behandelt, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf: Wird der Schaft halten?
 
Die Skepsis darüber, ob der Carbon-Schaft halten würde, war nicht zu verdrängen. «Wenn die so was verkaufen, müsste er eigentlich halten», lautete mein immer wiederkehrender Gedanke. Aber auch die Freude während der Montage übertrumpften negative Gedanken: Die Lev Ci ist wirklich schön verarbeitet und der Schaft scheint mit den Muffen robust verklebt zu sein. Das Carbon ist auch das einzige Merkmal mit dem sich die Ci von der normalen Lev abhebt. Ein Unterschied ist aber auf der Waage zu erkennen: Die Ci wiegt 531 Gramm, inlusive Kabel und Remote. Das sind rund 90 Gramm weniger als die Aluminium-Version. Das ist auf den ersten Blick nicht viel, aber wer Rennsport betreibt oder um ein «schlankes» Bike bedacht ist, der weiss, dass jedes Gramm zählt.
 
Montiert wird die Stütze gleich wie die anderen KS-Stützen mit internem Kabelzug. Auch die Montagepaste für Carbon-Teile kommt hier zum Einsatz. Sie erhöht den Halt der Stütze im Sattelrohr bei gleichem Anzugsmoment der Klemme. Für die Remote-Montage liefert KS ein Antirutschaufkleber mit, der an die zu klemmende Stelle am Lenker angebracht wird – speziell bei Carbon-Lenker ein Muss. Es empfiehlt sich, die genaue Position des Remote erst genau zu ermitteln, bevor der Aufkleber angebracht wird.
 

Leichtgängiger Daumenhebel und technische Updates

An meinem Enduro-Bike schaut die Stütze unauffällig aus. Da sie wegen meiner kurzen Beine und der tiefen Sitzhöhe weit im Sattelrohr verschwindet, gibt es nur wenig des Carbon-Looks zu bewundern. Egal, funktionieren muss sie, und das tut sie fein und ohne, dass der linke Daumen viel Kraft beim Auslösen aufwänden muss.
 
Der Daumenhebel für 1fach-Antriebe (keinen Schalthebel links), lässt sich sowohl von der Griffhöhe, Winkel und Länge auf die persönlichen Bedürfnisse anpassen. Etwas fummelig, aber danach lässt sich der Hebel auch bestens und ohne Verrenkungen des Daumens bedienen. Dies auch nach längerem Gebrauch. Nach einer Saison mit demselben Kabel – sofern es nicht korrodiert – läuft die Auslösung noch immer sehr reibungsarm.
 
Beim Remote gibt es allerdings Updates die es noch nicht in den Test geschafft hat: Die Southpaw-Daumenhebel kommen neu mit einer geschlossenen, leichten Klemme aus Polycarbonat zum auf den Lenker schieben sowie einer Scharnierklemme aus Aluminium, anstatt der zweiteiligen Klemme wie sie in der Bildergalerie abgebildet ist. Zumindest in der Theorie dürften die neuen Klemmen deutlich montagefreundlicher sein. Im Weiteren gibt es den Southpaw neu auch mit Carbon-Hebel, dank dem sich wieder ein paar Gramm einsparen lassen.
 

Carbon-Schaft – widerstandsfähig oder nicht?

Wie eingangs erwähnt, kamen zu Beginn etwas Zweifel auf, ob der Stützenschaft allfälligen Belastungen eines Sturzes standhalten würde. Dafür müsste man erst einmal «richtig» stürzen, um das herauszufinden. Rennen geben diesbezüglich ein optimales Testumfeld ab, da gerne mal die Grenzen überschritten werden. So tat auch ich es: Während eines Enduro-Rennens überschlug ich mich ordentlich. Bei der Materialprüfung danach, stand lediglich der Sattel 180 Grad verkehrt rum. Bei der genaueren Kontrolle später, war keine Beschädigung des Schafts auszumachen. Auch sechs Monate, und zwei kleine Stürze später, ist der Schaft noch unverändert robust. Einzig das seitliche Spiel des Standrohrs ist etwas grösser geworden, allerdings nicht so, dass es beim Fahren störend wäre.
 

Dicht aber...

Die Lev Ci funktioniert auch nach der langen Testphase noch einwandfrei. Egal ob bei Staub oder Schlamm, die Dichtung hält Stand. Beim Waschen ist jedoch Vorsicht geboten. Wer gerne mit dem Wasserstrahl draufhält, riskiert, dass dieses eintritt. «Schwamm drüber» ist in diesem Zusammenhang die richtige Einstellung. Wegen der eigenen Ungeduld doch regelmässig Gast in der Autowaschanlage, waren Einbussen beim Leichtlauf absehbar. Mit dem Entfernen des Schmutzabstreifers (einer abschraubbaren Dichtung), der einfachen Reinigung mit einem sauberen Lappen und etwas Silicon-Spray, war das «Problem» in den Griff und den gewohnten Leichtlauf zurück zu bekommen. Die bessere Variante bleibt aber, sein Bike behutsam mit Eimer, Bürste und Schwamm zu waschen!
 

Fazit

Die Lev Ci von KS ist ein starkes Stück, von der Verarbeitung, dem Gewicht, der Funktion bis hin zur Langlebigkeit, auch bei nasser Witterung. Diese Variosattelstütze ist somit auch für den groben Einsatz bestens geeignet und spricht Enduro-Racer wie auch gewichtsbewusste Touren-Biker an. Einzig der Schmutzabstreifer dürfte etwas robuster sein, wenn auch der Waschgang mit dem harten Wasserstrahl nicht ganz fair ist.
 
www.kssuspension.com
www.trailsupply.ch
 

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