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Test: Fünf «Freunde» für Nachtschwärmer

Ja, nun ist er vorbei, der Sommer. Das ist kein Grund zum Trübsal blasen, denn Biken kann man auch in den «dunkleren» Jahreszeiten. Dafür gibt es ein paar tolle Produkte, die im Frühling auf Herz und Nieren getestet wurden.

Bontrager JFW Winterbikeschuh 

Erster Eindruck
«Hello Yellow» geht einem durch den Kopf. Das Neongelb ist sicherlich nicht jedermanns Sache, doch hat die grelle Farbe den Vorteil, dass man in der Dämmerung und in der Nacht schneller wahrgenommen wird. Lieber auffallen als verunfallen. Der JFW ist ein Schuh für die Übergangszeit, er verfügt über einen hoch geschnittenen Neopren-Knöchelschutz und eine leichte Isolation. Die Sohle aus Nylon-Composite-Material hat ein grobes Profil und soll bei widrigen Bedingungen guten Grip bieten.
 
Im Einsatz
Der Komfortbereich liegt zwischen +5 und -5 Grad. Im unteren Temperaturbereich gibt er für rund 90 Minuten warm, danach wünscht man sich mehr Isolation. Anfangs sitzt der Bontrager-Schuh eher eng. Nach ein paar Ausfahrten weitet sich das Material und passt sich der Fussform an. Die Kombination von Reissverschluss am Schaft und Boa-System am Fuss stellt sich als ideal heraus. Der Einstieg ist etwas eng, aber dafür der Sitz schön satt. Die Kraftübertragung der Sohle ist hoch, was dafür leichte Einbussen beim Gehen beschert. Von der Art her ein klassischer Cross-Country-Schuh.
 
Leichter Regen und Schnee können dem Schuh nichts anhaben. Wenn es aus Eimern regnet, kann der JWT nicht mit voll-wasserdichten Modellen mithalten. Dafür ist das Fussklima auch nicht so tropisch.
 
Fazit
Wem Style wichtiger ist als Sicherheit, muss sich wohl nach einem der zahlreichen schwarzen Winterschuhe umsehen. Wer darübersteht, findet mit dem Bontrager JFW einen soliden Schuh für die Übergangszeit mit einem «Schuss» Sicherheit.
 
Preis: CHF 239.00
 
Hersteller/Vertrieb
www.trekbikes.com
 

Lupine Alpha Bike-Lampe

Erster Eindruck
Mächtig kommt die Lupine Alpha daher. Schnell wird klar, dass diese Lampe an den Lenker gehört. Für den Einsatz am Helm ist sie schlicht zu schwer. Dank asymmetrischer Halterung kann sie mittig zum Vorbau montiert werden, dies werkzeuglos mit einem Schnellspanner. Die LEDs auf der Rückseite der Lampe geben Auskunft über die gewählte Helligkeitsstufe. Sie lässt sich via Smartphone und App den eigenen Vorlieben anpassen. Die Bedienung der Lampe geschieht über Bluetooth. Die Fernbedienung lässt sich mit Gummiringen sicher am Lenker befestigen.
 
Der Akku macht es dem Scheinwerfer gleich. Stolze 460 Gramm bringt er auf die Waage. Die Montage am Bike geschieht mithilfe eines gummierten Bands. Der Ladestand ist an den integrierten LEDs ablesbar.
 
Im Einsatz
Die einzelnen Elemente sind rasch montiert und bleiben auch bei ruppiger Fahrt an Ort und Stelle. Satte 7200 Lumen gibt der Lampenkopf her. Selbst in der vorkonfigurierten schwächsten Stufe ist die Lampe zu hell für den Strassenverkehr: Die Passanten halten sich schützend die Hände vor die Augen. Die Alpha sollte man mit der App so programmieren, dass eine ganz schwache Stufe hinterlegt ist, oder man setzt sie nur Offroad ein. Dort wird die Nacht zum Tag. Die Lichtausbeute und die Helligkeit sind einfach gewaltig! Meist reicht eine geringere Stufe vollends aus.
 
Fazit
Wer primär breite Wege oder Forststrassen nutzt, hat mit dem Superstrahler mehr als genug Ausleuchtung. Es empfiehlt sich aber, die Lampe mit der App so zu konfigurieren, dass die Tagfahrlicht-Stufe eingestellt werden kann. Alternativ sollte man eine zweite, schwächere Lampe für den Strassenverkehr nutzen, um die Mitmenschen nicht unnötig zu blenden. Für Singletrail-Fahrer ist es empfehlenswert, die Alpha in Kombination mit einer Helmlampe zu nutzen, um auch in Blickrichtung Sicht zu haben.
 
Die Lupine Alpha hat einen stolzen Preis. Wem das keine Rolle spielt, kriegt vermutlich die hellste Bike-Lampe der Welt. Dank der robusten Verarbeitung wird sie viele Winter überstehen und somit rechnet sich die Investition für den einen oder anderen sicherlich. Auch weil man vermutlich keine hellere Lampe mehr kaufen muss. Denn noch mehr Licht ist schlicht sinnlos.
 
Preis: EUR: 1080.00
 
Hersteller/Vertrieb
www.lupine.de
 

Scott MTB Comp BOA Reflective Schuh

Erster Eindruck
Der MTB Comp BOA ist ein klassischer Cross-Country-Schuh, jedoch mit komplett reflektierendem Obermaterial. Das silbern-matte Kunstleder sieht irgendwie abgespaced aus. Doch verbindet es Sicherheit und Style auf ganz neue Art. Der Boa-Verschluss wird von einem Klett am Vorderfuss unterstützt. So können die beiden Zonen individuell fixiert werden.
 
Im Einsatz
Der Schnitt eher schmal. Die ergonomische Innensohle stützt den Fuss ideal. Die Sohle ist sehr hart und die Kraftübertagung dadurch optimal. Laufen ist nicht seine Paradedisziplin, da er sehr steif ist. Dennoch gewährt die Sohle auf Wurzeln und Steinen dank gutem Gummi ordentlich Grip. Der Schuh hat keine Isolation und ist somit für kalte Tage nicht geeignet.
 
Fazit
An milden Frühlings- oder Herbsttagen bietet der Scott MTB Comp BOA Reflective dank seinem reflektierenden Obermaterial hohe Visibilität in der Dämmerung oder der Nacht. Dies, ohne optisch störend zu sein. Ansonsten ist er ein klassischer und währschafter Cross-Country-Treter zu einem fairen Preis. Er eignet sich übrigens auch hervorragend zum Gravelbiken.
 
Preis: CHF 160.00
 
Hersteller/Vertrieb
www.scott-sports.com
 

Scott RC Weather Reflect WB Jacke

Erster Eindruck
Passend zum oben aufgeführten Schuh hat Scott eine Jacke im Sortiment, die grossflächig reflektiert. Das sieht man ihr auf den ersten Blick nicht an. Die leicht helleren Stellen an den Unterarmen sowie an Front und Rücken sind aus reflektierendem Stoff. Das 4-Wege-Stretchmaterial ist winddicht und soll einem leichten Regenschauer standhalten. Die Jacke ist auf das Wesentliche reduziert und hat nur eine Tasche auf der Innenseite am Rücken.

Im Einsatz
Der Schnitt ist körperbetont und sportlich, ohne einzuengen. Der ein wenig erhöhte Kragen schützt vor Zugluft. Auf nackter Haut ist das leicht «klebende» Material am Anfang etwas unangenehm, man gewöhnt sich aber schnell daran: der «Preis» für die Wasserresistenz. Leichte Regenfälle hält die Jacke gut ab, ebenso Wind. Bei sportlicher Fahrweise wird das Körperklima aber schnell schwitzig, die Atmungsaktivität ist beschränkt.
 
Fazit
Die Scott RC Weather Reflect WB gewährt im Dunkeln hohe Sichtbarkeit, ohne dass man beim anschliessenden Après-Biken als Leuchtkäfer tituliert wird. Sie ist ideal als Schutz vor Witterungseinflüssen oder um bei der Abfahrt nicht auszukühlen. Bergauf lässt man sie mangels Atmungsaktivität lieber im Rucksack.
 
Preis: CHF 120.00
 
Hersteller/Vertrieb
www.scott-sports.com
 

Uvex Sportstyle 812 v Brille

Erster Eindruck
Auf den ersten Blick scheint die Uvex «812 v» eine normale Half-Frame-Sportbrille zu sein, doch hebt sie sich durch ihr starke Scheibenwölbung (Kurve 10) von anderen Produkten ab. Durch die ausgesprochene Rundung schliesst sie eng zum Gesicht ab und bietet so einen höheren Schutz. Das Varioglas hat einen Bereich von S1 bis S3 und weist auf der hellsten Stufe beinahe keine Tönung auf. 
 
Im Einsatz
Anpassbare Nasenpads und weiche Bügel sorgen für eine gute und individuelle Passform. Dank dem geringen Gewicht sitzt sie fast unbemerkt auf der Nase. Infolge der starken Krümmung der Scheibe schützt sie gut vor Luftzug. Trotz hauseigenem Anlaufschutz namens Supravision-Technologie neigt sie bei hoher Luftfeuchtigkeit und schweisstreibendem Biken im Frühling und Herbst zum Beschlagen. Das geschieht hauptsächlich bei geringem Tempo, erhöht sich die Geschwindigkeit und somit der Fahrtwind, weicht der Wasserdampf schnell.  
 
Fazit
Die Uvex 812 v ist ideal, um bei Dämmerung und Nacht biken zu gehen. Sie passt sich gut dem Umgebungslicht an und bei Dunkelheit ist sie fast komplett klar. Selbstverständlich macht sie auch bei schönem Wetter eine gute Falle, aber darum geht es in diesem Test ja nicht …
 
Preis: CHF 209.00
 
Hersteller/Vertrieb: 
www.uvex-sports.com
 

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