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Test: Erster Fahreindruck des brandneuen Norco Optic 9.1

Norco Optic Test

Kaum vorgestellt, durften wir uns von Norcos Trailbike «Optic» einen ersten Fahreindruck machen. Die Kanadier haben es nicht ausgelassen, ihr Bike gut anzupreisen. Umso höher waren die Erwartungen an das Optic. Ob Norco tatsächlich die Mitte zwischen ihren Crosscountry- und Allmountainbikes getroffen hat?

Das Norco Optic 9.1 ist optisch schon mal ein cooles Bike. Selbst in der unscheinbaren matt-silbernen Lackierung sticht es noch hervor. Auffällig gleich vorneweg: Das Fahrwerk stammt komplett aus dem Hause Fox. Für uns fast ein Novum, waren doch unsere früheren Norco-Testbikes doch immer mit Rock-Shox-Gabeln ausgestattet. Auffällig sind auch die XMC-1200-Carbon-Laufräder von DT Swiss. Diese passen perfekt ins Konzept des Optic. Ebenso das Cockpit, bestehend aus 60-Millimeter-Vorbau und 760er-Lenker, das ausreichend Kontrolle vermittelt. Natürlich kommt das Optic auch nicht an der Waage vorbei. Die angegebenen 10.95 Kilogramm, für das 27.5-Zoll-Modell ohne Pedalen, stimmen mit den am Twentyniner gewogenen 11.5 Kilogramm mit Pedalen gut überrein.

Die Zeit ist knapp – gehen wir fahren

Viel Zeit, um das Bike genau einzustellen, bleibt nicht. Sattel auf die richtige Höhe, Luftdruck in Federelementen und Reifen anpassen, Pedalen ran, und los geht’s. Die Bremsen sind noch nicht mal eingebremst, biegen wir in den ersten Trail ein. Das Bike fühlt sich vom ersten Meter toll an und animiert tatsächlich zum spielen. Keine Welle wird ausgelassen, um mit dem Optic abzuheben.

Das Bike vermittelt trotz des verspielten Charakters ordentlich Sicherheit. So stellen auch schnelle Abfahrten kein Problem dar. Selbst wenn es etwas rumpelt nicht. Denn trotz des geringen Federwegs von 110 und 120 Millimetern an Heck und Front kommt das Bike nicht so schnell ans Limit – der Federweg fühlt sich doch eher nach etwas mehr an. Auf die ganz groben Trails verzichten wir dennoch – aus Zeitgründen. Wir schlängeln uns nun durch einen verwinkelten Singletrail mit kurzen und knackigen Aufstiegen und Abfahrten sowie flowigen Zwischenpassagen. Dass ein Twentyniner unter dem Hintern ist, gerät währendessen in Vergessenheit. Das Optic 9.1 fährt sich so wendig wie ein Bike mit kleinen Laufrädern.

In den steilen Rampen berghoch spürt man die Spritzigkeit des Trailbikes, was auf die Steifigkeit und das niedrige Gewicht des Bikes schliessen lässt. Die Traktion ist derweil gut – auf spezielle Traktionstests lassen wir uns jedoch nicht ein. Dass das Bike bergab so gut die Bodenhaftung behält, ist auch dem Fahrwerk zu verdanken. Auch wenn dieses nur behelfsmässig abgestimmt wurde, machen die neuen Fox-Federelemente einen wirklich guten Eindruck.

Die kurze Zeit reicht leider nicht aus, um dem Optic noch länger auf den Zahn zu fühlen. Wir nehmen den knapp 20-minütigen Aufstieg zurück zum Ausgangspunkt. Zeit die Ausdauertauglichkeit des Bikes zu testen, bleibt somit zu wenig. Trotzdem geht der Aufstieg leicht von statten. Die Sitzposition passt und ist bequem. Gut möglich, dass sich das auch bei langen Aufstiegen nicht ändert.

Fazit

Auch wenn die Testfahrt kurz und kaum Angewöhnungszeit vorhanden war, fallen spontan drei Worte: Draufsitzen, wohlfühlen, Spass haben. Das Norco Optic 9.1 bietet von der Ausstattung bis zum Charakter wirklich alles was ein Spitzen-Trailbike haben muss. Bleibt zu hoffen, dass das Gefühl auch nach langen Touren und mehreren Einsätzen noch bestehen bleibt.

Artikel der Optic-Präsentation
 

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