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Test: Eagle, Roam, Guide und mehr – erster Eindruck aus Srams neuer Teileschublade

Im Rahmen des Bike-Festivals in Riva hatten wir die Gelegenheit eine erste Testfahrt mit der kürzlich angekündigten Sram-Eagle-Schaltgruppe zu absolvieren. Das zur Verfügung gestellte Specialized Enduro war mit zahlreichen neuen und überarbeiteten Sram-Produkten bestückt, von denen wir uns ebenfalls einen Eindruck machen konnten.

Die Eagle Gruppe war nur eine der vielen Novitäten die am Testbike verbaut waren. Nebst den neu überarbeiteten Roam-60-Laufrädern war auch die 2017er Version der Reverb-Teleskopsattelstütze verbaut, sowie eine aktualisierte Version der Guide-RSC-Bremse und ein Cockpit der neu auferlegten Truvativ Gruppe «Descendant».
 

Sram Eagle X01 Schaltgruppe

Bei einem Blindtest würde man auf den ersten Metern kaum merken, dass man gerade mit einer neu entwickelten Schaltgruppe unterwegs ist. Das Schaltgefühl ist gewohnt knackig, die Gänge wechseln schnell und präzise. Die Qualität der neuen 12-fach Eagle-Gruppe entfalten sich erst mit der Zeit. Für einige 1x11-Fahrer bieten die aktuellen Schaltgruppen zu wenig Bandbreite, mit anderen Worten fehlt einem je nach verbautem Kettenblatt einen leichteren oder einen grösser übersetzten Gang. Und genau hier trumpft die Eagle. Wer bis jetzt mit einem 28er oder 30er Kettenblatt unterwegs war, um auch steile, oder verblockte Wege zu meistern, musste damit leben, dass mit bergab beschleunigen bald mal aus war. Auf unserer rund 90-minütigen Probefahrt mussten wir nur selten auf den grossen Kranz mit 50 Zähne zurückgreifen – er war mehr der Notanker bei sehr steilen Rampen. Auch muss man sich an den Sprung über acht Zähne vom zweitkleinsten in den kleinsten Gang gewöhnen. Die kurze Fahrt reicht nicht aus, um ein abschliessendes Fazit über die Eagle-Schaltgruppe zu ziehen. Wer aber eine grössere Bandbreite in der Übersetzung braucht, stösst bei der neuen 12-fach Gruppe auf einen knackigen, präzisen Kandidaten.
 

Sram Roam 60 Laufräder

Die neuen Laufräder sind vorerst nur in 27.5 Zoll erhältlich, dafür in sämtlichen, aktuellen Nabenstandards inklusive Boost. Gemäss dem aktuellen Trend wächst die Maulweite der Carbon-Felge auf 30 Millimeter an und bietet eine Aussenbreite von 35 Millimeter. Die rund 1650 Gramm leichten Laufräder beschleunigen sich erwartungsgemäss sehr effizient und glänzen mit einem angenehmen Verhältnis von Steifigkeit und Flex. Auf den teilweise sehr ruppigen Gardasee-Trails liess sich das Enduro von Specialized präzise durch die Steinbrocken lotsen, ohne das man Einbussen von den oft sehr harten Carbon-Felgen in Kauf nehmen musste.
 

Rock Shox Reverb Stealth

Mit einem klaren, präzisen «Klack» fährt die überarbeitete Teleskopsattelstütze aus. Die ehemals schnellste Stufe der Reverb entspricht der langsamstem der neuen Version. Schnell, aber nicht zu schnell fährt diese aus. Auch fällt einem auf, dass die Reibung deutlich reduziert wurde und die Stütze sehr geschmeidig ein- und ausfährt. Neuerdings hat die Sattelaufnahme auch keinerlei Spiel, ob sich das auf die Dauer behauptet bleibt zu hoffen. Ob die bekannten Kinderkrankheiten der Reverb mit der Neuauflage behoben sind, lässt sich auf der kurzen Fahrt nicht urteilen. Aber man merkt schon auf den ersten Metern, dass sich einiges getan hat und nicht nur Kosmetik betreiben wurde.
 

Sram Guide RSC Bremsen

Die vor etwas mehr als zwei Jahren lancierte Guide Bremse wurde vor kurzem überarbeitet. Primär wurde ein Teil der Technologie der Guide Ultimate auf die günstigeren Ausführungen übertragen. Auf der einen Abfahrt mit rund 1000 Tiefenmeter hat die Bremse tadellos funktioniert und den einzigen, spürbaren Unterschied zur aktuellen Version ist, dass die Hebelweitenverstellung deutlich präziser erfolgt und die Drehungen der Schraube mit einer klaren Rasterung quittiert werden. Ansonsten war die Bremse standfest wie gewohnt, mehr würde nur ein Langzeittest vermitteln.
 

Truvativ Descendant Carbon Lenker und Vorbau

750 Millimeter Breite, sieben Grad Kröpfung rückwärts und fünf Grad aufwärts, dass sind die technischen Werte des neuen Carbon-Lenkers. Auf den ruppigen Trails hat sich gut gezeigt, dass der Lenker die Steuerbewegungen präzise weitergibt, aber dennoch nicht zu steif ist und über einen angenehmen, minimalen Flex verfügt. Der Vorbau hat den Lenker satt und mit sehr wenig Verwindung gehalten – mehr gibt es aktuell nicht darüber zu berichten.

www.sram.com

Fotos: Victor Lucas, SRAM  / Ride
 

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