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Test: Die erste Fahrt mit dem Rocky Mountain Pipeline

Mit dem Pipeline will Rocky Mountain die Trails vereinfachen. Ermöglichen sollen das Plusreifen, 130 und 150 Millimeter Federweg an Heck unf Front sowie eine spassversprechende Geometrie. Die Möglichkeit das neue Trail-Gefährt ausgiebig zu testen, konnten wir wegen des überraschenden Wintereinbruchs nicht nutzen – für einen ersten Eindruck hat es trotzdem gereicht.

Mit dem Pipeline will Rocky Mountain die Trails vereinfachen. Ermöglichen sollen das Plusreifen, 130 und 150 Millimeter Federweg  an Heck unf Front sowie eine spassversprechende Geometrie. Die Möglichkeit das neue Trail-Gefährt ausgiebig zu testen, konnten wir wegen des überraschenden Wintereinbruchs nicht nutzen – für einen ersten Eindruck hat es trotzdem gereicht.

Von Rocky Mountains Plus-Erstling, dem Sherpa, hebt sich das Pipeline vor allem durch mehr Federweg, anderen Federelementen und einer sportlicheren Geometrie ab. Im Weiteren rollt das Pipeline auf Maxxis-Rekon-EXO-Reifen in 2.8 Zoll Breite - möglich wären Reifen bis zu 3.25 Zoll Breite. Der Rollwiderstand der Maxxis-Walzen scheint identisch zu den WTB-Reifen des Sherpas – zumindest auf dem kurzen Stück berghoch nicht. Jedoch fühlt sich das Bike gegenüber dem Overlander «Sherpa» deutlich sportlicher an.

Nach einem kurzen Schotterabschnitt biegen wir in den ersten Trail ein. Einige Wurzeln, etwas Matsch und einzelne Schneeflecken stellen die Haupthindernisse dar, sind soweit aber kein Problem. Das Pipeline führt mit erstaunlicher Sicherheit durch die leicht aufgeweichten Schneeflecken – schon fast wie mit einem Fatbike. Der Kollege vor mir fährt mit «schmalen» Reifen und schwadert ordentlich durch das rutschige Weiss.

Bergab «sicherer» – berghoch spassig
Der Trail führt nun bergab und wir kommen mit dem Pipeline in Schwung. Gefühlt sind nur etwa die Hälfte der Wurzeln zu spüren und gerade in Wurzelteppichen vermitteln die Plusreifen mehr Sicherheit. Leider fehlen die gewohnten Rückmeldungen die dünnere Reifen weitergeben. Die Fahrt fühlt sich dadurch etwas gedämpft an wodurch auch das Gefühl fürs Fahrwerk fehlt. Fahrer mit einem aktiven oder aggressiven Fahrstil dürften damit wohl nicht im gleichen Masse auf ihre Kosten kommen. Der Spass bleibt dabei trotzdem nicht auf der Strecke. Das Bike lässt sich wendig um Kurven manövrieren und es animiert dazu, Bodenwellen als Schanzen zu nutzen.

Am Ende des Trails entscheiden wir uns Diesen zurückzufahren statt die Schotterstrasse zu nehmen. Die ersten Herausforderungen über zahlreiche nasse Wurzeln berghoch werden angenommen und meist auch geschafft: Auch hier gestehen wir neidlos ein, dass die breiten Reifen solche Kletterpartien deutlich vereinfachen – und das ist natürlich ein Mordsspass.

Fazit
Das gut ausbalancierte Pipeline punktet in Sachen Vortrieb und Handling. Der zusätzliche Gripp, der den Plusreifen zu verdanken ist, bringt Sicherheit bergab und viel Fahrspass berghoch. Ein ausführlicherer Testbericht über das Fahrverhalten im steilen Gelände berghoch und bergab, wie auch bei hohen Tempi folgt sobald wir die Möglichkeit für intensivere Testfahrten hatten. Dann wird auch das Fahrwerk und weitere Eigenschaften des Trailbikes beleuchtet.

www.bikes.com
 

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