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Test: Bontrager RSL MTB Lenker-Vorbau – eine edle Steuerzentrale

Trek bietet mit ihrer Hausmarke Bontrager seit Neustem eine Lenker-Vorbau-Einheit aus Karbon an, die aus einem Stück gefertigt ist. Damit folgt Trek dem aktuellen Trend zur Integration und Reduktion des Cockpits. Doch bringt so ein System wirklich Vorteile oder ist es einfach nur ein schönes Bling-Bling-Teil?

Das Wichtigste in Kürze

Einteilige Lenker-Vorbau-Kombinationen sieht man immer häufiger. Sie sind an sich schön und passen bestens zu den aktuellen Systemintegrationen, wo Leitungen und Kabelzüge durch den Steuersatz geführt werden. So wirkt ein Cockpit noch aufgeräumter als je zuvor. Doch diese Produkte bergen auch Nachteile, wenn es um die Ergonomie geht.

Erster Eindruck

Schön – das ist der erste Gedanke. Da will man sich das Teil gleich ans Bike schrauben und siehe da, es schaut sexy aus. Denn die Lenker-Vorbau-Einheit RSL MTB von Bontrager ist schlicht gestaltet und wirkt sehr edel. Doch beim ersten Aufsitzen und Griff an den Lenker wird einem bewusst: So oder gar nicht, denn verstellen kann man hier nichts. Entweder die Geometrie passt zum Bike und zu den persönlichen Vorlieben bezüglich Greifposition, oder man ist geliefert. Der Lenker kann nicht wie gewohnt vom Vorbau gelöst und ein paar Grade gedreht werden, bis es passt. Es ist, wie es ist.

Die Lenkeinheit ist sowohl mit Knock-Block- als auch mit klassischen Steuersätzen kompatibel, die entsprechende Adapterplatte liegt bei. Mittig vorne ist eine Madenschraube platziert, wo man Bontrager-Blendr-Zubehör für Lampenköpfe oder E-Bike-Displays montieren kann. Dieses Cockpit gibt es in 750 und 820 Millimeter Breite und in verschiedenen Längen. Das Testprodukt hat folgende Spezifikationen:

Breite: 820 mm (ungekürzt)
Länge: 35 mm
Rise: 27.5 mm
Up Sweep: 4º
Back Sweep: 9º
Vorbausteigung: 0º

Im Einsatz

An den Lenkerenden gibt’s Markierungen, um das Kürzen zu erleichtern. Die 820er-Version lässt sich um satte 70 Millimeter kürzen. Sägt man den Lenker mit einem Karbonsägeblatt ab, geschieht das ohne Mühe und ohne dass die Fasern ausreissen. Die auf 760 Millimeter gekürzte Version wiegt gerade mal noch 252 Gramm.

Wer sich so eine Einheit montiert, wird vermutlich keinen grossen Unterschied zur vorgängigen normalen Lenker-Vorbau-Kombination spüren. Es braucht zahlreiche Fahrten kurz hintereinander in einem Back-to-Back-Test – wo man stets mit demselben Bike und nur wechselndem Cockpit immer wieder dieselbe Strecke meistert –, um was zu spüren. Bedingung ist auch, dass die Lenkerbreite und die Vorbaulänge stets gleich sind. 

Fazit

Nach einem mehrstündigen Vergleichstest stellt sich heraus, dass die «Bontrager RSL MTB»-Lenker-Vorbau-Einheit durchaus komfortabel, aber eher auf der steiferen Seite ist. Das zeigt sich speziell auf rauem Asphalt, da spürt man Vibrationen etwas stärker. Rein von der Optik her ist dieses Bauteil bei jedem Bike eine wahre Aufwertung.

Empfehlung

Es ist wirklich ratsam, das Cockpit vor dem Kauf zu Testzwecken montieren zu lassen. Schon auf einer Hinterhofrunde zeigt sich, ob einem die Geometrie passt oder nicht. Denn das hübsche Stück hat seinen Preis.

Preis: CHF 575.00

Hersteller/Vertrieb

ww.trekbikes.com

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