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Terpstra siegt in Vallnord vor Neff – Rissveds feiert Comeback

Terpstra gewinnt Weltcup in Vallnord 2019

Die Holländerin Anne Terpstra sorgt mit ihrem Weltcup-Sieg in Andorra für die grosse Überraschung. Jolanda Neff fährt nach schlechtem Start auf Rang zwei. Die zweite Überraschung liefert Jenny Rissveds die als Fünfte wieder aufs Weltcup-Podium zurückkehrt.
Bei den U23-Frauen gewinnt die Deutsche Ronja Eibl. Nicole Koller belegt Rang vier.

Schlechter Start verwehrt Jolanda Neff den Sieg

«Wo ist Jolanda Neff?» Das war eine Frage, die in der ersten Runde des Damen-Rennens am Streckenrand nicht nur einmal gestellt wurde. Sie wird erst an 23. Position gesichtet und ist nachher etwas ratlos, warum das so war.
«So weit hinten war ich bei einem Weltcup nach dem Start noch nie und ich weiss gar nicht genau wieso. Ich glaube, die vorne sind einfach schnell gefahren und haben nachher dafür bezahlt. Aber ich konnte auch nicht schneller», erklärt Neff hinterher. «Nachher ist es mir immer besser gegangen und ich habe eine nach der anderen eingeholt.»
45 Sekunden Rückstand werden nach einer Runde gemessen. Da ist sie allerdings schon Zwölfte. Dann legt sie eine Rundenbestzeit hin und schliesst zu Beginn von Runde drei zur Spitzengruppe auf.
 
Erst attackiert Pauline Ferrand Prevot, doch deren Angriff verpufft. Es ist überraschend die Niederländerin Anne Terpstra, die an der Französin vorbei geht und sich einen Vorsprung von 15 Sekunden heraus fährt.
Jolanda Neff kämpft sich von Position fünf bis auf drei nach vorne, überholt Ferrand Prevot und macht sich auf die Verfolgung. In der vorletzten Runde schließt sie zu Terpstra auf. «Vielleicht hätte ich da gleich weiter fahren sollen, aber ich konnte kein höheres Tempo gehen», erzählt Neff.

So fährt das Spitzenduo gemeinsam in die letzte Runde. Neff übernimmt die führende Position, holt ein paar Meter heraus, doch Terpstra schliesst nach der kurzen Abfahrt wieder auf und greift ihrerseits kraftvoll an.
«Da hat ist mir die Energie ausgegangen. Ich hatte keine Antwort als sie angegriffen hat», erklärt Neff. Rasch vergrössert Terpstra ihren Vorsprung und fährt zum ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere, dem ersten für eine niederländische Dame überhaupt.
 

Frei dabei

Sina Frei mischt lange Zeit in der Spitzengruppe mit. «Ich habe versucht meinen Rhythmus zu fahren und nicht zu überpacen. Am Schluss hat mir etwas die Kraft gefehlt, aber ich bin zufrieden mit meinem Rennen», erklärt Frei zu ihrem neunten Rang. Bis zwei Runden vor Schluss kämpft sich noch um einen Platz auf dem Fünfer-Podium, doch dann muss sie die Konkurrentinnen ziehen lassen.

Dazu zählt auch Olympiasiegerin Jenny Rissveds. Die Schwedin fährt ihr zweites Weltcup-Rennen, seit sie nach ihren Depressionen zurück gekehrt ist. Sie fährt von Position 25 erst auf 13 und legt nach einer Weile nochmal den Vorwärtsgang ein. Rissveds wird Fünfte und im Zielraum spielen sich bewegende Szenen ab. Die Schwedin fährt für ihr eigenes Team31, das auf Artikel 31 der UNO-Kinderrechts-Konvention verweist.
 
Ramona Forchini erwischt einen schlechten Start und ist dann in Zweikämpfe mit viel Ellbogen-Einsatz verwickelt. So liegt sie erst mal in der Region, in der auch Jolanda Neff kämpft.
Dann kann sie sich sukzessive nach vorne fahren und am Ende noch einen erfreulichen 14. Rang einfahren (+3:02). «Irgendwann haben sich Löcher aufgetan und ich konnte fahren, wie ich wollte. Es war ein Kampf, es war alles so nah zusammen. Am Ende kann ich zufrieden sein mit Platz 14», erklärt Forchini.
 

Nicole Koller auf Rang vier

Beim U23-Weltcup der Damen im Bikepark Vallnord, Andorra, hat Nicole Koller den vierten Rang eingefahren. Koller kommt mit 1:57 Minuten Rückstand auf die Siegerin Ronja Eibl aus Deutschland ins Ziel, die mit ihren ersten Erfolg auch die Gesamtführung übernimmt.
 
Nicole Koller erwischt einen schlechten Start, ein Problem, das sie schon öfter hatte. «Ich dachte schon, das war es. Aber dann lief es sehr gut, jedenfalls viel besser als letztes Jahr», erklärt Koller mit Blick auf die Höhenlage von 1800 Metern.
Sie fährt sich kontinuierlich nach vorne, passiert in der vorletzten Runde Haley Batten im Trikot der Weltcup-Führenden, dann auch die Österreicherin Laura Stigger die in Albstadt gewonnen hat.
 
Der Abstand zu Rang drei ist aber zu gross, um ihn noch schliessen zu können. «Schade, dass es aufs Podium nicht mehr gereicht hat, aber ich bin auf jeden Fall zufrieden», so Koller, der auf Rang drei von Martina Berta (+1:21) 36 Sekunden fehlen.
Ronja Eibl zieht in der vorletzten von fünf Runden der höher gewetteten Britin Evie Richards davon und gewinnt in 1:08:09 mit 52 Sekunden Vorsprung auf Richards.

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