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Suchet den Fehler: E-Mountainbiken vs. Skiliftfahren

Fauler Skifahrer

Gedanken zu einer nur ein bisschen weit hergeholten Analogie: Stellen Sie sich vor, E-Mountainbiken gibt es bereits seit Jahrzehnten. Und erst seit circa 2015 gibt es das Skifahren mit Hilfe von Liften. Wir haben ein paar fiktive Statements eingeholt, die heutige Argumente gegen E-Mountainbikes in einer anderen Perspektive zeigen können.

Die Aufregung, die es damals gab, kennen wir nur noch aus Erzählungen. Als der Mensch im Jahr 1908 das E-Mountainbike erfand, gabs gewaltigen Ärger am Berg. Da geht doch der ganze sportliche Gedanke verloren, riefen die Traditionalisten unter den Mountainbikern entrüstet. Gezeter, Gezeter, Gezeter. Doch siehe da, kein Jahrzehnt später strampelte Hinz und Kunz vergnügt und entspannt mit Motorunterstützung die Alpen hoch und runter. Leistungsunterschiede wurden ausgeglichen, die Touren durften länger, interessanter und anspruchsvoller werden, die Fahrradbranche jubilierte, kurz: Fast alle waren glücklich.

Doch nun droht erneutes Ungemach in der Sportwelt: Wieder greift eine Sportart um sich und den Berg an: Skifahren mit Hilfe von Skiliften! Konnte man bislang nur via schweisstreibender Skitour auf den Hügel der Wahl kommen, um die verdiente Abfahrt zu geniessen, gibt es jetzt motorbetriebene Lifte. Ride hat sich umgehört und ein paar interessante Statements eingeholt.

Franz, 42 Jahre alt, Skitourenläufer seit seiner Jugend:

«Bei Skitouren läuft man mit ehrlicher, eigener Kraft den Berg hoch und verdient sich so die Aussicht und die Abfahrt. Jetzt gibt es aber diese Skilifte! Das hat mit dem Sport gar nichts mehr zu tun. Denn die, die das machen, lassen sich ja einfach den Berg hochschieben. Das ist ja wie Bescheissen!»

Veronika, 30 Jahre alt, findet Skilifte allgemein gefährlich für den Skisport:

«Wenn die Alpen von den Skiliften zugebaut werden, dann ist für Skitourengänger sicher kein Platz mehr. Es werden unzählige Skitouristen auf den Bergen sein – und es bleibt kein Quadratmeter Platz mehr für eine ruhige Bergtour.»

Michi, 28, eingefleischter Ski-Offroader:

«Die haben ja neu solche Pisten! Das geht ja gar nicht. Ich finde den Flow nur, wenn ich den ganzen Berg für mich habe. Ich brauche natürliches Gelände, mit Kuppen, Steilhängen und Felssprüngen. Eine Piste ist ja oberlangweilig, da kann man nicht so Skifahren, wie ich das cool finde.»

Benni, 48, zweifacher Vater:

«Die bauen jetzt sogar schon Babylifte. Das ist so eine Art Rolltreppe, auf die sich die Kinder drauf stellen und nach oben gehievt werden. Dann können Sie einfach so runterfahren. Wenn die Kinder das einmal gewohnt sind, dann werden sie nie mehr Lust auf eine Skitour haben, das schwör ich Dir. Das ist das Ende des Skitourensports.»

Marc, 72, sieht Gefahren:

«Mit den Motorliften kommen ungeübte Skifahrer in grosse Höhen – und kennen sich nicht mit den Bergen aus. Ich warte nur darauf, dass sich die Unfälle häufen. Die Bergrettung wird überfordert sein, mit Skifahrern, die sich in den Bergen verirren und nicht mehr von den Gipfeln runterkommen.»

Franzi, 55, sucht den ehrlichen Schmerz:

«Berge läuft man mit den Skiern hoch, damit es weh macht. Weil ich mir jeden Höhenmeter abringe und ich mit jedem Schritt dem Alltag entfliehe. Wer einen Skilift benutzt, erkämpft sich gar nichts. Er benutzt nur den Fortschritt der Technik und nimmt sich so die Möglichkeit, den Moment des Einsseins mit der Natur zu erleben.»

Florian, 38, sieht Skilifte als Auswüchse:

«Skifahrer, die Lifte benutzen, haben kein Gefühl für die Berge. Hedonismus ist angesagt, Spass die einzige Maxime. Ein Skifahrer, der sich mit dem Lift hochbringen lässt, ist ein Beispiel für die Auswüchse unserer Konsumgesellschaft. Er sollte mal erleben, wie gut das Gefühl ist, einen Berg aus eigener Kraft zu erreichen.»

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