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So schraubt man bei Shimano die Kassette künftig auf die Nabe

Als Sram im Jahr 2013 die XX1 vorgestellt und ab dann stets den Singlechainring-Antrieb vorangetrieben hat, gehörte eine Kassette mit einem 10er-Ritzel zum Paket. Dieses Ritzel ist vom Durchmesser her zu klein um auf einem konventionellen Freilaufkörper montiert zu werden, und Sram hat deshalb mit dem XD-Body einen neuen Freilauf eingeführt. Shimano hatte bis zur Einführung der XTR M9100 nicht wirklich enthusiastisch bei der Singlechainring-Party mit breitbandigen Kassetten mitgemacht und die Ritzelpakete auf den bestehenden Body geschraubt.

Neu 23 statt 13 Verzahnungsrillen

Mit der neuen breitbandigen XTR-Kassette mit 10-51 Zähnen macht Shimano am Hinterrad jetzt ein neues Kapitel auf. Dieses lautet Micro Spine, hier wird neu mittels 23 Verzahnungsrillen die Kassette mit dem Freilauf verbunden. Bislang waren es bei Shimano 13 Verzahnungsrillen, und bevor Sram mit XD-Bodies startete, waren die Freiläufe und Kassetten der beiden Schaltungsgiganten untereinander kompatibel. Der Micro Spline-Body ist etwas kürzer als der altbekannte HG-Body, denn bei Mirco Spline sitzt das 10er-Ritzel ausserhalb der Verzahnung mit der Nabe, das 10er-Ritzel ist mit dem 12er-Ritzel direkt verzahnt.

Es ist nun nur eine Frage der Zeit, bis Shimano den neuen Nabenstandard an die XT-, SLX- und Deore-Gruppen weiterreichen wird – und neue Hinterradnaben, neue Hinterräder oder gleich neue Bikes her müssen, um mit der japanischen Innovation mitzuhalten. Einfacher ist es für Besitzer von hochwertigen DT Swiss-Naben, mehr dazu im nächsten Absatz.

Der neue Micro Spline-Body ist nicht als offener Standard gehalten, das heisst deren Verwendung ist Lizenz- und kostenpflichtig. Künftig wird selbstverständlich Shimano Naben herstellen mit diesem Verzahnungsmuster. Bislang hat nur DT Swiss eine Lizenz von Shimano für das Produzieren von Micro Spline-Naben, DT Swiss hat kürzlich eine 240s-Nabe mit der neuen Schnittstelle vorgestellt und mehr zum Thema auf die Eurobike in Aussicht gestellt. DT Swiss hat weiter bekannt gegeben, dass der neue Shimano Body auf die meisten DT-Naben passen wird, die mit einem Zahnscheibenfreilauf ausgerüstet sind. Das ist beispielsweise bei den Naben aus der 240er- und 350er-Baureihe der Fall. Dort kann einfach der bestehende Body abgezogen und der Micro Spline-Body aufgesteckt werden (die Endkappe ist vorher abzunehmen und dann wieder aufzustecken).

Wie «zukunftssicher» ist das System?

In den letzten Jahren hat sich mit dem Boost-Standard, dem XD-Body und dem Einführen von Steckachsen viel an der Hinterradnabe getan. Auf die Frage, wie «zukunftssicher» das neue Micro Spline-System ist, wenn neue Achsen mit größeren Durchmessern oder Längen kommen, antwortet Ben Hillsdon von Shimano: «Die Micro Spline Nabe ist für den Betrieb mit 12-Millimeter-Achsen ausgelegt, die der aktuelle Standard sind. Ich glaube nicht, dass jemand sicher vorhersagen kann, welche Achsdurchmesser und -längen in Zukunft kommen werden. Was wir jedoch sagen können, ist, dass die Micro Spline Nabe mit dem aktuellen 12mm Achsstandard getestet und konstruiert wurde, und wir können die Leistung in diesem Durchmesser und dieser Länge garantieren.»

Auf die ketzerische Frage, weshalb Shimano nicht das XD-Interface von Sram lizenziert hat, antwortet Hillsdon etwas nüchtern: «Wir haben ein Freehub-System, das auf ein bestimmtes Niveau und einen bestimmten Standard gemäß XTR entwickelt wurde. Es ist nicht darauf ausgelegt, mit Systemen anderer Hersteller kompatibel zu sein.»

Ob Shimano weitere Micro Spline-Lizenzen vergibt, ist derzeit offen - Shimanos PR-Mann Hillsdon lässt sich nicht in die Karten blicken: «Zur Zeit ist nur DT Swiss für die Produktion der Micro Spline Nabe zugelassen».

Voraussichtlich sieht man im Juli an der Eurobike, welche Hersteller mit dem neuen Micro Spline-System mitziehen. 

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