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Schurter und Flückiger landen Doppelsieg – Roth dritter bei den U23

Im italienischen Val di Sole holt sich Nino Schurter nach einem hart umkämpften Finale zum neunten Mal den Weltmeistertitel. Mathias Flückiger muss sich auf den letzten Metern geschlagen geben. Der Franzose Victor Koreztky wird Dritter. Bei den U23 gewinnt Joel Roth die Bronzemedaille vor seinem Team-Kollegen Luca Schätti.

An den Cross-Country-Weltmeisterschaften geht es auf der höhenmeterreichen Strecke bereits in der ersten Runde zur Sache. Das Tempo machen der Brasilianer Henrique Avancini und der Tscheche Ondrej Cink. Wie im Rennen der Frauen, sind auch bei den Männern die Schweizer vorne stark vertreten. Allen voran Mathias Flückiger und Nino Schurter, die bald einen kleinen Vorsprung von zehn Sekunden herausfahren, während die ersten Tempomacher an Boden einbüssen. Das Rennen aber ist noch jung.

Doch das Duo Flückiger/Schurter harmoniert gut zusammen und baut den Vorsprung zusehends aus. Bei Rennhälfte liegen die beiden rund 40 Sekunden vor Cink. Der Tscheche bewegt sich alleine zwischen Spitze und der nächsten Verfolgergruppe mit Vlad Dascalu (ROM) und Victor Koretzky (FRA). Dahinter hält sich Filippo Colombo wacker in den Top-10.

Zwei Runden vor Schluss beendet Mathias Flückiger die Zusammenarbeit mit Nino Schurter und attackiert zum ersten Mal. Doch Schurter lässt sich nicht abschütteln. Flückiger versucht es erneut – wieder ohne Erfolg. Die Tempoverschärfungen vergrössern auch den Vorsprung auf eine Minute gegenüber Koretzky, Cink hat den Anschluss an den Franzosen verloren. Und es kommt noch schlimmer für den Tschechen: nach einem Schaltproblem fällt er auch hinter den Maximilian Brandl (GER) und Vlad Dascalu zurück.

Die letzte Runde bringt an der Spitze keine Überraschungen mehr, aber ein hart umkämpftes Schweizer Duell um Gold. Und in diesem geht Flückiger als Erster in die entscheidende Abfahrt, entscheidend ist aber die vorletzte Kurve. Schurter geht innendurch an Flückiger vorbei und holt sich seinen neunten Weltmeistertitel. «Verrückt, unglaublich, Ich war mir lange nicht mehr sicher, ob ich das überhaupt noch kann, aber jetzt bin ich in super Happy», sagt Nino Schurter mit bebender Stimme. «Math und ich fuhren zusammen ein super Rennen. Ich schätzte Mathias als stärker ein und war mit dem zweiten Platz eigentlich zufrieden. Als er mich aber bis am Ende nicht abhängen konnte, versuchte ich meine Chance noch irgendwo zu nutzen, und es funktionierte.»

Flückiger komplett ausgepowert, gewinnt erneut die Silbermedaille und muss zuerst die Niederlage verdauen. «Die Enttäuschung ist natürlich da, aber es ist ein zweiter Platz. Ich hätte gerne gewonnen, aber Nino hatte mich an einem unerwarteten Ort erwischt. Im Endeffekt ist es ein super Resultat für die Schweiz und ich kann mich irgendwann auch über die Silbermedaille freuen», sagt Flückiger und fügt an: «Meine Chance Weltmeister zu werden, kommt wieder.»

Die jungen Fahrer Dascalu und Brandl behaupten sich im Feld der gestandenen Profis auf den Rängen vier und fünf. Und auch der Schweizer Filippo Colombo schafft es dank es einem starken Finish auf Rang neun. Marcel Guerrini überrascht mit einem starken Rennen. Er startet aus den hinteren Startreihen und klassiert sich auf Rang 13, unmittelbar vor Lars Forster.

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Roth holt Bronze – Chile feiert ersten Weltmeister

Im U23-Rennen der Männer gewinnt der Chilene Martin Vidaurre Kossmann deutlich vor dem Italiener Juri Zanotti. Joel Roth gewinnt die Bronzemedaille und Luca Schätti wird Vierter.

In der Startrunde mach der Schweizer Joel Roth seine Ambitionen deutlich und fährt in der Spitzengruppe. Doch in der zweiten Runde kehrt der Schweizer als sechster zurück. Ein Sturz bindet den Schweizer zurück. In Zwischenzeit macht sich der Chilene Martin Vidaurre Kossmann auf und davon. Roth fängt sich wieder und liegt mit dem Italiener Juri Zanotti auf den Positionen zwei und drei.

Doch auch der Italiener hängt Roth ab, und zu ihm gesellt sich sein Team-Kollege Luca Schätti. Zusammen fahren die beiden Schweizer ein solides Rennen und halten den vormals führenden Spanier auf Distanz. Nun vermag sich Roth von Schätti absetzen und hält den Medaillenrang bis ins Ziel inne. «Das fühlt sich super an, vor allem da die erste Saisonhälfte nicht nach Wunsch verlief. Heute fuhr ich zwar auch nicht das perfekte Rennen, mit einem Sturz in der ersten Runde. Aber wenn ich sehe, wie die ersten beiden vorne gefahren sind, war heute Platz drei das Maximum und deshalb bin ich zufrieden damit.»

Als dritter Schweizer fährt Dario Lillo auf Platz 14. Ein respektables Resultat, ist es doch sein erstes Weltmeisterschaftsrennen in der Kategorie U23. Im Jahr zuvor war Lillo noch bei den U19. «Zu Beginn war es schwierig abzuschätzen, was drin liegt, auch da mir die Strecke nicht besonders entgegenkommt.» Lillo ist sich aber seiner guten Form bewusst und schafft es aus den hinteren Starträngen sukzessive nach vorne zu fahren, wie er erklärt: «Ich versuchte die Löcher zu nutzen, ging mit wo ich konnte, versuchte aber in der ersten Rennhälfte nicht zu überdrehen. Ab der zweiten Rennhälfte investierte ich und konnte so nochmals Plätze gut machen. Mein Ziel, die Top-15, habe ich somit erreicht.»

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