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Schurter schnappt sich 32. Weltcup-Sieg

Nino Schurter sorgt beim Weltcup im französischen Les Gets für den einzigen Schweizer Sieg. Der Olympiasieger holt sich in 1:22:10 Stunden seinen 32. Weltcupsieg, vier Sekunden vor dem Weltmeisterschafts-Zweiten Gerhard Kerschbaumer aus Italien und 38 Sekunden vor dem Brasilianer Henrique Avancini. Mathias Flückiger wird Neunter. Bei den U23-Männern verpasst Filippo Colombo als Vierter das Podest.

Bei heissen Temperaturen und viel Staub entwickelt sich über die acht Runden ein Ausscheidungsfahren. Häufig macht Avancini das Tempo, doch Schurter hat die Lage immer unter Kontrolle. Überraschend verliert Schurters grosser Rivale Mathieu Van der Poel immer mehr an Boden, ist irgendwann nur noch 32. als er dann seine Beine wiederfindet und schliesslich 16. wird.
 
An der Spitze bleiben irgendwann nur noch vier Fahrer übrig. Dann verliert erst der Tscheche Ondrej Cink den Anschluss und eine Runde vor Schluss auch Henrique Avancini, nachdem Nino Schurter erstmals richtig Druck gemacht hat.
Gemeinsam mit Kerschbaumer geht er in die Schlussrunde und der Bündner nutzt dann den zweiten Anstieg, um den Südtiroler abzuhängen.
 
Kerschbaumer verliert nur ein paar Sekunden, doch die reichen Schurter, um seinen Rivalen zu distanzieren.
«Gerhard Kerschbaumer war stark, aber nicht ganz so spritzig wie ich und ich wusste, wenn er mich nicht abhängen kann, hab ich gute Chancen. Es war ein geiles Rennen. Ich habe in der zweitletzten Runde das Tempo ein bisschen erhöht, um Avancini abzuhängen und auch Cink war noch im Hänger. So waren wir dann nur noch zu zweit, das ist im Kopf etwas einfacher. In der letzten Runde habe ich es dann einfach 'all out‘ probiert und es ging auf.»

Mit dem 32. Weltcupsieg rückt Schurter in der ewigen Bestenliste dem Rekordhalter Julien Absalon bis auf einen Sieg auf die Pelle. Noch in diesem Jahr könnte er ihn ein- und auch überholen.
Schurter baut zudem auch die Führung im Gesamtweltcup auf 235 Punkte gegenüber Avancini aus.
 
Mathias Flückiger erwischt keinen guten Tag. Er kommt nicht gut ins Rennen, verbessert sich dann bis auf Position acht und erreicht sogar die Spitzengruppe. Doch als dort das Tempo verschärft wird, ist Flückiger der Erste, der den Anschluss verliert.
 
Er kämpft verbissen und allein auf weiter Flur, bis noch der Belgier Jens Schuermans von hinten kommt und ihn auf die neunte Position schiebt.
«Keine Ahnung, ich hatte sehr schlechte Beine, schon am Start. Gefühlsmässig war ich nie am Limit, aber ich hatte keine Power. Vielleicht war ich nicht genügend erholt, einfach Sch...», kommentiert Flückiger seinen neunten Rang.
 
Florian Vogel fährt als 14. (+2:45) ins Ziel. «Ich habe mich eigentlich nicht schlecht gefühlt. Meine Werte sind ähnlich zu denen vom Vorjahr, als immer um Rang acht herum gefahren bin. Ich denke, das Niveau ist augenblicklich einfach sehr hoch», sagt Vogel. «Sicher bin ich schon bessere Rennen gefahren, aber es war ein solides Rennen.»
 

Filippo Colombo verpasst Podest

Beim U23-Weltcup der Männer in Les Gets hat Filippo Colombo den Sprung aufs Podest verpasst. Als Vierter hat er 59 Sekunden Rückstand auf den Sieger Vlad Dascalu aus Rumänien (1:13:22), der seine Führung in der Gesamtwertung ausbaut. Zum vierten Mal wird damit ein Schweizer in Les Gets Vierter, nach Short Track und U23-Rennen der Damen.  
 
Filippo Colombo ist Teil der Spitzengruppe, die sich in der zweiten Runde von acht auf vier Fahrer verkleinert. Der Deutsche Max Brandl verliert in Runde fünf den Anschluss und wenige Minuten später erleidet Vlad Dascalu einen Reifendefekt.
Der Sieger von Andorra verliert beim Laufrad-Wechsel 30 Sekunden und Colombo übernimmt die Spitze. Der Tessiner drückt auf das Tempo. «Ich wollte Vlad ein bisschen in Schwierigkeiten bringen», erklärt Colombo. Doch sein Engagement verpufft. Einerseits kommt Brandl zurück, übernimmt die Führung und holt einen Vorsprung heraus.

Zum zweiten kann Vlad Dascalu seinen Rückstand binnen einer Runde egalisieren und findet den Anschluss zu Colombo, der mit dem Kanadier Sean Fincham unter wegs ist.
Dascalu lässt das Duo zurück, schliesst zu Brandl auf und entscheidet das Rennen in der Schlussrunde für sich. Es ist sein vierter U23-Weltcupsieg, sein dritter in dieser Saison.
Colombo greift Fincham an, kommt auch weg, doch er steht das Tempo nicht durch. Fincham geht in der siebten und letzten Runde vorbei und holt sich den Podestplatz (+0:46), 13 Sekunden vor Colombo.
«Ich hatte von Anfang an keine guten Beine», gesteht Colombo. «Drei waren heute besser als ich.»  In der Gesamtwertung bleibt er Zweiter, hat jetzt allerdings bereits 70 Punkte Differenz zu Dascalu.
 
Joel Roth kämpft über die gesamte Distanz hinweg mit Rückenschmerzen. «Die Beine haben gebrannt, ich denke, das kam vom Rücken. Nach meinem Sturz in Andorra hätte ich da vielleicht mehr behandeln lassen müssen», meint Roth im Ziel, das er aber dennoch als guter Zehnter (+2:48) erreicht.
«Es war trotzdem noch ein gutes Rennen», so Roth, der zwischenzeitlich mal an neunter Stelle unterwegs ist und nicht mehr weit zu Position acht gehabt hat.
Vital Albin wird mit 3:08 Minuten Rückstand 13.

 
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