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Schalten und Thronheben auf Knopfdruck – ein erster Eindruck von Eagle- und Reverb AXS

Vor neun Monaten war die elektronische Eagle-Schaltgruppe erstmals an Nino Schurters Bike zu bewundern. Jetzt hat sie die Marktreife und ist bald im Fachhandel erhältlich. Parallel zur Schaltgruppe präsentierte Sram auch die Reverb AXS, die wie die Eagle AXS elektronisch sowie auch kabellos bedient wird. Wir hatten die Gelegenheit, beide Teile einer kurzen Probefahrt zu unterziehen.

Schaltwippen statt Hebel, eine gesicherte Funkverbindung statt Kabel und die Kraft liefern Akku und Elektromotor anstatt des Daumens. Das gilt für Srams Eagle-AXS-Schaltung wie auch für die Reverb-AXS-Varioattelstütze, doch beginnen wir mit den Gangwechseln.
 
Das erste was durch den Kopf geht ist, dass der leichte Druck auf den oberen Schalter nicht das macht, was das Hirn will. Daran kann man sich gewöhnen oder noch besser, man konfiguriert die Schalthebel mittels Smartphone-App nach den eigenen Vorlieben. Der knappen Zeit wegen, verzichten wir aber darauf. Das persönliche Konfigurieren der Schalteinheit ist allerdings bereits bekannt von Shimano und somit wäre es eher eine Enttäuschung gewesen, hätte Sram das nicht angeboten.
 
Verglichen mit dem Kraftaufwand einen mechanischen Schalthebel zu drücken, kommen die Schaltvorgänge mit der Eagle AXS Streicheleinheiten gleich. Der gefühlte Kraftaufwand ist gleich null. Die Schaltgeschwindigkeit ist dabei spürbar höher als bei der mechanischen Eagle und auch sehr präzise. Der Wechsler führt die Kette passgenau auf das nächsthöhere- oder tiefere Ritzel.
Eine weitere Schaltmöglichkeit ist der Sprinthebel. Dieser lässt sich in der vorgebeugten Haltung während eines Sprints auch mit umgriffenem Lenker mit dem Zeigefinger bedienen. Dieser Schaltvorgang klappt nicht beim ersten Mal, bedarf aber wohl nicht viel Übung für die perfekte Umsetzung.
 
Interessant ist die elektronische Schutzfunktion des Wechslers. Dieser kann sich gegen innen nicht frei bewegen, wie es beim mechanischen Schaltwerk der Fall ist. Dass der Wechsler bei einem Schlag aber keinen Schaden nimmt, gibt er elektronisch nach und stellt sich darauf wieder in die Ursprungsposition zurück – im Video mit einem kräftigen Handschlag simuliert.

Die Reverb sorgt für Wow-Erlebnis

Von funkgesteuerten Variosattelstützen ist man sich eine kleine Verzögerung wie auch andere Eigenheiten gewöhnt, wenn diese auch nicht einschneidend gross sind. Aber so passiert es tatsächlich, dass wir die Reverb AXS falsch bedienen: Ein kurzer Knopfdruck und Gewicht auf den Sattel geben, damit sich der Thron senkt.
 
Der Clou an der elektronischen Reverb ist aber, dass man sie ganz normal, wie eine mechanisch oder hydraulisch gesteuerte Stütze bedienen kann. Zum Absenken bleibt man auf dem Taster bis die Stütze unten ist. Beim hochfahren dasselbe oder man kann die Stütze gestuft hochfahren, ohne mit dem Po an der gewünschten Position dagegenzuhalten. Der Steuerungsmotor öffnet und schliesst das Hydraulikventil beim Tastendruck nahezu in Echtzeit.
 
Auch hier liegt der Schalter oder Taster sehr gut am Daumen und benötigt kaum Kraft zur Betätigung.
 

Fazit

Srams elektronische Schaltung Eagle AXS ist eigentlich keine grosse Sensation, denn schliesslich hat Shimano mit der Di2 schon stark vorgelegt. Von der Schaltpräzision liegen die beiden Schaltungen praktisch gleich auf. Hingegen konnte Sram besser ins Detail arbeiten, und das ist bei der Bedienung spürbar. Dass die Schaltung aber kabellos über eine gesicherte Funkverbindung funktioniert, ist das Hauptargument für die Eagle AXS.
 
Rock Shox’s Variosattelstütze Reverb AXS ist auf der kurzen Ausfahrt eine Wucht. Sie ist von der Bedienung her wohl das Beste was es aktuell auf dem Markt gibt. Ob das und das neue Entlüftungsventil den Preis von 800 Euro wert sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es ist aber wohl ähnlich wie beim Kauf eines Sportwagens – man braucht ihn nicht wirklich, geil ist’s trotzdem.
 
www.sram.com
 

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