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Sauser und Kulhavy fahren deutlich zum zweiten Sieg

Auf der zweiten Etappe des Cape-Epic fährt das Duo Sauser/Kulhavy erneut zum Sieg und bauen ihre Gesamtführung aus. Ihre schärfsten Konkurrenten liegen dort bereits über sechs Minuten zurück. Fast langweilig ist das Rennen bei den Frauen, wo das Duo Kleinhans/Langvad mit 25 Minuten Vorsprung gewinnt.

Auf der zweiten Etappe des Cape-Epic mit Start und Ziel in Elgin – Oak Valley können Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy ihre Stärke ummünzen. Schon früh setzen sich die beiden Fahrer vom Team Investec-Songo-Specialized zusammen mit dem österreichisch-tschechischen Duo Alban Lakata und Kristian Hynek ab. Diese Spitze bleibt bis rund 40 Minuten vor dem Ziel bestehen. Dann setzen sich der Marathon-Europameister und der Weltmeister ab. Bis ins Ziel distanzieren sie Lakata und Hynek über zwei Minuten. «Es war superwindig, und auch wenn es über 90 Kilometer waren, wurden die fast wie ein Prolog gefahren. Immer Vollgas, niemand konnte einfach nur rollen. Jaro fuhr superstark im Wind und ich habe mich so gut wie möglich versteckt. Alban war immer weg und kam wieder ran. Ich wusste, dass wir weg kommen, wenn wir Vollgas fahren», erklärt Sauser. Auf Rang drei landen erneut die Multivan-Merida-Fahrer José Hermida (ESP) und Rudi van Houts (NED).

Sauser und Kulhavy's schärfste Konkurrenten um den Gesamtsieg, Urs huber und Karl Platt, handeln sich weiteren Rückstand ein. Nach ihrem vierten Etappenrang liegen die beiden zwar noch auf dem gesamtzweiten Rang, jedoch mit 6.44 Minuten Rückstand. «Wir hatten keine echte Chance heute, die zwei Teams vor uns sind Attacke gefahren und am Anstieg weg gezogen. Im Flachen haben wir schon mit Multivan-Merida gut zusammen gearbeitet, aber der Abstand wurde immer grösser und grösser», sagt Urs Huber.

Gut zehn Sekunden dahinter rücken Lakata und Hynek vor und auch Hermida und van Houts liegen nur noch etwas mehr als eine halbe Minute hinter dem Podest. Etwas gefestigt haben Fabian Giger und Martin Gujan ihre fünfte Position, liegen aktuell aber ausser Schlagweite des Podests.
 

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Alban Lakata führt die Spitzengruppe an, aber am Ende jubeln Sauser und Kulhavy. Fotos© Nick Muzik und Shaun Roy/Cape Epic/SPORTZPICS

Kleinhans und Langvad mit unheimlichem Vorsprung
Erneut ungeschlagen sind die Schweizerin Ariane Kleinhans und ihre dänische Partnerin Annika Langvad vom Team RE:CM-Specialized. Auf der 93 Kilometer langen Etappe setzen sich die beiden Leaderinnen früh ab und liegen bereits bei der ersten Zwischenzeit über vier Minuten vor dem Team Sellaronda-Hero mit Sally Bigham (GBR) und Christina Kollmann (AUT). Am Ende siegt das schweizerisch-dänische Team mit 25 Minuten Vorsprung. Im Gesamtklassement führen die beiden bereits 46 Minuten auf Jennie Stenerhag und Robyn Lee de Groot. «Ich habe viel weniger Stress als bei einem Weltcup-Rennen, wo alle von hinten Druck machen und am Hinterrad kleben», sagt eine zufriedene Langvad. «Ich liebe einfach diese Singletrails hier in Elgin und Grabouw», meint die Wahl-Südafrikanerin Kleinhans und fügt an: «auf den letzten zwanzig Kilometern konnte ich es richtig geniessen.»

Das schwedisch-südafrikanische Duo Jennie Stenerhag und Robyn Lee de Groot holt stetig auf Sally Bigham und Christina Kollmann auf. Im zweiten Drittel schaffen Stenerhag und Lee de Groot sogar den Zusammenschluss, verlieren dann aber wieder rund eine Minute. In der letzten Rennstunde wendet sich aber das Blatt erneut, als Kollmanns Rückenbeschwerden zu stark werden und das englisch-österreichische Duo auf den dritten Rang zurückwirft. «Heute Morgen wusste Christina nicht, ob sie die Etappe wegen ihren Rückenschmerzen überhaupt schafft. Deshalb sind wir mit unserem dritten Rang mehr als zufrieden», freut sich Sally Bigham.

Zwei Minuten hinter Sellaronda-Hero belegt das Meerendal-Wheeler-Cannondale-Team mit Milena Landtwing und Hielke Elferink den vierten Rang, vier Minuten vor dem zweiten Meerendal-Team mit Esther Süss und Alice Pirard. Damit macht das schweizerisch-holländische Duo im Gesamtklassement wieder einen Sprung nach vorne, während Süss und Pirard weiterhin auf Rang drei liegen.
 

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Ariane Kleinhans und Annika Langvad lassen auch gestandene Männer-Teams alt aussehen. Foto© Ewald Sadie und Sam Clark/Cape Epic/SPORTZPICS

Spannung bei den Masters und Lehrgeld in der Mixed-Kategorie
Die Masters-Kategorie verläuft da schon spannender: der Wahl-Südafrikaner Nico Pfitzenmaier und Robert Sim (Dorma/Robert Daniel) schlagen in der zweiten Etappe die Gesamtführenden, den Olympiasieger von Atlanta, Bart Brentjens und den Brasilianer Abraao Azevedo (BETCH.nl-Superior) um fünf Sekunden. Der Masters-Sieger des Jahres 2013, Nico Pfitzenmaier, der mit leichten gesundheitlichen Problemen auf der ersten Etappe kämpfte, ist wieder besser unterwegs: « Ich mag die Trails von Oak Valley total gerne, das ist meine Spielwiese hier, darum freue ich mich besonders über diesen Heimsieg».

Die Führenden der Mixed-Kategorie, die Österreicher René Haselbacher und Sabine Sommer (ENS RH77) verfahren sich kurz vor Ende der Etappe und verlieren dabei rund zehn Minuten. «Wir sind schätzungsweise drei Kilometer zuviel gefahren», meint der ehemalige Rennradprofi und Tour de France-Teilnehmer Haselbacher. Dies nützen auch das Mixed-Team Peter Vesel (SLO) und die Deutsche Ivonne Kraft (ETIS), die die Etappe gewinnen und damit die Gesamtführung übernahmen. «Das ist heute natürlich schlecht gelaufen für uns, aber wir können schon wieder an die Spitze zurück kommen», sagt Haselbacher selbstbewusst.

Die mehrmalige Radquer-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel, die mit dem Routinier Carsten Bresser für das Team Dietrich-Rocky-Mountain erstmals am Absa-Cape-Epic teilnimmt, befindet sich in einer steilen Lernkurve. «Als wir zusammen mit Gunn-Rita Dahle unterwegs waren, war ich ein wenig übermotiviert und habe vorgeschlagen, an der zweiten Verpflegung durchzufahren. Das war eindeutig ein Fehler, und es kam bei mir, zum ersten Mal in einem Rennen, der «Mann mit dem Hammer». Ich habe mindestens fünf Minuten gebraucht, bevor ich weiterfahren konnte. So leer war ich noch nie im Leben auf dem Rad. Ich habe meine Lektion gelernt heute», gesteht Kupfernagel.
 

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Der nimmermüde Bart Brentjens und die atemberaubende Szenerie am Cape-Epic. Foto© Sam Clark und Gary Perkin/Cape Epic/SPORTZPICS

Ausblick Etappe 3, Elgin/Oak Valley Wine Estate – Worcester/HTS Drostdy, 128 Kilometer/2'300 Höhenmeter
Die Etappe drei beim Absa-Cape-Epic ist die längste der Veranstaltung 2015. Rund 128 Kilometer fahren die Teams von Oak Valley zum nächsten Etappenort Worcester am Rand der kleinen Karoo. Dabei legen sie rund 2'300 Höhenmeter zurück. Laut Wetterbericht erwarten die Mountainbiker bis zu 30 Grad Celsius, kein Wind und trockenes Wetter.

www.cape-epic.com

 

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