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Sarrou holt überraschend Weltmeistertitel – Flückiger gewinnt Silber!

Jordan Sarrou wird Weltmeister 2020 in Leogang.

Der neue Cross-Country-Weltmeister heisst Jordan Sarrou! Der Franzose fährt von Beginn an vorne weg und scheint nie in Gefahr. Dahinter fährt Mathias Flückiger ein kluges Rennen, steigert sich zusehends und gewinnt die Silbermedaille vor Titouan Carod. Filippo Colombo fährt ein starkes Rennen und wird siebter, zwei Plätze vor Nino Schurter, der sich förmlich durch einen schlechten Tag kämpft.

In der Startrunde ist es der Holländische Meister Milan Vader der sich nach einem Schnellstart etwas absetzt. Wenig dahinter das Französische Trio mit Titouan Carod, Jordan Sarrou und Victor Koretzky. Nino Schurter rutscht in der Startrunde aus dem Pedal und liegt dann mit über 20 Sekunden Rückstand auf Platz zehn, Mathias Flückiger auf Platz 14. Doch es hat erst begonnen – auch vorne. In der ersten vollen Runde zollt Vader etwas seinem Tempodiktat das Sarrou übernimmt und den Holländer etwas distanziert.

Mathias Flückiger liegt an Position sieben in der Verfolgergruppe, während Schurter eine weitere Gruppe dahinter fährt. Schurter scheint es nicht sonderlich gut zu laufen. Der Titelverteidiger verliert wieder etwas an Boden und wird dann auch von Filippo Colombo überholt. Flückiger hingegen fährt weiter nach vorne und liegt in Runde zwei sogar an dritter Position. Dass Milan Vader am Anfang wohl etwas überzogen hat, bestätigt sich zunehmend: Der Holländer stürzt in der technischen anspruchsvollen Abfahrt in der dritten Runde. Dies gibt seinen Verfolgern die Möglichkeit aufzuholen – Vader stürzt erneut – und dann aufzuschliessen.

Die vierköpfige Verfolgergruppe mit Flückiger, Avancini, Luca Braidot (ITA) und Titouan Carod hat sich gefestigt, gut eine Minute hinter dem führenden Franzosen. Nino Schurter hat sich etwas gefangen und liegt in Runde vier an elfter Position, während Colombo nun auf Platz neun liegt, dann eine Runde darauf sogar auf den Achten vorfährt – unweit vor SChurter, der nun auf neun liegt.

Derweil hat Avancini Schwierigkeiten und fällt zurück, Flückiger hingegen arbeitet daran, den zweiten Platz zu sichern – er distanziert Braidot und Carod langsam.
Im letzten Umgang kann der Franzose wieder zu Flückiger aufschliessen – Sarrou liegt mittlerweile über 1:20 Minuten vor seinen Verfolgern. An diese kämpft sich nun langsam Maxime Marotte (FRA) heran. Etwas weiter dahinter ist auch der Tessiner Filippo Colombo am aufschliessen und liegt nun auf Position sieben, Nino Schurter auf der Zehn.

Es ändert sich nichts mehr – Jordan Sarrou holt überraschend den Weltmeistertitel. Sein Vorsprung ist etwas geschrumpft, denn Flückiger gibt nochmals Gas, um sich Marotte vom Leib zu halten. Carod hingegen kann sein Tempo nicht mehr halten und die Positionen bleiben so, Flückiger freut sich über Silber: «Wenn ich an letzte Woche denke, bin ich mehr als zufrieden mit Rang zwei. Nach der perfekten Vorbereitung wäre ich gerne um den Sieg mitgefahren, das war aber nicht mehr möglich, nachdem ich vorletzte Woche beim Weltcup krank war!»

Filippo Colombo schafft es, seinen siebten Rang ins Ziel zu fahren und ist ebenfalls überglücklich – es sind seine ersten Elite-Weltmeisterschaften. Nino Schurter ist an der Titelverteidigung zwar gescheitert, doch zeigt er bis am Ende, dass es auch mit einem schlechten Tag zu kämpfen gilt. Er gewinnt nochmal einen Rang und klassiert sich auf Rang neun. «Es lief sicher nicht optimal, war bereits zu Beginn in zwei Rangeleien involviert und kam danach einfach nicht richtig ins Rennen. Aber ich hatte schon während der ganze Woche etwas Zweifel, da es auch nicht so meine Bedingungen sind. Jetzt hat's halt mal nicht gepasst, nachdem ich fünf Jahr in Folge den Weltmeistertitel feiern konnte. Auf der anderen Seite ist vielleicht auch gut, nicht mit dem Weltmeistertrikot in die Olympiasaison zu gehen, das nimmt mir etwas den Druck, und so kann ich mich mehr in Ruhe vorbereiten», sagt Schurter reflektiert.

Resultate WM Elite-Männer
1. Jordan Sarrou (FRA)
2. Mathias Flückiger (SUI)
3. Titouan Carod (FRA)
4. Luca Braidot (ITA)
5. Ondrej Cink (CZE)
6. Maxime Marotte (FRA)
7. Filippo Colombo (SUI)
8. Nadir Colledani (ITA)
9. Nino Schurter (SUI)
10. Henrique Avancini (BRA)
20. Lars Forster (SUI)
28. Matthias Stirnemann (SUI)
45. Lukas Flückiger (SUI)
46. Andri Frischknecht (SUI)
59. Thomas Litscher (SUI)

 

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