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Road Trip für Fortgeschrittene: Im Defender durch die USA

Vier Monate lang fuhr Chris Kohler mit seinem Defender durch die USA. Neben tollen Trails und feinem Fels erlebte er auch mit seinem Auto das eine oder andere Abenteuer.

Mit dem eigenen Auto die Trails der Rocky Mountains anzusteuern hat seinen Reiz, ist aber ganz schön kompliziert – besonders, wenn das Auto im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht zugelassen ist. Chris Kohler liess sich nicht abbringen. Seine Erkenntnisse in lexikalischer Form.

Abreisen: Es gab zwei davon, denn zuerst musste Chris seinen Defender nach Belgien fahren. Frühestens 20 Tage später, würde er ihn an der US-Ostküste in Empfang nehmen können.

Chris Kohler: Wahlzürcher aus dem Sarganserland, Mountainbiker, Kletterer, Skitourengeher und dazwischen Informatiker. Ein Jahr vor dem US-Trip hatte er sich den Defender gekauft, sein Abenteuermobil, wie er es nennt.

Defender: Der britische Offroader ist in den USA nicht für die permanente Immatrikulation zugelassen. Mit einer zusätzlichen Versicherung (CHF 1500) durfte Chris seinen Land Rover trotzdem durch die USA steuern. «Die Leute flippten fast aus, wenn sie mein Auto sahen, sie fanden es so cool!»

Fährpreis: CHF 1500 kostete der Transport von Belgien an die US-Ostküste. Zurück fuhr der Defender ab der Westküste und durch den Panamakanal, was mit CHF 2000 zu Buche schlug.

Flüge: Deren vier brauchte es: von Belgien zurück in die Schweiz, von der Schweiz in die USA, zurück in die Schweiz und nochmals nach Belgien, um den Defender nachhause zu fahren.

Gepäck: Musste grossteils in den Flieger, denn das Transportunternehmen übernimmt keine Garantie für den Inhalt des Autos. Chris musste es unverschlossen auf dem Parkplatz abstellen und den Schlüssel abgeben. Er hätte sich die Empfehlung besser auch auf dem Rückweg zu Herzen genommen.

Independence Day: Schon am Tag vor dem 4. Juli ging in den USA nicht mehr viel, weshalb Chris und sein Reisegefährte noch etwas warten mussten, bis sie in Baltimore den Defender übernehmen konnten.

Langstrecke: Gut 2000 Kilometer Highway von Baltimore nach Denver waren die erste Prüfung, der der Defender unterzogen wurde. Denver, am Fuss der Rocky Mountains, sollte während der nächsten vier Monate die Basis sein. «Unterwegs machten wir ein Kansas City Halt. Eine coole Stadt, die ich empfehlen kann.»

Nächte: Verbrachten Chris und sein Freund oft im Auto, Chris im Dachzelt, der Kumpel im Gepäckraum. Wild campen ist in den Rocky Mountains an den meisten Orten erlaubt. Die Camps waren ebenfalls gemütlich und boten Duschen, Strom und weitere Annehmlichkeiten.

Panne, die erste: Die «Turbo Pipe» war dem Strassenmarathon nicht gewachsen. Der Schaden liess sich in nützlicher Frist beheben. Anders die zweite Panne.

Rocky Mountains: Der Abschnitt im Bundesstaat Colorado ist für Chris ein Paradies, sowohl wegen der Trails als auch wegen der Kletterfelsen. «Wir waren immer wieder ein paar Tage in den Bergen, dann kehrten wir nach Denver zurück.»

Terrain: Der Defender war in den Rocky Mountains in seinem Element. Einige Schotterstrassen waren so steil, dass er nur in der Untersetzung hochkam. «Mit einem normalen Vierradantrieb wäre das nicht möglich gewesen.»

Trails: Fanden Chris und sein Begleiter meist dank der App von REI, einer amerikanischen Outdoor-Ladenkette.

Spezialisten: Für Land Rover gibt es in den USA keine – es gibt offiziell ja auch keine Land Rover. Als nach der Rocky-Überquerung das vordere Differential nicht mehr richtig funktionierte, wartete Chris drei Wochen, bis die mexikanischstämmigen Auto Tuner das Ersatzteil aus England eingebaut hatten.

Wartezeit: Nutzte Chris, um seine auf dem US-Trip begonnen Pilotenausbildung abzuschliessen. «Der Defender stand ohne Getriebe vor dem Hangar und war mein Schlafzimmer.»

Wohnmobil: Mieten oder kaufen die meisten in den USA für ihren Road Trip. «Für mich war das keine Option. Ich wollte mein Abenteuermobil dabeihaben.»

Zurück: Kehrte Chris trotz allem glücklich. «Nochmals würde ich das nicht machen, aber ich bin froh, dass ich den Road Trip so erlebt habe.»

Überraschung: Eine böse erlebte Chris, als er zum ersten Mal wieder in der Schweiz biken wollte. «Für den Rückweg hatte ich das Velo im Bike Bag hinter einem grossen Brett an einer Seitenwand festgezurrt.» Die Ladung sah unberührt aus. Doch der Bike Bag war leer.

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