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Red Bull bekommt Gegenwind aus der Musikszene

Was macht man, wenn sich ein Firmenchef in Interviews rechtspopulistisch äussert und im hauseigenen TV-Sender mehrmals Rechtsextreme zu Wort kommen? Die Rede ist von Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz und ServusTV. In der Musikszene, in der Red Bull aktiv ist, werden seine Äusserungen nicht goutiert und die Kooperation mit dem Getränkegiganten gekappt.

In der Actionsportbranche ist Red Bull ein grosser Name. Das ist auch in der Musikszene so – doch dort formiert sich Widerstand gegen den österreichischen Getränkegiganten und dessen Chef. Auch wegen einem Interview von Konzernchef Dietrich Mateschitz steigt der Zürcher Club Zukunft aus der Zusammenarbeit mit Red Bull aus.

Doch von Anfang an: Am 8. April 2017 erscheint bei «Kleine Zeitung» eins der seltenen Interview mit Red Bull-Firmenchef Dietrich Mateschitz. Mit dabei sind Sympathiebekundungen von Mateschitz für Donald Trump, Österreichs Flüchtlingspolitik wird vom Red Bull-Chef als gescheitert dargestellt. Der Milliardär klagt ebenso an, es gebe ein Meinungsdiktat der Medien und er stört sich an Political Correctness.

Auch der Red Bull-Fernsehsender ServusTV ist nicht frei von rechten Tendenzen: In der Diskussionssendung «Talk in Hangar-7» waren schon Martin Sellner (Identitäre Bewegung Österreich), Stefan Magnet (Autor des rechtsextremen Magazins Info Direkt) und Martin Lichtmesz (Autor des neurechten Magazins Sezession) zu Gast. ServusTV befindet sich im Besitz der Red Bull Media House GmbH, einer Tochterfirma der Red Bull GmbH.

Künstlerisch spannend vs. Rechtsaussen

Innerhalb der Musikszene ist die Red Bull Music Academy seit 20 Jahren aktiv und hat mit zehn Musikstudios weltweit, einem eigenem Musikradio und zahlreichen Festivals und Konzerten einen massiven Einfluss auf die Musikbranche. Im Fokus der Aktivitäten von Red Bull im Musikbereich steht kein Kommerz, sondern es werden Projekte unterstützt, die künstlerisch spannend sind. So stand im Oktober in Berlin ein Red Bull Music Event im Programm, bei dem überraschend das Künstlerkollektiv Live From Earth seine Teilnahme abgesagt hatte. In einem Statement auf Instagram gibt Live From Earth seine Gründe dazu: Im Zentrum dazu stehe, dass Mateschitz kein weiteren Statements abgibt zu seinen rechtspopulistischen Äusserungen und dass der Red Bull-Konzern den Eindruck des CEO als Rechtspopulist toleriere.

Kürzlich hat nun auch der Zürcher Club Zukunft sein Engagement mit Red Bull abgesagt. Der bevorstehende Anlass 20 Years of Red Bull Music Academy geht indes noch über die Bühne. Doch die Macher des Clubs führen ab 2019 die Kooperation mit der Red Bull Music Academy nicht mehr weiter und stoppen den Ausschank von Red Bull Getränken. Auf Facebook gibt es ein ausführliches Statement zum Entschluss sowie den Gründen dazu. Im Zentrum stehen die «fremdenfeindlichen und rechtspopulistischen Händel» von Mateschitz. «Das widerspricht unseren Prinzipien. Clubkultur – so wie wir versuchen, sie zu leben – ist ein Vehikel für Vielfalt», so die Zukunft-Macher auf Facebook. Wie die Club-Betreiber auf dem Social Media-Kanal weiter bekannt geben, hat man vergeblich den Kontakt zu Mateschitz gesucht und auch aus der Red Bull-Zentrale sei kein Statement gekommen.

Wichtiger Player im Mountainbike-Sport

Red Bull ist im Mountainbike-Sport ein äusserst wichtiger Player. Die Red Bull Media House GmbH produziert beispielsweise das viel beachtete Freeride-Spektakel Rampage. Aus dem gleichen Konzern stammen die Übertragungen des Cross Country- und Downhill-Worldcups. Auch die 2018 erstmals durchgeführte Pumptrack-Weltmeisterschaft geht unter anderem auf das Konto des österreichischen Energy Drink-Pioniers. Weltbekannte Mountainbiker wie Danny MacAskill, Fabio Widmer oder René Wildhaber fahren mit dem Banner von Red Bull auf Ihren Helmen.

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