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Pidcock dominiert und McConnell trinkt Siegerbier aus dem Schuh

Beim zweiten Weltcup-Stopp in Albstadt (DE) holt sich Rebecca McConnel den Doppelsieg vor Jenny Rissveds, die ebenfalls zwei Mal auf dem Podest steht. Mona Mitterwallner glänzt mit Rang drei, Alessandra Keller fährt aufs Podium. Nach der Rückkehr von Sam Gaze im Short Track holt sich Olympiasieger Thomas Pidcock den Sieg im Cross-Country-Rennen, vor Nino Schurter und Vlad Dascalu.

Nach einigen taktischen Plänkeleien und Positionskämpfen in Runde eins, teilt sich das Feld der Männer auf. Es bildet sich eine Zehnergruppe mit allen Favoriten, darunter Vlad Dascalu, Henrique Avancini, Nino Schurter und mit Filippo Colombo, Mathias Flückiger und Thomas Litscher drei weitere Schweizer. Noch im Verlauf der zweiten Runde splittet sich die Spitzengruppe abermals auf. Ohne Dascalu aber, denn der Rumäne muss wegen eines Satteldefekts in die Techzone und macht sich an die Aufholjagd, die vorerst in der Verfolgergruppe endet.

Lange hält die Ruhe an der Spitze nicht. Olympiasieger Thomas Pidcock setzt in Runde drei eine knackige Attacke und schafft es, innert kurzer Zeit Mathias Flückiger und Nino Schurter um zehn Sekunden zu distanzieren. Bald werden 20 Sekunden daraus, während der Weltmeister und der Schweizermeister Gesellschaft von Alan Hatherly und Titouan Carod bekommen. Kurz vor Ende der vierten Runde gehen bei Flückiger die Podesthoffnungen in Luft auf. Er muss auch die zweite Verfolgergruppe ziehen lassen, bis er mit dem platten Hinterreifen die Techzone erreicht.

Der Olympiasieger fährt mit fast 40 Sekunden Vorsprung in die letzte Runde und fährt praktisch ungefährdet seinen zweiten Weltcup-Sieg ein. «Irgendwie fand ich mich an der Spitze wieder und es war richtig hart. Dann pushte Nino Schurter jeweils bergab richtig hart, also versuchte ich ihn und die anderen berghoch zu testen. Wohl im richtigen Moment, denn daraus wurde ein Abstand, den ich ins Ziel bringen konnte», fasst Pidcock das Rennen nüchtern zusammen. «Mal schauen was die Saison noch bringt, aber Europa- und Weltmeister werden, gehört schon zu meinen Zielen.»

In der Verfolgergruppe wird das Tempo aber wieder verschärft. Und während der Südafrikaner Hatherly dieses nicht mehr halten kann, gesellt sich nun der Rumäne Vlad Dascalu zum Duo mit Carod/Schurter. Doch die grosse Aufholjagd hat wohl Spuren hinterlassen. Denn im letzten Aufstieg sucht Nino Schurter die Entscheidung um Platz zwei und das mit Erfolg. «Bei Tom Pidcocks Attacke konnte ich nicht wirklich mithalten, der war einfach zu stark heute. Bald war mir klar, dass es «nur» noch um Platz zwei ging. Ich konnte aber einen guten Rhythmus fahren und am Ende auch Zweiter werden, was mir auch wichtige Punkte fürs Overall einbrachte», rekapituliert Schurter, der das Gesamtklassement bereits mit 174 Punkten anführt.

Titouan Carod verliert bei Schurters Attacke als erster den Kontakt, dann muss auch Dascalu abreissen lassen, wird wie in Brasilien abermals Dritter. Der Spanier David Valero Serrano holt sich den letzten Podiumsplatz.

Mit Filippo Colombo auf Platz acht, fährt ein weiterer Schweiz in die Top-10. Mathias Flückiger folgt auf Rang 13, Marcel Guerrini überrascht auf 14, unmittelbar vor Thomas Litscher und Andri Frischknecht auf den Plätzen 15 und 16. Vital Albin beendet sein bisher bestes Weltcup-Rennen auf Platz 19, nachdem er bereits im Short-Track Zwölfter wurde.

Short-Track-Gewinner Sam Gaze (NZL) kann im Cross Country nicht mehr dieselbe Leistung abrufen und wird 41. Ähnlich der Deutsche Luca Schwarbauer: Im Short Track noch Vierter wird er im Cross Country aber immerhin noch 25.

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Im Rennen der U23-Männer demonstriert der Chilene Martin Vidaurre-Kossmann erneut seine Stärke und gewinnt vor dem überraschenden Brasilianer Gustavo Xavier De Oliveira Pereira. Platz drei geht an den Schweizer Dario Lillo, der eben mit dem Swiss Cycling Team an der Tour de Romandie teilnahm.

Hinter den Top drei fahren gleich drei weitere Schweizer im Sekundentakt ein. Luca Schätti wird Vierter, Simon Walter Fünfter und Luke Wiedmann belegt Platz sechs.

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Siegerschluck aus dem etwas anderen Trinkgefäss

Von Beginn an zeigt die Australierin Rebecca McConnell ihre blendende Form und setzt sich zusammen mit Jenny Rissveds (SWE) von der Konkurrenz ab. Die beiden machen gemeinsame Sache, bis sich die Short-Track-Siegerin von Rissveds absetzt. Sukzessive vergrössert McConnell ihren Vorsprung und gewinnt das Rennen vor der Olympiasiegerin 2016 mit knapp 50 Sekunden Vorsprung. Ihren erneuten Sieg feiert sie auf dem Podest in Enduro-Manier: Das Bier schüttet sie in ihren Bike-Schuh und gönnt sich den «kräftigen» Siegerschluck daraus.

Mona Mitterwallner hingegen erwischt einen schlechten Start und muss sich erstmals nach vorne arbeiten. Das gelingt der jungen Österreicherin bestens und bald bildet sie mit Alessandra Keller und Loana Lecomte die Verfolgergruppe. Keller kann zwei Runden vor Schluss nicht mehr mithalten, Mitterwallner hingegen lässt in der letzten Runde Lecomte stehen und feiert ihren ersten Podestplatz. Auch Alessandra Keller hat Grund zum Feiern. Nach ihrem vierten Platz im Short Track fährt auch sie mit Platz fünf ihr bestes Weltcup-Resultat ein.

Etwas dahinter zeigen die weiteren Schweizerinnen eine solide Leistung: Jolanda Neff, Sina Frei und Linda Indergand belegen die Plätze neun bis elf, Ramona Forchini fährt auf Rang 14.

Wie schon beim Weltcup-Auftakt in Petropolis, fährt die Französin Line Burquier auch in Albstadt zum Sieg. Puck Pieterse aus Holland und Sofie Pedersen aus Dänemark vervollständigen das Podest. Die Schweizerin Noëlle Buri fährt auf Platz sechs.

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