Norco präsentiert das «Optic» – ein Trailbike auf zwei Plattformen | Ride Magazin

Norco präsentiert das «Optic» – ein Trailbike auf zwei Plattformen

Norco bringt mit dem Optic erstmals ein reinrassiges Trailbike. Damit füllen die Kanadier ihre Sortimentslücke zwischen Crosscountry und Allmountain. Mit dem optimierten A.R.T-Federungssystem und der modernen Geometrie soll das Bike den exakt richtigen Mix aus Cross-Country-Effizienz und Allmountain-Verspieltheit bieten. Das Optic ist als 27.5- und 29-Zoll-Bike erhältlich.

Norco Optic

Das neue Optic ist Norcos Antwort auf die wachsende Nachfrage nach dem perfekten Trailbike, und dies gleich doppelt. Denn jedes Optic-Modell ist mit 27.5- und 29-Zoll-Laufräder erhältlich. Norcos Ingenieure haben sorgfältig darauf geachtet, dass beide Plattformen dieselben Fahreigenschaften vermitteln, dabei aber in vollem Masse die Vorzüge jeder Laufradgrösse nutzen. Die beiden Plattformen unterscheiden sich auch etwas vom Federweg und der Geometrie. So bieten die 27.5-Zoll-Ausführungen 120 Millimeter hinten und 130 Millimeter Hub vorne. Der Twentyniner kommt hingegen mit 110 und 120 Millimetern Federweg aus.
 
Klein ist der Unterschied auch bei der Geometrie. Ein 68 Grad flacher Lenkwinkel beim 27.5er und 0.5 Grad steiler beim Twentyniner zeugt von der Absicht der Ingenieure, die Bikes auch von den Fahreigenschaften identisch so konzipieren. Auffällig ist hingegen das tiefe Tretlager beim 29-Zoll-Optic: 39 Millimeter unter den Radachsen ist wirklich tief. Interessant ist, dass Norco die Kettenstrebenlänge bei beiden Plattformen mit der Rahmengrösse anwachsen lässt. Ein sehr kluger Denkansatz, denn mit der zunehmenden Rahmengrösse verliert ein Bike bei gleichbleibender Kettenstrebenlänge die Balance. Mit dem länger werden der Streben stellt Norco bei jeder Rahmengrösse sicher, dass diese auch gut ausbalanciert ist.

Der Einsatzbereich

Als Premium Trailbike liegt das Optic zwischen dem Cross-Country-Fully «Revolver» mit 100 Millimeter Federweg und dem Allmountain-Modell «Sight» mit 140 Millimetern. Dank dem Vortrieb einer Cross-Country-Maschine und der Verspieltheit eines Allmountain-Bikes sieht Norco das Optic als das ideale Bike für flowige Singletrails, Singletrail-Touren oder sogar Marathonrennen.
Keine schlechte Idee von Norco. Denn wer neben Touren gerne ab und zu ein Marathonrennen fährt, aber keine Lust hat, sich mit brettharten Hardtails über die Strecken zu schinden, dürfte mit Optic bestens bedient sein. Schliesslich liegt das Gewicht laut Hersteller unter elf Kilogramm.

Norcos Fünf-Punkte-System

  1. Carbonrahmen: Leichter, steifer und robuster Mid-Modulous Carbon-Rahmen mit moderner Trail-Geometrie. Auch in einer günstigeren Aluvariante erhältlich.
  2. A.R.T. Federung: Der spezielle Trail-Tune bietet laut Norco die perfekte Balance zwischen Traktion und Effizenz bergauf respektive maximaler Kontrolle bergab.
  3. Zwei Laufradgrössen: Die Wahl zwischen 27.5- und 29-Zoll-Laufrädern mit entsprechend designtem Rahmen.
  4. Boost-148-Hinterbau: Kurze Kettenstreben für beide Laufradgrössen, viel Reifenfreiheit und ein steiferes, robusteres Laufrad sind die Vorteile des Boost-Standards.
  5. Abnehmbare Umwerferaufnahme: Aufgeräumte Optik und die Möglichkeit, entweder einen Side-Swing-Umwerfer zu montieren oder aber mit nur einem Kettenblatt unterwegs zu sein.

 
www.norco.com/optic