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Nino Schurter ist Weltmeister!!!

Zwei Mal an Weltmeisterschaften im eigenen Land holte Nino Schurter Silber – heute gewinnt er in Lenzerheide Gold. Er setzt sich gegen Gerhard Kerschbaumer, seinen ärgsten Gegner in dieser Saison, und Mathieu Van der Poel durch. Florian Vogel und Mathias Flückiger belegen die Plätze fünf und sechs – Thomas Litscher und Andri Frischknecht runden die tolle Schweizer Bilanz mit den Rängen zehn und 13 ab.

Vielleicht stellen wir zwei Sätze von Florian Vogel voran. «So was habe ich in meiner ganzen Karriere noch nie erlebt und ich bin auch schon in Belgien Cross gefahren», sagt er zum Publikum. Und zum Protagonisten Nummer eins: «Was Nino hier geleistet hat, das ist unglaublich.»
 
Der Bündner und langjähriger Teamkollege von Vogel drückt seiner Heim-Weltmeisterschaften sofort seinen Stempel auf. «Nino ist der Boss», sagt der Trainer eines Konkurrenten dazu. Er reisst rasch eine Lücke und drückt so aufs Tempo, auch um gewissen Mitfavoriten gleich richtig weh zu tun.

Alleine geht er in die zweite Runde, doch es scheint als ob er noch einen Mitstreiter sucht. Als er sieht, dass der Südtiroler Gerhard Kerschbaumer im Asphalt-Anstieg näher kommt, lässt er den Andorra-Sieger Zehn-Sekunden-Lücke schliessen. «Gegen ihn hätte ich mich auf einen Sprint eingelassen. Aber als Mathieu van der Poel näher kam, wusste ich, dass ich arbeiten muss. Ihn hätte ich nicht gerne dabei gehabt.» Das Duo Schurter-Kerschbaumer diktiert das Geschehen bis zur vorletzten Runde an der Spitze.
 
Aus der Verfolger-Gruppe attackiert in der vierten Runde Mathieu van der Poel. Er halbiert seinen Rückstand von 25 Sekunden, doch wie Schurter sagte: ihn wollte man nicht vorne mit dabei haben und beschleunigte noch mal. So läuft es auf das Duell von Schurter und Kerschbaumer hinaus. So gesehen bereits in Val di Sole (Sieger Schurter) und in Andorra (Sieger Kerschbaumer). «Ich habe mich schon auf einen Sprint mit Gerhard eingestellt», erzählt Schurter, «aber dann hatte er in einer technischen Passage kurz Mühe und es ist eine Lücke entstanden.» Dann ging es nur noch nach vorne.

Die Lücke, so berichtet Kerschbaumer, ist entstanden, weil er einmal aus dem Pedal ausgeklickt ist. «Bis zur sechsten Runde war noch nicht zu spüren, dass er stärker ist, aber dann habe ich gemerkt, dass er im Aufstieg mindestens genauso stark ist wie ich und in einigen Teilen schneller», gesteht Kerschbaumer. «Aber Nino ist halt Nino.»
 
Mit fünf Sekunden Vorsprung geht Schurter in die Schlussrunde. Der Abstand wächst, doch der Schweizer darf sich erst auf dem letzten Kilometer richtig sicher fühlen. Auf der Zielgeraden nimmt er ein verdientes Bad in der Menge und lässt im Ziel überglücklich den Hang in rot und weiss dreimal die Welle machen.
«Es ist großartig, ich habe noch nie so eine Stimmung erlebt, die Leuten waren verrückt. Ich habe meine Betreuer nicht mehr gehört», kommentiert Schurter. Der Sieg bei den Heim-Weltmeisterschaften komme gleich nach Olympia-Gold.
 
Florian Vogel kämpft in der Verfolgergruppe, verliert einmal schon den Anschluss, kommt wieder zurück und sprintet schliesslich mit Henrique Avancini um Rang vier. Der Brasilianer gewinnt das Duell, doch Vogel spricht vom «besten Rennen seiner Karriere». Er verweist auf die Leistungsdichte. «Ich habe als einer der ersten mit Leistungsmessung begonnen. Und wenn ich die Werte der letzten drei Jahre sehe, dann bin ich besser. Das Niveau ist noch mal brutal gestiegen.»
 
Mathias Flückiger wird Sechster. Zuvor hatte er mit Avancini mal eine Lücke zum Rest der Verfolger gerissen und sich mit dem Südamerikaner heftig duelliert. «Ich bin ihm zweimal in die Quere gefahren», sagt Flückiger, der sich bei Avancini im Ziel entschuldigt. «Ich bin mit meinem Rennen zufrieden, ich habe alles gegeben. Schade, dass ich den Angriff von Mathieu verpasst habe.»

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