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Nino Schurter hängt noch ein Jahr an

Ninp Schurter (2019)

Nino Schurter hat alles gewonnen, was man im Mountainbikesport gewinnen kann. Unterdessen ist er vermehrt mit dem Rücktritt vom Spitzensport konfroniert. Jetzt ist klar: Er wird noch mindestens eine Saison fahren. Der Entscheid über den Olympia-Weg nach Paris kommt noch in diesem Jahr.

Nino Schurter war bis vor Kurzem der Überflieger des Mountainbikesports, das Mass aller Dinge. Nun liegt ihm die Konkurrenz nicht mehr im Nacken, vermehrt steht er in deren Schatten. «Wenn auf einmal andere gewinnen, merkt man als ehemaliger Champion, wie rasch Ruhm verbleichen kann. Aufmerksamkeit ist vergänglich. Plötzlich gehört sie anderen. Das ist bitter», analysiert ein ehrlicher Schurter seine aktuelle Lage. Da liegt es auf der Hand, dass er immer wieder nach seinen Rücktrittsabsichten gefragt wird. Schliesslich ist er unterdessen über 20 Jahre auf den Cross-Country-Rennstrecken unterwegs. «Ich möchte bis zum Ende meiner Laufbahn konkurrenzfähig sein. Wenn ich antrete, nur um Zehnter zu werden, weiss ich nicht, ob mir das auf Dauer genügt», konstatiert er. Halbe Sachen waren nie sein Ding.

«Für nächstes Jahr stehe ich noch bei Scott, meinem Team, unter Vertrag. Ich werde die kommende Saison definitiv fahren», bestätigt er seine Ambitionen für die Saison 2022. Er wird damit das elfte Jahr das Weltmeister-Trikot in den berühmten Regenbogenfarben ausfahren. Der Weg zu den Olympischen Spielen 2024 ist aber noch nicht fixiert. Es wären Schurters fünfte Spiele. «Das muss ich mich aber noch dieses Jahr entscheiden. Team und Trainer brauchen Planungssicherheit», erläutert er seine Lage. Schurter ist kein Mann des Zufalls, er wird in den nächsten Wochen definieren, ob er im Jahr 2023 am Start stehen wird. Die entscheidende Frage: Wie gross sind die Chancen auf eine Olympia-Medaille in Frankreich. Nur dabei sein interessiert ihn nicht.

Trainer oder Pilot?

Was nach der Rennkarriere kommt, das lässt Schurter offen. «Mit Partnern möchte ich eine neue Rennserie in der Schweiz etablieren», sagt er. Er wird dem Rennsport auf jeden Fall erhalten bleiben. Er könne sich auch eine Trainerlaufbahn vorstellen oder eine als Team-Manager. Aber da gibt es auch eine andere Perspektive des Überfliegers: das Fliegen. «Ich liebäugle mit der Berufspilotenlizenz für Helikopter», sagt Schurter. Die private Pilotenlizenz hat er bereits und er macht sich schon heute öfters mal den Spass, statt mit dem Auto mit dem Helikopter zu den Rennen anzureisen. Den Steuerknüppel des Helikopters hat er im Griff, Schurter hat die Kontrolle. Ähnlich wie über die vielen Jahre als Rennfahrer. Nun plant er den kontrollierten Abgang, der Zufall ist nicht seine Sache. Typisch Nino.
 

beatyesterday.org/active/bike/nino-schurter-mein-weg-zum-glueck
 

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