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Neff und Schurter werden erneut Schweizermeister in Gränichen

XC SM Rennbericht Gränichen 2020

An den Schweizermeisterschaften im Cross Country gewinnt Jolanda Neff zum sechsten Mal im Elite-Rennen, und das in überzeugender Manier. Bei den Männern geht Nino Schurter nach einem heissen Zweikampf als Sieger hervor. Bei den U23 holen Joel Roth und Jacqueline Schneebeli erstmals die Goldmedaillen, bei den Junioren Siegen Elisa Alvarez und Luke Weidmann.

«Das Allerschönste»

Im Rennen der Elite-Frauen war nach Sina Freis erstem Elite-Sieg in Leukerbad die Erwartung auf ein spannendes Rennen gross. Doch bereits nach der ersten Runde kehrt Jolanda Neff mit einigen Sekunden Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen zurück. Und die Spannung um den Titel sollte weiter schwinden. Die Europameisterin baut ihren Vorsprung kontinuierlich aus und liegt bald ausser Reichweite ihrer Konkurrenz. Dass Frei in der Anfangsphase die Kette runterfällt, hat bei Neffs Stärke keine Relevanz mehr.

Derweil stellen sich Sina Frei und Linda Indergand auf den Kampf um Silber ein. Denn nach sechs Runden fährt Neff mit unglaublichen zweieinhalb Minuten Vorsprung ihren sechsten Schweizermeistertitel ein. Das bessere Ende und die Silbermedaille hat Sina Frei, während Indergand sich über die bronzene Auszeichnung freut.

«In Leukerbad war ich noch vorsichtig unterwegs, da es mein erstes Mountainbike-Rennen nach meinem Sturz im Winter war. Ich wusste auch nicht wie es rauskommen wird, war dann aber super Happy mit meinem zweiten Rang. Jetzt aber bin ich grösserem Selbstvertrauen ins Rennen, im Wissen, dass ich meine Leistungsfähigkeit wieder habe. So ein deutliches Resultat hätte ich aber niemals erwartet. Das Resultat ist in dem Sinne sekundär, denn für mich ist es aber das Wichtigste, dass ich wieder ganz gesund bin, keine Schmerzen habe und wieder auf diesem Niveau Rennen fahren kann – das ist für mich das Allerschönste», freut sich Neff über ihr perfektes Rennen.

Auf den Plätzen landen vier und fünf landen Alessandra Keller und Andrea Waldis. Keller wird am Start beinahe zu Fall gebracht, verliert dadurch viel Zeit und kann danach nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Für Waldis ist der fünfte Platz hingegen ein erfolgreiches Comeback nach ihrem Abstecher in den Bahnradsport.

Ein Zweikampf mit starken Verfolgern

Im Rennen der Elite-Männer bildet sich bald eine vierköpfige Spitzengruppe mit Lars Forster, Mathias Flückiger, Nino Schurter und Thomas Litscher. Doch bereits in der dritten Runde halbiert sich diese zum Führungsduo Flückiger/Schurter. Hinter den Verfolgern Forster und Litscher robbt sich Lukas Flückiger an die fünfte Position.

Während Flückiger und Schurter gemeinsam ihre Runden absolvieren, zieht Forster 15 Sekunden alleine seine Kreise. Lukas Flückigers Aufholjagd reisst noch immer nicht ab, ist im sechsten Umgang sogar am schnellsten und liegt nun an vierter Position.

Dann wendet sich das Blatt. Nino Schurter attackiert und Mathias Flückiger fällt in der siebten Runde etwas zurück, während Lars Forster ihm nochmals gefährlich nahe kommt. Doch es bleibt bei dieser Konstellation: Schurter verteidigt seinen Titel, Flückiger gewinnt wie im Vorjahr Silber und Forster holt sich die Bronzemedaille. Wenn auch die Ledermedaille, darf sich Lukas Flückiger über eine starke Aufholjagd und Rang vier freuen, vor Filippo Colombo der sein erstes Elite-Jahr absolviert.

Roth der Stärkste

Das Rennen der U23 wird bis in die vierte Runde von einem Trio geprägt: Joel Roth, Alexandre Balmer und Vital Albin. Dann aber ziehen Roth und Balmer etwas davon, später muss auch Balmer den starken Aargauer ziehen lassen. Während Balmer noch auf Schlagdistanz ist, fällt Albin schneller zurück muss seine dritte Position derweil an Fabio Püntener abgeben.

Doch das ist nicht das Ende für Albin. Während Roth erstmals Schweizermeister wird und Balmer sich die Silbermedaille sichert, kämpft sich der Bündner nochmals zurück und an Püntener vorbei und holt sich die bronzene Auszeichnung.

Im Rennen der U23-Frauen gewinnt Jacqueline Schneebeli und das in ihrem ersten Jahr bei den U23. Sie verweist Noëlle Buri und Ramona Kupferschmied auf die Ehrenplätze.

Die Juniorenrennen gewinnen Elisa Alvarez, vor Nicole Göldi und Annika Liehner sowie Luke Wiedmann vor Janis Baumann und Finn Treudler.

 

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