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Maja Wloszczowska: in Val di Sole nach sechs Jahren wieder ein Weltcup-Sieg

Weltcup Val di Sole 2018, Maja Włoszczowska

Nach einem packenden Rennen hat sich die Polin Maja Wloszczowska beim Weltcup im Val di Sole den vierten Weltcupsieg ihrer langen Karriere geholt. Nach sechsjähriger Pause gewinnt sie mit neun Sekunden Vorsprung auf die Kanadierin Emily Batty und 30 Sekunden vor Jolanda Neff. Auf Rang sechs: Alessandra Keller.
 
Das Rennen beginnt mit einem Paukenschlag mit einem Sturz in der flachen Startphase. Die Weltcup-Führende Annika Langvad aus Dänemark verletzt sich dabei am Handgelenk und scheidet aus. Betroffen ist auch Anne Tauber (Gesamtvierte)  doch sie kann weiterfahren und beendet das Rennen schliesslich als Zehnte. Es entsteht in der Folge eine fünfköpfige Spitzengruppe, zu der unter anderem auch die junge Alessandra Keller gehört. Als das Tempo verschärft wird, kann die Schweizer U23-Meisterin allerdings nicht mehr mithalten. Vorne reisst die Formation mehrfach auseinander, meist wird Gunn-Rita Dahle-Flesjaa abgehängt, aber auch Maja Wloszczowska macht nicht den Eindruck, als ob sie die Siegkandidatin sein würde.

Die Damen liefern einander eine grossartige Auseinandersetzung. Weltmeisterin Jolanda Neff bekommt Szenenapplaus für Überholmanöver gegen Pauline Ferrand Prevot. Einmal versucht sie, durch eine Attacke im Downhill davon zu kommen, doch ihr Vorsprung wird wieder geschluckt. In der vorletzten von sieben Runden markiert dann Neffs Kross-Teamkollegin Maja Wloszczowska eine «Bilderbuch-Attacke», wie es Neff im Ziel nennt. Sie geht mit acht Sekunden Vorsprung auf Emily Batty in die Schlussrunde. Neff liegt an dritter Stelle, doch am ersten Anstieg überholt sie die Kanadierin. «Ich habe versucht, die Lücke nach vorne zu schliessen, bin dann aber mal weg gerutscht», erklärt Neff. So kann Emily Batty noch mal zurückkommen und der Schweizerin den zweiten Rang abnehmen. «Maja hat in letzter Zeit sehr hart trainiert, ich wusste, dass sie in Form ist und sie hat es sich verdient», so Neff.
Für die 35-jährige Polin ist es der erste Weltcupsieg seit Pietermaritzburg im Jahr 2012 und der vierte insgesamt.
 
Im Schatten der Spitzengruppe kämpft Alessandra Keller eine ganze Zeit alleine an sechster Position. Doch dann wird sie von einer Verfolgergruppe eingeholt und muss gar um ein Top-Ten-Ergebnis fürchten. «Ich hatte irgendwann eine kleine Krise, aber zum Schluss hatte ich mich wieder erholt und konnte um den sechsten Rang kämpfen», erzählt Keller. Eingangs der letzten Abfahrt geht sie an der Deutschen Elisabeth Brandau vorbei und sichert sich so Platz sechs. «Damit bin ich auf jeden Fall zufrieden. Das ist schon mal gut für die Gesamtwertung», so Keller.

U23: Sina Frei ist eine Klasse für sich

Im zuvor ausgetragenen Rennen der U23-Damen gewinnt die Weltmeisterin Sina Frei mit 26 Sekunden Vorsprung auf die Britin Evie Richards und baut damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung aus. Dritte wird Stellenbosch-Siegerin Malene Degn aus Dänemark. Nicole Koller belegt Rang neun. Ohne das wirklich geplant zu haben, löst sich Sina Frei nach der Startrunde von Evie Richards und Malene Degn. «Es war nicht meine Strategie, offensiv zu fahren, aber ich habe mich gut gefühlt und bin an der Spitze mein Tempo gefahren. Der Vorsprung ist dann immer mehr gewachsen», erklärt Frei. Der Abstand zu Richards wächst auf 30 Sekunden an, ehe sie in der Schlussrunde noch mal kurz «hektisch» wurde, wie sie das selber sagt. In einer Abfahrt fällt ihr die Kette runter und sie bekommt sie auch nicht gleich wieder aufs Blatt. Doch als sie die Fahrt fortsetzen kann, bleiben immer noch knapp 20 Sekunden. Sina Frei ist seit ihrem Sieg in Nove Mesto auch alleinige Rekordhalterin in Sachen U23-Weltcuperfolge.

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