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Macht mal was anderes als Mountainbiken!

Mountainbiken, Mountainbiken und nochmals Mountainbiken: Da spricht auch nichts dagegen, denn schliesslich ist es unser liebstes Hobby. Doch schadet es nicht, das freudenspendende Gefährt mal im Keller zu lassen, um mal was anderes auszuprobieren. Blog-Autor Balz Weber meint, diese fünf Aktivitäten gilt es im Jahr 2022 mal auszuprobieren – oder mindestens eine davon.

Unser Sport ist wohl der schönste überhaupt. Doch bei aller Liebe dafür, nicht selten bleiben wir etwas in der Mountainbike-Blase hängen. Im Jahr 2022 lautet die Devise, ausbrechen und mal was anderes erleben. Von der Luftfahrt bis zum Abtauchen stelle ich euch fünf Sportarten vor, die euch mal auf andere Gedanken bringen, aber vom Erlebnisgrad dem Mountainbiken kaum nachstehen. Übrigens, dafür braucht ihr nicht mal in ferne Länder zu reisen, denn diese Aktivitäten lassen sich in praktisch allen Alpenländern perfekt ausüben.

Macht euch auf die Socken

Bevor ihr jetzt denkt, der Weber will euch zur Selbsterfahrung überreden, wie es sich als Wanderer anfühlt, herannahende Mountainbiker im Rücken zu haben, der liegt falsch. Ich spreche vom Bergwandern, mindestens T3 auf der Wanderskala. Eine anspruchsvolle Bergwanderung, auf der ihr auch mal die Hände braucht, euch keinen Fehltritt erlauben könnt, froh seid, dass ihr kein Bike mit euch rumschleppen müsst, die geniesst ihr auch. Zudem entdeckt ihr Orte, die man beim Biken sonst links liegen lässt, und kommt ihr an eure Grenzen, schüttet der Körper in etwa die gleichen Hormone aus, wie beim Mountainbiken. Ganz wichtig, wandert nie tolle Singletrails, denn damit fügt ihr euch nur seelische Schmerzen zu.

Eine Schifffahrt die ist lustig…

Mit Wasser kann man mehr als nur Duschen, Bikes waschen oder Kaffee zubereiten. Für den abenteuerlustigen Mountainbiker bringt Wildwasserfahren ordentlich Abwechslung. Nein, vergesst River Rafting, denn das langweilt euch zu schnell! Kayakfahren ist das Ding, denn dabei seid ihr euer eigener Kapitän. Das faszinierende dabei ist, die unbändige Kraft eines Flusses zu erfahren und lernen, wie man mit ihnen umzugehen hat, ohne zum Spielball des Wassers zu werden. Anfängerkurse an Kanuschulen geben bereits gute Kostproben, wie viel Action das Wildwasserfahren bieten kann. Übrigens ist Wildwasserfahren ein Kameradschafts-Booster, denn obwohl allein im Boot, ist es durchaus ein Team-Sport.

Frei wie ein Vogel

Der Traum vom Fliegen veranlasst viele Menschen mit dem Gleitschirmfliegen zu beginnen. Interessanterweise gibt es immer mehr Mountainbiker, die sich in die Lüfte begeben. Dabei ist diese Sportart ziemlich aufwändig, angefangen mit dem Brevet. Doch um herauszufinden, ob einem das Herumschweben taugt, lohnt sich bereits ein Schnupperkurs – wird mit Sicherheit nicht bei diesem bleiben. An dieser Stelle oute ich mich als Nichtflieger. Vogel spielen ist nicht meins, aber höre ich meine Freunde von ihren «Ausflügen» erzählen, dann ist die Faszination deutlich spürbar. Tja, schade dass ich kein Luftmensch bin. Aber vielleicht seid ihr es?

Ich gehe die Wände hoch

Klettern? Ja cool, mache ich auch – weisst du mit Matten und runterspringen. Nein, Bouldern (Klettern auf Absprunghöhe) meine ich damit nicht. Nerviger Trend – macht eh schon jeder! Alpines Klettern und Bergsteigen befindet sich zwar auch grad im Aufwind, macht aber nicht jeder. Die Hürde dafür liegt bedeutend höher, denn dafür braucht es einen vertrauenswürdigen Partner, man muss sich mit diversen Dingen auseinandersetzen, der Aufwand ist grösser und ebenso die Risiken. Das krasseste aber ist, cool sein wie in der Boulder-Halle, das interessiert hier niemanden. Apropos, kommt morgen jemand mit zum Bouldern? So unterschiedlich Bergsteigen und Mountainbiken sind, die beiden Sportarten haben Parallelen: Wer gerne in schwindelerregenden Felswänden herumkrabbelt, dem gefallen meist auch schwierige Mountainbike-Touren, auf denen man den «Göppel» während Stunden buckelt. Also los, schnappt euch einen Bergführer und lasst euch in die vertikale Welt einführen!

Es wird Zeit zum Abtauchen

Jetzt wird’s still: Nicht Schnorcheln, sondern richtig Abtauchen ist angesagt – das pure Gegenteil vom Gleitschirmfliegen. Egal ob in hiesigen oder in Gewässern ferner Länder, wer abtaucht, tut das nicht den Adrenalinschüben wegen. Unter Wasser erfahrt ihr Stille und Schwerelosigkeit in einer Welt ohne Hast, harten Fahrmanövern oder Bremswellen – nur purem Flow. Auch wenn diese Reisen in Unterwasserwelten weitaus kürzer ausfallen als die Bike-Tour am Wochenende, kaum sonst wo schaltet man in kurzer Zeit derart stark ab. Wie beim Gleitschirmfliegen kann man auch Tauchen gehen, ohne dafür ein Brevet gemacht zu haben. Aus Sicherheitsgründen ist das aber keinesfalls ratsam, und ohne Tauchschein wird es schwierig an Ausrüstung zu gelangen. Und auch hier muss es nicht gleich das Brevet sein, denn Schnupperkurse verraten euch ziemlich schnell, ob ihr auch künftig einen Teil eurer Freizeit unter Wasser verbringen wollt oder nicht.

Ich wünsche euch ganz viel Spass beim Ausprobieren einer oder allen genannten Sportarten. Solltet ihr danach aber enttäuscht sein, so wisst ihr mit Sicherheit: Mountainbiken ist und bleibt eben die beste Sportart!
 

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