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Johannes Nidecker: «Die Biker werden ungeduldiger»

Johannes Nidecker (Viamala Sportwerkstatt)

Den Bike-Schulen hat die Corona-Pandemie den Saisonstart ordentlich versalzen. Gleichzeitig sind sie mit viel Ungewissheit für den bevorstehenden Sommer konfrontiert. Johannes Nidecker von der «Viamala Sportwerkstatt» zeigt auf, wie geführte Bike-Touren und Shuttle-Angebote künftig aussehen dürften.

Unsicherheit und Ungewissheit ist die prägenden Elemente, welche Bike-Schulen wie die «Viamala Sportwerkstatt» aktuell prägen. «Momentan ist die Lage schwierig einzuschätzen», erklärt Geschäftsführer Johannes Nidecker. «Für uns ist es erheblich, wie die Massnahmen bei den Bergbahnen und im Öffentlichen Verkehr gelockert werden. Wir warten dabei den 27. Mai ab und werden dann weitere Entscheidungen treffen.» Ein zentrales Element sei die erlaubte Gruppengrösse, wobei Nidecker von maximal vier statt wie bisher acht Gästen pro Guide ausgeht. Attraktive Shuttle-Angebote, ein wichtiges Standbein der «Viamala Sportwerkstatt», seien aber aktuell kaum möglich, weil der Abstand in den Fahrzeugen nicht eingehalten werden könne und der Einsatz von Masken solche Angebote unattraktiv mache.

Ungeduld wegen geschlossener Grenzen

Einschneidend hat sich die Pandemie auch auf die Fahrtechnikkurse ausgewirkt, die insbesondere beim Saisonstart nachgefragt werden und für Bike-Schulen die Option bieten, vor der Hauptsaison in den Alpen attraktive Angebote umzusetzen. Diese Kurse sind bis jetzt gänzlich ins Wasser gefallen. Die eigentlichen Guiding-Angebote stehen erst noch bevor, die Nachfrage war bisher hingegen gering. «Seit kurzer Zeit kommen nun laufend Anfragen rein. Wir merken, wie die Leute ein wenig ungeduldiger werden», sagt Nidecker. Dass die Grenzen insbesondere zu Italien unvermindert geschlossen sind, führt nun insbesondere im Hinblick auf die Freitage an Auffahrt und Pfingsten dazu, dass die geplanten Urlaube im Süden auf die Schweiz verlagert werden.

Im Inlandtourismus sieht denn Nidecker denn auch ein grosses Potenzial für die Bike-Schulen. «Wir gehen stark davon aus, dass vermehrt Schweizer diesen Sommer im Inland Ferien machen. Zudem wird Mountainbiken an Bedeutung gewinnen, weil die Leute Massenversammlungen zum Beispiel in Schwimmbädern vermehrt meiden und nach Aktivitätsformen suchen, die in Kleingruppen ausgeübt werden können.»

Kleinere Gruppen und Abstand halten

Die Corona-Pandemie wird auch den Alltag für die Bike-Guides verändern. Es liegt dabei auf der Hand, dass die Gruppengrössen in diesem Sommer kleiner werden. Viele Veränderungen werden aber in den Details des Alltags zu spüren sein. Zum Beispiel werde die Abstandregelung von Zweimetern Bestand haben, erklärt Nidecker. Teilnehmer müssen künftig das Ersatzmaterial und die Verpflegung vollständig selber mit dabei haben, sich zuhause umziehen und auf die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln verzichten. Zudem dürften Gäste keinerlei Symptome ausweisen und müssten jede Sportaktivität dokumentieren, um bei einer allfälligen Erkrankung die Rückverfolgung zu ermöglichen. Personen aus Risikogruppen sollten von der Teilnahme an geführten Angeboten abgeraten werden. Ein Mountainbike-Guide wird künftig also nicht nur für das tolle Erlebnis auf dem Trail, sondern auch für die Umsetzung von Corona-Schutzmassnahmen zuständig sein.

 

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