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Italien verbietet mal kurz das Mountainbiken

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Die spinnen, die Römer! Am 1. Dezember ist in Italien ein Gesetz in Kraft getreten, das von vielen als praktisch totales Fahrverbot auf allen Naturstrassen verstanden wurde. Es brauchte dann eine auch nicht gerade leicht verständliche Präzisierung durch das Landwirtschaftsministerium, um die Sache richtigzustellen.

Aber der Reihe nach. Am 28. November publizierte das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forstwirtschaft ein Dekret, welches Zwecke und Merkmale von Forststrassen vereinheitlicht. So weit, so unverdächtig. Doch irgendwo stand darin der Satz, welcher besonders motorisierte Fans von nicht asphaltieten Strassen in Aufregung versetzte und auch einige Mountainbiker: Auf Wald- und Forstwirtschaftsstrassen ist der normale Verkehr verboten.

Am lautesten schrie das Motorradfahrerlager auf. Das Fahren auf Naturstrassen habe eine lange Tradition und sei die bevorzugte Freizeitbeschäftigung von Tausenden. Gewisse Mountainbiker befürchteten, dass auch ihre Leidenschaft unter das Verbot fiel. Eine Online-Petition nahm ihren Lauf, Artikel erschienen, deren Autoren argumentierten, weshalb dieses Verbot nicht sein durfte. Es gab allerdings gerade in der Mountainbike Community auch Personen, die von diesem Verbot gar nichts mitbekommen hatten. Eine Position, die sich im Nachhinein als die sinnvollste erwies.

Am 16. Dezember schliesslich, dem Tag, an dem die Frist für Rekurse gegen das Dekret auslief, meldete sich das zuständige Ministerium nochmals zu Wort: Es sei weiterhin Sache der Provinzen, zu regeln, wer auf Strassen mit Naturbelag fahren dürfe und wer nicht. Ein Fahrverbot sei nie geplant gewesen. Viel Lärm um nichts titelte der Tesiner Bike-Publizist Marco Toniolo seinen Blog-Betrag zu dieser Affäre. Und weil's auf Italienisch so gut klingt: «Tanto rumore per nulla!». Ein grosses Missverständnis sei das Ganze, erklärt auch Ernesto Hutmacher, der Bike-Hotel-Pionier aus der Toskana.

So bestand das Bike-Verbot während zwei Wochen und zum Glück nur in den Köpfen gewisser Fahrradfreunde.

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