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Huber und Lüthi holen sich den Marathon-Meistertitel

Urs Huber, Schweizermeister beim Iron Bike Race 2018

Urs Huber sichert sich am Iron Bike Race seinen vierten Bikemarathon-Schweizermeistertitel und damit auch zum sechsten Mal den Bike-Marathon-Classics-Gesamtsieg vor Hansueli Stauffer. SM-Bronze erkämpft sich Konny Looser. Bei den Frauen wird Ariane Lüthi zum dritten Mal Schweizer Marathon-Meisterin vor Esther Süss und Andrea Ming. Süss gewinnt die Bike Marathon Classics vor Janine Schneider und Andrea Ming.

Urs Huber hat seine Ankündigung wahrgemacht und tatsächlich zum fünften Mal das Iron Bike Race gewonnen, das zugleich als Bikemarathon-Schweizermeisterschaft und Marathon-Classics-Schlusslauf ausgeschrieben war. Nach seinem Schlüsselbeinbruch Mitte August an der Eiger Bike Classics hat der 33-jährige Mettmenstetter damit einen Steigerungslauf hingelegt, den kaum jemand für möglich gehalten hatte. «Meine Taktik ist perfekt aufgegangen. Ich habe damit gerechnet, dass ich mich bei halber Distanz am Spirstock absetzen kann. Doch Stauffer hat die Lücke in der Abfahrt nochmals geschlossen. Er ist stark runtergefahren. So waren wir im Brunni wieder zusammen. Aber mir war nicht entgangen, dass er bergauf Mühe mit meinem Tempo hatte. Deshalb habe ich in der vorletzten Steigung zum Bogenfang gleich nochmals angegriffen und kam tatsächlich weg», fasste Huber den Rennverlauf zusammen.

Stauffer hatte Mühe, seine Enttäuschung zu verbergen. Tief über den Lenker gebeugt überquerte er die Ziellinie. Bereits zum dritten Mal musste er mit der SM-Silbermedaille Vorlieb nehmen. Er sagte: «Ich hatte einen super Tag und alles probiert, um den Meistertitel zu gewinnen. Doch Urs war einfach noch einen Tick stärker am Berg.» Vorjahressieger und Titelhalter Konny Looser erreichte das Ziel diesmal als Dritter. «In der Steigung zur Wisstannen hatte ich eine Schwäche und musste die Spitzenfahrer ziehen lassen. Ich realisierte aber bald, dass noch eine Medaille drin liegt und warf nochmals alles in die Waagschale. Das hat sich ausgezahlt. Natürlich hätte ich den Titel gerne verteidigt. Aber mehr lag nach der langen Saison mit den vielen Rennen heute einfach nicht mehr drin», erklärte der Hinwiler.

Bei den Frauen entschied sich der Titelkampf in den Abfahrten, in denen Ariane Lüthi mehr riskierte als Titelhalterin Esther Süss. Als Siegerin im Ziel wurde Lüthi von ihren Emotionen überwältigt und liess ihren Tränen freien Lauf. «Ich musste heute mein Bestes geben. Esther ist seit Jahren eine Knacknuss. Es ist unglaublich hart, gegen sie Rennen zu gewinnen. Vor allem bergab habe ich von Beginn weg Druck gemacht, um Zeit auf sie gutzumachen. In der langen Abfahrt vom Spirstock konnte ich sie endgültig abschütteln», rekapitulierte Lüthi ihre Taktik. Die siebenfache SM-Titelhalterin Süss war zunächst gar nicht begeistert über den zweiten Platz, würdigte aber die Leistung ihrer Herausforderin: «Ariane ist ein schlaues Rennen gefahren. Ich musste mich mächtig ranhalten, um bergab ihr Hinterrad zu halten. Aber irgendwann wurde mir das Risiko einfach zu gross und ich musste sie ziehen lassen.» Wie im Vorjahr gewann Andrea Ming die Bronzemedaille. Sie sagte: «Ich brauche einfach etwa zwei Stunden, bis ich richtig warm bin. Danach ging es immer besser. Es freut mich natürlich, dass es wieder für eine Medaille gereicht hat, denn das hatte ich mir vorgenommen.» Vierter wurde Martin Fanger vor dem Romand Adrien Chenaux, der sich damit noch den dritten Platz in der BMC-Wertung sicherte.

Bei den Funfahrern komplettierte Norbert Amgarten seine diesjährige Bike Marathon Classics mit einer makellosen Siegserie und zeigte sich glücklich über seinen neuerlichen Triumph und die perfekte Saison.

Auf der Mitteldistanz triumphierte Frans Claes, der normalerweise auf der Langdistanz zu den besten zählt. Der Belgier stellte seine Ambitionen jedoch für einmal zugunsten seiner Lebenspartnerin Ariane Lüthi zurück – und seinen Betreuerstab in ihren Dienst. Zweiter wurde der Einsiedler Sebastian Breuer vor Bike-Marathon-Classics-Leader Fadri Barandun, der sich damit erneut die Schlusswertung sicherte.

Bei den Frauen schwang Arina Riatsch obenaus vor Tanja Blickenstorfer und Martina Kunz. Die BMC-Schlusswertung holte sich Blickenstorfer.

Resultate:  

Männer (101 km):

1. Urs Huber (Mettemenstetten) 4:21:31.
2. Hansueli Stauffer (Sigriswil) 1:30.
3. Konny Looser (Hinwil) 6:44.
4. Martin Fanger (Genf) 8:42.
5. Adrien Chenaux (Fribourg) 11:19.
6. Andreas Moser (Madiswil) 12:47.
7. Michael Stünzi (Grüsch) 15:12.
8. Arnaud Rapillard (Saillon) 20:26.
9. Jeremias Marti (Gettnau) 30:28.
10. Norbert Amgarten (Kerns) 30:54.

Frauen (101 km):

1. Ariane Lüthi (Thun) 5:08:53.
2. Esther Süss (Küttigen) 6:44.
3. Maria Nisi (It) 29:03.
4. Andrea Ming (Neerach) 38:08.
5. Janine Schneider (De) 43:02.

Männer (77 km):

1. Frans Claes (Be) 3:12:18.
2. Sebastian Breuer (Einsiedeln) 12:17.
3. Fadri Barandun (Samedan) 14:35.
4. Simon Brändli (Winterthur) 17:51.
5. Andreas Plüss (Aarburg) 18:49.
6. Benjamin Inauen (Appenzell) 19:28.
7. Martin Solvia (Galgenen) 21:43.
8. Stefan Wüthrich (Uttigen) 23:16.
9. Silvan Kälin (Unteriberg) 23:22.
10. Adrian Jäggi (Lohn-Ammannsegg) 23:36.

Frauen (77 km):

1. Arina Riatsch (Sent) 4:00:57.
2. Tanja Blickenstorger (Horgen) 7:12.
3. Martina Kunz (Zürich) 10:00.
4. Alexandra Lehmann (Oey) 13:39.
5. Meret Zimmermann (Flawil) 20:06.

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