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Heroes inspire Heroes: Welche Ausrüstung und Tipps brauchen Kids?

Wie bringt man kleine Couch-Potatoes raus in die Natur? Ganz einfach – mit dem Mountainbike! Das ist die Mobilitätsgarantie für alle Kinder. Aber welches ist das richtige? Und wie lernen Kids, einfach über Stock und Stein drüberzufahren? Teil 2 der Serie «Heroes inspire Heroes» erklärt es.

Das Wichtigste für kleine Mountainbiker ist – genau: das Mountainbike. Aber Bikes gibt’s wie Sand am Meer. Welches kaufen? Am besten Sie packen den Sprössling ein und lassen sich in aller Ruhe in einem Fachgeschäft beraten. Die Profis im Bikeladen wissen sofort, welche Grösse die oder der Kleine braucht: Zwerge ab zwei lernen erst einmal auf dem Laufrad die Vorzüge von Geschwindigkeit und Gleichgewicht kennen. Die kleinsten Bikes zum Selbertreten gibt es dann mit 14-Zoll-Laufrädern. Die taugen für Knirpse bis 110 Zentimeter Körpergrösse und 38 bis 46 Zentimeter. Wer um die 120 Zentimeter gross ist (Schrittlänge 44 bis 48 Zentimeter), ist reif fürs erste echte Mountainbike fürs Gelände (16-Zoll-Lauräder). Auf eine Schaltung können Vier- bis Fünfjährige aber noch getrost verzichten. Am wichtigsten sind perfekte Grösse – und möglichst geringes Gewicht.

Size matters: Mit dem perfekt passenden Bike macht Biken viel mehr Spass

Endlich Grundschulkind! Und nach der Schule heisst es: raus und rauf aufs Bike. Das ist nun schon 20 Zoll gross und protzt mit der ersten Gangschaltung. Manche Bikes haben sogar schon Federgabeln und Scheibenbremsen. Grundschulkinder kommen aber auch locker mit Starrgabel und Felgenbremsen klar. Kids zwischen 130 und 150 Zentimeter Körpergrösse fühlen sich auf 24- respektive 26-Zoll-Rädern wohl. Das sind meist schon vollwertige Mountainbikes mit griffigen Stollenreifen, mit denen man richtig Vollgas geben kann. Und Teenager? Die haben Null Bock auf die Gefühlsschwankungen der Eltern – aber umso mehr auf ein 26-Zoll-Erwachsenenbike. Oder gar ein 27.5-Zoll-Bike mit Vollfederung? Aber merke: Gewicht geht bei Kids-Bikes immer vor Federweg! Und bitte kaufen Sie kein Mountainbike zum «Reinwachsen».

Grundregel Nr. 1: Wer was in der Birne hat, schützt diese mit einem Helm!

Dieses Grundgesetz kann sogar mancher vermeintlich erwachsene Helmmuffel von den Kleinen lernen. Denn für Kids gehört der Bike-Helm so selbstverständlich zum Radeln dazu wie der Schlusspunkt zum Satz. Sonnenklar: Der Helm ist das wichtigste Zubehörteil beim Biken. Ohne ihn geht gar nichts. Der Helm muss perfekt passen, darf also weder wackeln noch auf die Schläfen drücken. Die Dreiecks-Riemen müssen direkt unter dem Ohr anliegen. So bleibt die Lebensversicherung Nummer eins stets da, wo sie hin gehört. Was brauchen Mini-Mountainbiker noch, bevor es ins Gelände geht? Sonnenbrille, Langfingerhandschuhe, Knieschützer und Rückenprotektor. Denn Sicherheit hat beim Biken stets Vorfahrt. Und Papa checkt vor dem Start noch schnell Bremsen und Co. Merke: nicht beim Thema Sicherheit sparen. Obacht – die Style-Polizei rät: Gleich nach der Safety kommt der Style.

Auch Nino Schurter hat ganz klein angefangen: Fahrtechniktipps für Kids

Jetzt aber raus! Wie das ABC in der Schule lernt das Kind zu allererst die Basics – die Grundposition auf dem Bike: Pedale waagrecht, der Körper zentral über dem Bike, Ellbogen wie Entenflügel ausgestellt, Blick nach vorne. Und erstmal: ausprobieren, welcher der «Schokoladenfuss», welcher «die saure Gurke» ist. Wie in der Schule gilt auch draußen: üben, üben, üben. Wer mit Papa eine «Wer-kann-länger-auf-der-Stelle-Challenge» veranstaltet oder beim «Schneckenrennen» versucht, als Letzter ins Ziel zu kommen, verbessert seine Balance ganz spielerisch. Next Step: Neues Ausprobieren! Warum nicht mal im Pumptrack «Wellenreiten», also Kamelbuckel rhythmisch wegdrücken? Oder im Bikepark Steilkurven und kleine Schanzen austesten? Oder im Flowtrail ein Gefühl für Geschwindigkeit entwickeln? Treppen bergab, Stufen bergauf, Drops – je besser die Kids werden, desto spannender die Challenges. Aber nie vergessen: Es geht nur um das Eine – Spass!

 

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