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Heroes inspire Heroes: Acht Gebote fürs Biken mit Kids

Ob Feierabendrunde nach der Arbeit oder ein Ride nach der Schule am Freitagnachmittag, gemeinsame Tagestour, cooles Bikepark-Wochenende oder gar der erste Alpencross – Mountainbiken mit der ganzen Familie ist ein unvergleichliches Erlebnis. Damit der gemeinsame Biketrip aber nicht zum Alptraum wird, sollten Eltern den einen oder anderen Tipp beherzigen. Hier sind die Acht Gebote.

Erstes Gebot: Du sollst mit deinen Kids keine (zu) schwierigen Trails fahren.

Klar, wenn Vati mit den Kumpels unterwegs ist, will er zeigen, was er kann. Der fiese Wurzelteppich mit dem Abgrund rechts kann, muss aber nicht funktionieren. Was keinesfalls funktioniert: mit den Kids unbekannte Trails ausprobieren. Die Gefahr, dass einer heult (oder sich was bricht) ist einfach zu gross. Deshalb einfach anfangen und sich gemeinsam an schwierigere Stellen herantasten. Wer sich an einer Stelle unsicher ist, der steigt ab und schiebt. Bei Zweifel immer gut: Papa «spottet», steht also hilfsbereit an der richtigen Stelle, um im Falle eines Falles das Kind aufzufangen.

Zweites Gebot: Du sollst nicht immer in der Pole-Position fahren.

Väter haben einen natürlichen Trieb zu zeigen, wo es lang geht. Und das ist auch gut so. Solange sie sich nicht verfahren – oder die Batterien des GPS-Geräts schlapp machen. Aber Kids möchten auf Tour nicht immer nur den Allerwertesten ihres alten Herrn sehen, sondern auch mal vorfahren. Also: Gib immer mal wieder die Pole-Position frei und lass den Kindern den Vortritt. So lernen die Kleinen die Magie (und Tücke) der Geschwindigkeit kennen, suchen und finden die Ideallinie – und werden mit jedem Kilometer Führungsarbeit besser.

Drittes Gebot: Du sollst die Abfahrten feiern, nicht die Auffahrten.

Kinder sind keine Kampfmaschinen. Wer meint, mit ihnen den 20-Prozent-Stich zur Bergstation angreifen zu wollen, wird sein blaues Wunder erleben. Der Sitzstreik ist noch eine der softeren Reaktionen. Merke: Kinder wollen Spass. Und den haben sie in den allerseltensten Fällen auf elend langen Forststrassen. Sondern viel mehr in leicht technischen Achterbahnstrecken und natürlich bergab. Warum nicht den Lift nehmen, der neben der steilen Uphill-Piste gemütlich gen Bergstation gondelt?

Viertes Gebot: Du sollst mit bestem Beispiel vorausfahren.

Kinder lernen durch Beobachten und Imitieren. Wenn also die Eltern ohne Helm, aber mit blockierenden Hinterrädern gen Tal donnern (und drohen, sich selbst und den schönen Naturtrail zu zerstören), machen es die Kleinen selbstverständlich nach. Eltern sind Vorbilder! Beherzigt also die «Trailrules», die es in allen Bikespots in ähnlicher Form gibt: Helm und Protektoren an, auf Sicht bremsen können, Rücksicht nehmen auf Biker, Wanderer und Wildtiere, und nichts anderes hinterlassen als gutes Karma.  

Fünftes Gebot: Du sollst dich um die Ausrüstung deiner Kinder kümmern.

Nur allzu oft sieht man Eltern mit nagelneuen Highend-Bikes – und die Kinder gurken mit uralten, verrosteten Supermarkt-Bikes hinterher. Kein Wunder, dass die Kleinen nach der ersten, spätestens nach der zweiten gemeinsamen Tour sich lieber auf die Couch zum Wii-Zocken zurückziehen. Investiere lieber gleich in ein vollwertiges Kinder-Mountainbike und altersgerecht-praktische Ausrüstung. Man wird sich ein Leben lang dafür selbst beglückwünschen. Und: Ein hochwertiges Bike kann man für überraschend gute Preise weiterverkaufen, wenn der Sprössling rausgewachsen ist.

Sechstes Gebot: Du sollst für ausreichend Essen und Trinken sorgen.

Das körpereigene Kraftwerk von Kindern arbeitet sehr effizient, benötigt jedoch jede Menge Brennstoff. Folglich sollte der elterliche Rucksack mit Tonnen voller Energieriegel, Schokolade, Äpfeln, Bananen usw. gefüllt sein. Und Trinken nicht vergessen. Auch ans Kinder-Bike gehört eine Trinkflasche, am besten mit frischem Leitungswasser gefüllt. Nichts schmeckt oben am Pass besser als reines Wasser.

Siebtes Gebot: Du sollst dich stets ums Wohlergehen deiner Kinder kümmern.

Die Mountainbike-Tour soll mit einem High-five im Burger-Laden enden und nicht in der Notaufnahme. Also Augen auf beim Ausrüstungs-Check vor der Tour und bei der Routenplanung. Arztrechnungen sind immer teurer als ein hochwertiger, perfekt passender Helm, eine gute Sonnenbrille (ein Muss gegen Steinchen und Insekten), Langfinger-Handschuhe sowie Knie- und Rückenprotektoren.

Achtes Gebot: Du sollst stets für dreierlei sorgen: Spass, Fun und Freude.

Mountainbiken ist eine der faszinierendsten Sportarten überhaupt. Noch schöner wird das Ganze, wenn man gemeinsam statt einsam auf Tour geht. Damit am Ende aber keiner heult, müssen sich alle in der Mitte treffen, ihre eigenen Wünsche zur Not etwas einbremsen. Der Schwächste in der Gruppe hat das Sagen. Übertriebener Ehrgeiz der Eltern geht oft nach hinten los. Wichtigstes Kriterium: Spass für alle.

 

 

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