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Hanf: Mehr als nur lustiger Rauch.

Naturfasern liegen im Trend. Doch spricht man da schon lange nicht mehr nur über Merinowolle. Hanf wird als neue Wunderfaser hochgelobt, denn sie bedarf weniger Ressourcen beim Anbau ist äusserst robust und verfügt über Eigenschaften die sie auch für Sportklamotten prädestinieren. Und trotzdem, Hanf als eine der ältesten Naturfasern wird bei Bike-Klamotten aktuell nur wenig eingesetzt.

Von wegen neue Wunderfaser: Nutzhanf soll schon vor 5'000 bis 6'000 Jahren verwendet worden sein. In der Kleidung fand die Faser dann erst in der Antike (800 vor bis 600 Jahre nach Christi) Verwendung. Sein Einsatz in Sportbekleidung ist hingegen ein Novum, doch hätte sie ein riesiges Potential Kunstfasern weitgehend zu ersetzen.
 
Hanf ist als Naturfaser nachhaltig und funktional zugleich. Als Pionierpflanze wächst sie praktisch überall und schnell. Entscheidend dabei ist, dass sie beim Anbau sehr viel weniger Wasser benötigt als Baumwolle. Auch Pestizide braucht die resistente Pflanze nicht.
Ein weiterer Vorteil: Der Faserabrieb während den Waschgängen schadet der Umwelt nicht und verursacht somit keinen Mikroplastik (die von blossem Auge nicht erkennbare Plastikkonzentration im Wasser) wie erdölbasierte Textilfasern.
 
Auf der technischen Seite haben Hanffasern auch einiges auf dem Kasten. Sie sind von Natur aus schweiss- und geruchshemmend, haben sehr gute, feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften und trocknen schnell. Auch wirken sie kühlend, sind abriebfest sowie schmutzresistent und wirken erst noch antibakteriell.
 

Hanf-Pionier Maloja

Auch wenn die Faser am kommen ist, in technischer Sportbekleidung ist sich noch wenig zu finden, geschweige denn in Mountainbike-Kleidern. Mit Maloja tanzt nun ein renommiertes Outdoor-Bekleidungs-Label auf dem Hanfseil. In ihrer Kollektion «Laya» fürs Jahr 2020 wird die uralte Naturfaser als Mischgewebe in einige Teile verarbeitet.
 
Die heutigen Möglichkeiten, verschiedene Materialien zu kombinieren, würden die Verwendung von Hanf besonders spannend machen, heisst es bei Maloja. Nach dem erstmaligen Einsatz bei einigen Teilen in Malojas Kletter- und Boulder-Linie in der vergangenen Saison war dies ein Schwerpunkt für Weiterentwicklungen in der neuen Kollektion.
 
So wird Hanf mit Bio-Baumwolle, recyceltem Polyester, Seide und Yak-Wolle kombiniert. In den hauseigenen Geweben «Hemp Stretch» und «HempDry» setzt die Marke Hanf in hochfunktioneller Bekleidung ein, zum Beispiel beim Bike-Longsleeve «MürM.» für Männer und dem 3/4-Arm-Shirt «LüsaiM.» für Frauen.

Maloja setzt auf Hanf 2019

 www.maloja.de

Mehr als nur Rauch

Hanf war in der westlichen Welt als Nutzpflanze nahezu verschwunden und wurde lange als Rauschmittel abgetan. Es war nicht nur der Erfolg der Kunstfasern, der Nutzhanf in den letzten Jahrzehnten aus unserem Bewusstsein verdrängt hatte. Sein Anbau wurde vor allem in der westlichen Welt erheblich behindert.

In China hingegen wusste man, dass Hanf weit mehr als nur etwas lustiger Rauch ist. Dort war die industrielle Nutzung der Cannabis-Pflanze nie verboten. Und so macht das fernöstliche Land aktuell über 50 Prozent der weltweiten Hanfproduktion aus.
 
Es ist also erstrebenswert auch in unseren Gefilden verstärkt auf nachhaltige Naturfasern wie Hanf zu setzen. Ob es Hanf oder eine andere Naturfaser ist, das interessiert die Träger solcher Bekleidung aber nicht, solange sie funktioniert und angenehm zu tragen ist.

Das Interesse auf synthetische Fasern zu verzichten, ist mit Sicherheit da. Nun sind aber die Hersteller von Bike-Klamotten gefragt, um das Angebot an nachhaltig produzierter und umweltschonender Kleidung sicherzustellen.
 
 

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