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Gestatten, Scor – die neue Trailbike-Marke aus der Schweiz

Seit das Enduro-Bike «Trailfox» aus dem Portfolio gefallen ist, verfügt BMC über kein Longtravel-Bike mehr. Das wird zwar so bleiben, doch nun ruft die BMC-Gruppe mit Scor eine neue Trailbike-Marke ins Leben, die aus einem Herzensprojekt zweier Mitarbeiter geboren wurde. Scor Brand Manager Thomas Knecht verrät die Hintergründe und Pläne der jungen Marke.

Ride: Die neuen Bikes laufen unter dem Namen Scor, weshalb nicht unter BMC?
Thomas Knecht: Als das Projekt startete, war es nicht die Absicht eine neue Marke zu lancieren. Mariano Schoefer und Christof Bigler wollten wieder ein potentes, spassiges Longtravel-Bike entwerfen und hatten dabei freie Hand. Während der Entwicklungsphase wurden die bekannten Pfade verlassen und in diversen Prototypen-Stadien die ideale Geometrie eruiert, an einer neuen Longtravel-Kinematik getüftelt und auch beim Design Neuland betreten. Es wurde allen klar, dass das neue Mountainbike einen eigenständigen Charakter haben wird, auf eine andere Zielgruppe ausgerichtet ist und auch äusserlich von der bekannten BMC-Designsprache abweichen würde. Deshalb wurde entschieden Scor zu lancieren, eine authentische Marke für progressive und spassorientierte Mountainbiker.

Wofür steht die neue Marke Scor?
Der Claim von Scor lautet «Play the Mountains». Mit Scor setzen wir auf die Spassschiene des Mountainbikens, auf Fahrspass und tolle Erlebnisse, das Spiel mit Gelände und Gravitation – egal ob in den Bergen, auf Hometrails oder im Bikepark. BMC hingegen bleibt die Performance- und Race-orientierte Marke mit Athleten wie Pauline Ferrand-Prevot und Filippo Colombo vom Absolute-Absalon-Team.

Kommt das an, aus dem Schatten des bekannten Bruders herauszutreten?
Die ersten Rückmeldungen aus dem Fachhandel waren positiv und bestärken uns in unserer Überzeugung, die Marken zu trennen. Erstens, weil wir die jeweiligen Kundenbedürfnisse mit der passenden Marke gezielter adressieren können. Zweitens, weil wir mit Scor auch agiler handeln können, da wir im kleineren Rahmen starten. So können wir auch neue Wege in der Kundeninteraktion begehen, wie beispielsweise mit einem Click & Collect Angebot.

Wie gross ist dieser «kleinere Rahmen»?
Einerseits wollen wir in den Trail- bis Freeride-Segmenten ein substanzieller Player werden. Geographisch beschränken wir uns aber vorerst auf die Alpenländer Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien plus auf die USA. Es ist denkbar, dass wir später weiter expandieren. Für den Anfang gilt es, unsere Ressourcen zu konzentrieren und in den genannten Ländern einen guten Job zu machen. Schliesslich bauen wir die Marke erst auf und wollen sicherstellen, nahe bei unseren Endkunden und Fachhandelspartnern zu sein.

Das heisst auch einen guten Service zu gewährleisten?
Richtig. Wir wollen sicherstellen, dass wir den Endkunden wie auch dem Fachhandel einen guten Support bieten können. Scor wird auch an Testevents präsent sein und weiter eruieren wir, welche Testerlebnisse wir potenziellen Kunden noch bieten können.

Mit dem Scor befindet ihr euch in einer Art Luxussituation, wenn man Druck, etwas rasch auf den Markt bringen zu müssen, ein solches Projekt lancieren kann.
Es ist bemerkenswert, dass die Entwickler so grosse Freiheiten hatten, um mit minimalen Restriktionen ein Bike nach eigenen Vorstellungen zu kreieren. Der Wegfall des Zeitdrucks sowie einer zeitnahen Markteinführung hat es auch erlaubt, mehrere Prototypen-Stadien zu durchlaufen und mit kalkulierbaren Risiken Neuland zu betreten. Hier kamen uns natürlich die Prototyping-Möglichkeiten unseres Entwicklungs-Labs zugunsten.

Ist der Zeitpunkt überhaupt gut, eine neue Marke zu lancieren, wenn aktuell Materialknappheit herrscht?
Der Zeitpunkt generell ist gut, da die Nachfrage gross ist. In der Beschaffung profitieren wir von den Synergien mit BMC. Zum Markteintritt im Herbst werden bei ausgewählten Fachhändlern erste Scor Bikes ab Lager erhältlich sein. Auch auf der Scor Website wird man ab Herbst Bikes via Click & Collect bestellen können. Die Auslieferung erfolgt auch in diesem Fall über den Fachhandel. In einem zweiten Schritt werden die grösseren Mengen dann ab Frühjahr 2022 erhältlich sein.

Ausgewählt heisst, zu Beginn kann nicht jeder aktuelle BMC-Händler Scor verkaufen?
In der Anfangsphase setzen wir auf eine selektive Distribution mit einer limitierten Anzahl Händlern, die wir «Scor Foundation Partner» nennen. So gewährleisten wir, dass trotz limitierter Menge jeder dieser Händler vom Start weg eine Mindestzahl an Scor Bikes im Shop hat. Unsere Foundation-Partner sind Shops, die eine starke Mountainbike-Reputation haben und unsere anvisierte Zielgruppe kompetent und authentisch bedienen können.

Wo gibt es Scor erstmals öffentlich zu sehen, anzufassen und zu fahren?
Das wird vom 17. bis 19. September 2021 am Testride in Lenzerheide sein, wo wir frühzeitig einen Stand angemeldet haben.

Genauere Infos zu den einzelnen Scor-Modellen gibts ab dem 08. September auf ride.ch und auf den folgenden Kanälen.

scor-mtb.com
instagram.com/scor_mtb

 

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