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Flutkatastrophe in Italien: Spendenaktion für ein Trail-Paradies

Das Unwetter, das über Europa zog, streifte die Schweiz nur am Rande, Italien aber umso härter. Die kleine, feine Trail-Region um Molini di Triora wurde von Flutkatastrophe heimgesucht. Zerstörte Shuttle-Fahrzeuge und weggeschwemmte Trails sind nur ein kleiner Teil des Ausmasses. Nun wird die Bike-Szene um Hilfe gebeten.

Die Unwetterbilder des vergangenen Wochenendes aus verschiedenen Teilen der Schweiz sind beängstigend und eindrücklich zugleich. Während aber hierzulande die Hochwassersituation glimpflich ausging, traf es unsere südlichen Nachbarn in Italien deutlich härter. Das von San Remo nordwärts führende Valle Argentiera, das zu den beliebten Trails von Molini di Triora führt, wurde am 2. Oktober von einer Flutkatastrophe heimgesucht, die eine Spur der Zerstörung hinterliess. Wichtige Strassen und Brücken wurden von den reissenden Flüssen weggespült, so dass viele Dörfer unerreichbar, völlig abgeschnitten und Menschen gestrandet sind.

Häuser wurden überflutet und zerstört, Autos weggeschwemmt, Bäume entwurzelt und viele Geschäfte bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Auch Bike-Shuttle-Fahrzeuge und -Anhänger sind verloren gegangen oder zerstört worden, ebenso wie eine komplette Garage mit Werkzeugen für Anhänger und Mountainbikes. Hat die Region wegen COVID-19 bereits unter dem Ausbleiben des Tourismus zu leiden, ist es unvorstellbar vor welchem Schaden die Region nach dem Unwetter steht.

Lokale Bike-Szene ersucht um Hilfe

«Viele Besucher lieben die Region sowie die Trails und haben die schönsten Erinnerungen an ihre Bike-Ferien hier. Und genauso lieben sie die Einheimischen. Wir brauchen nun dringend Unterstützung, um Molini wieder auf die Beine zu bringen, damit wir alle die Schönheit dieses Ortes wieder geniessen können», schreibt Anka Martin, die Initiantin der Spendenkampagne.

In der ersten Phase muss das riesige Chaos beseitigt werden, bevor der Wiederaufbau des Tals in Angriff genommen wird. Mit den Spendengeldern werden für die Aufräumarbeiten nötige Werkzeuge und Ausrüstung bezahlt, die freiwilligen Helfer verpflegt und in einem weiteren Schritt wird versucht, die verbleibenden Mountainbike-Trails zu retten.
Es gehe aber nicht nur um die Mountainbike-Infrastruktur, sagt Martin weiter: «Der tolle neue Kinderspielplatz muss wiederaufgebaut werden und die Stadt soll danach wieder mit Blumenkästen verschönert werden. Ich habe keine Ahnung, wie hoch die Kosten für all dies zu diesem Zeitpunkt sein werden, aber wir sind für jeden Cent dankbar.»

Die Spendenaktion ist gut angelaufen, und das Ziel von 30'000 Euro dürfte in wenigen Tagen erreicht sein. Doch das ist wohl einen Tropfen auf den heissen Stein – ein paar Batzen mehr schaden also nicht.
Ist die Region um Molini wieder auf den Beinen, ist jedem Trail-Liebhaber einen Besuch dort ans Herz gelegt.

www.gofundme.com/f/molini-flood-fundraiser

 

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