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Flückiger mit grosser Solofahrt – Neff holt Meistertitel am Schluss

Bei den Schweizermeisterschaften im Cross Country verspricht die schnelle und taktische Strecke um das Flugfeld in Gstaad viel Spannung. Diese wird bei den Frauen bis in die Schlussrunde aufrechterhalten, wo sich Jolanda Neff durchsetzt, bei den Männern sucht Mathias Flückiger schon früh die Flucht nach vorne.

Das Meisterschaftsrennen der Frauen verspricht das spannendste seit Jahren zu werden. Linda Indergand war zwar an den ersten beiden Weltcups die beste Schweizerin, ihre Konkurrenz aber nicht weit weg und vor allem nahe beisammen. Doch es bildet sich schon in der ersten Runde eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Alessandra Keller, Jolanda Neff und Sina Frei aber ohne Indergand. Die Urnerin nach dem Start zuvorderst, verliert die Kette und muss vom Bike und somit die Spitze ziehen lassen.

Kurzzeitig vergrössert sich die Führungsgruppe aber um Nicole Koller. Doch bald büsst sie ihren Effort und fällt etwas zurück, trotzdem scheint es, als würde der Schweizermeistertitel doch unter vier Fahrerinnen ausgetragen werden. Indergand hat sich wieder bis auf Rang vier vorgekämpft und liegt in Runde vier nur 30 Sekunden zurück.

Es bleibt aber beim Dreikampf unter Frei, Keller und Neff, denn Indergands Rückstand wächst wieder an. In der letzten Runde setzt Alessandra Keller zu Angriff an. Frei fällt ab, nur Neff kann noch mithalten. Nun mobilisiert die Titelverteidigerin nochmals Kräfte und attackiert mit Erfolg. Sie verteidigt auf dem Flugplatz in Gstaad ihren Meistertitel – den fünften in Folge – 14 Sekunden vor Alessandra Keller. Sina Frei gewinnt die Bronzemedaille. Linda Indergand beendet die Schweizermeisterschaften sprichwörtlich auf dem undankbaren vierten Platz. Ramona Forchini belegt Platz fünf.

Der Überflieger vom Gstaader Flugfeld

Im Rennen der Männer lässt es ein gewisser Jemand gar nicht erst auf einen Dreikampf ankommen. Mathias Flückiger drückt schon in der ersten Runde auf die Tube und führt damit eine vierköpfige Spitzengruppe mit Lars Forster, Nino Schurter und Marcel Guerrini herbei.

Flückiger wartet nicht lange und forciert in Runde zwei im Hauptanstieg erneut das Tempo, dem erst nur Schurter folgen kann, dann aber ebenfalls vom Hinterrad des Berners fällt. Flückiger holt bis zum Ende der zweiten Runden 16 Sekunden heraus, und bei denen sollte es nicht bleiben, obwohl Schurter sich wieder zusammen mit Forster und Guerrini auf die Verfolgung macht. In Rund fünf verliert überraschenderweise Forster den Anschluss.

Mathias Flückiger nimmt über eine Minute Vorsprung mit in die letzte Runde. Weniger komfortabel hat es Überraschungsmann Marcel Guerrini, der Nino Schurter am Hauptanstieg ziehen lassen muss. Nach gut 1:20 Stunden holt Mathias Flückiger seinen zweiten Elite-Meistertitel nach 2018, vor Nino Schurter und Marcel Guerrini. «Als ich realisierte, dass ich so früh schon eine Lücke rausfahren konnte, gab es für mich nur noch Vollgas. Ich wollte für die flachen Passagen einen Vorsprung haben», kommentiert Flückiger diesen Schlüsselmoment im Rennen und ergänzt: «Ich bin natürlich super zufrieden mit dem heutigen Tag! Ich wollte diesen Titel. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg nach Tokio!»

Lars Forster muss mit Platz vier vorliebnehmen, Lukas Flückiger belegt Platz fünf.

Balmer und Schneebeli

Bei den U23 bleibt der grosse Zweikampf zwischen Alexandre Balmer und Joel Roth aus. Balmer holt sich mit deutlichem Vorsprung den Titel vor Roth. Knapp dahinter holt sich Fabio Püntener die bronzene Auszeichnung. Der Erstjahr-U23-Fahrer Janis Baumann überrascht mit Platz vier, vor Luca Schätti.

Im Rennen der U23-Frauen fährt Jacqueline Schneebeli mit deutlichem Vorsprung zum Schweizermeistertitel. Ronja Blöchlinger holt Silber, Noelle Buri Bronze.

In den Meisterschaftsrennen der Junioren holen sich Monique Halter und Jan Christen die Titel. Christen ist ebenso eine Überraschung, da er vielmehr im Radquer- und Strassenrennsport zuhause ist. Dort ist er aber kein unbeschriebenes Blatt. Er ist amtierender Radquer-Schweizermeister bei den Junioren.

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