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Flückiger holt sich das Doppel – Lecomte siegt erneut

Flückger gewinnt Weltcup in Leogang 2021

Im dritten Cross-Country-Weltcup des Jahres ist Loana Lecomte erneut eine Klasse für sich. Sie gewinnt vor Jenny Rissveds und Laura Stigger, Jolanda Neff wird Vierte. Bei den Männern kommt es erneut zum Zweikampf Cink/Flückiger, mit dem besseren Ende für den Schweizer. Mathias Flückiger schafft erst als dritter Fahrer das Doppel aus Short Track und Cross Country.

Sie lässt abermals keinen Zweifel an ihrer Form aufkommen. Die Französin Loana Lecomte schlägt bereits in der Startrunde ein horrendes Tempo an, das nur Pauline Ferrand-Prevot mitgehen kann. Fast im Anschluss folgen Haley Batten (USA), Rebecca McConnell (AUS) und Jolanda Neff. In der ersten vollen Runde kann bald auch Weltmeisterin Ferrand-Prevot (FRA) nicht mehr folgen. Ihre Landsfrau macht sich die langen, zähen Anfstiege zu Nutze und beginnt ihr Vorsprung auszubauen.

Lecomte fährt fünf von sechs Runden die schnellste Zeit und führt mit einem bequemen Polster von über zwei Minuten. Hinter der Französin kämpfen Lokalmatadorin Stigger, Ferrand-Prevot und Neff um die Positionen. Und während Neff in der fünften Runde etwas zurückfällt, bekommt sie Gesellschaft von Olympiasiegerin Jenny Rissveds. Die Schwedin, zwischenzeitlich auf Platz zwölf, ist auf dem Vormarsch, legt am Schluss die schnellste Runde hin und zieht auch Stigger und Ferrand-Prevot davon.

Lecomte verliert ein paar Sekunden, feiert aber einen ungefährdeten Sieg vor Rissveds und Stigger, die sich noch gegen die Schwedin zu wehren versucht. Derweil bricht die Weltmeisterin etwas ein und klassiert sich hinter Jolanda Neff auf Platz fünf. Sina Frei und Linda Indergand verpassen auf den Plätzen elf und zwölf die Top-10 um wenige Sekunden.

Resultate

Erneuter Zweikampf von Cink und Flückiger

Im Rennen der Männer ist es Ondrej Cink (CZE), der nach dem Start den Takt angibt und sich bereits in der ersten Runde zusammen mit Anton Cooper (NZL) und Mathias Flückiger etwas von den Verfolgern absetzt. Derweil liegt Thomas Litscher und Reto Indergand in Reichweite zu den Top-10, Nino Schurter hat sich aus der misslichen Startposition in die Top-20 vorgearbeitet.

Während Cooper zunehmend um den Anschluss kämpft, formiert sich dahinter eine Dreierverfolgung mit Weltmeister Jordan Sarrou (FRA), dem überraschenden U23-Fahrer Jofre Cullel Estape (ESP) und Thomas Litscher. Und auch Cink bekundet immer wieder Mühe, Flückigers Hinterrad zu halten, doch irgendwie schafft es der Tscheche immer wieder ranzukommen.

Doch dann werden die Positionen getauscht und Cink forciert das Tempo. Der Berner kann sein Tempo allerdings gut mitgehen. Und während die Verfolger den Abstand von rund 50 Sekunden beibehalten, kommt auch Cooper wieder näher an die Führenden heran. Nun wartet aber Flückiger nicht mehr und versucht es mit einem trockenen Antritt. Cink fällt sofort einige Sekunden zurück und so geht er rund zehn Sekunden hinter dem Schweizermeister in die letzte Runde. Cooper hingegen liegt nun rund 30 Sekunden zurück.

Mathias Flückiger baut seinen Vorsprung noch etwas aus und gewinnt nach Short Track am Freitag, auch den Cross-Country-Weltcup in Leogang vor Ondrej Cink und Anton Cooper. Derweil kämpfen Thomas Griot (FRA), Vlad Dascalu (ROM) und Thomas Litscher um die letzten zwei Podiumsplätze. Litscher befindet sich jedoch in einer unglücklichen Position auf der Zielgeraden und verliert den Sprint um die Plätze vier und fünf, dennoch ein Spitzenresultat für den Schweizer. Nino Schurter kann gegen Schluss nochmals Kräfte mobilisieren und erkämpft sich gerade noch Platz zehn.

«Heute war es für mich mehr ein mentales als ein physisches Rennen. Ich war immer noch etwas müde von Freitag, kam aber während des Rennens immer besser zurecht und konnte dann zwei Runden vor Schluss die entscheidende Attacke starten», fasst Mathias Flückiger sein Rennen zusammen.

Resultate

Nach diesem Wochenende führt Mathias Flückiger erstmals die Weltcup-Gesamtwertung an. Bei den Frauen führt Loana Lecomte bereits mit 365 Punkten Vorsprung – ein Doppelsieg gibt 375 – vor Pauline Ferrand-Prevot. Linda Indergand liegt als beste Schweizerin auf Position fünf.
 

Roth auf Podest

Im Rennen der U23-Männer liegt Joel Roth zeitweise etwas zurück, kann aber in der zweiten Rennhälfte wieder aufdrehen. Am Ende wird der Europameister Dritter hinter Riley Amos (USA) und Martin Vidaurre Kossmann (GER). Der Sieger der beiden ersten Weltcup-Rennen, der Kanadier Carter Woods, muss sich mit Platz fünf begnügen. Mit Fabio Püntener und Luca Schätti fahren zwei weitere Schweizer in die Top-10.

Beste Schweizerin im U23-Rennen der Frauen ist Tina Züger auf Platz acht. Das Sieg geht erneut an die Österreicherin Mona Mitterwallner.

Resultate U23 M

Resultate U23 W

 

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