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First Ride: Vittoria Syerra – ein schneller Italo mit Biss

Kaum ist der Markt mit Down-Country-Bikes eingedeckt, folgen die passenden Reifen. Wie bei den Bikes gibt es zwei «Lager»: Die einen sind näher beim Trail-Segment, haben grobe Stollen mit guten Rolleigenschaften, und die anderen sind mehr Cross-Country-orientiert, mit etwas mehr Profil als die Rennfinken. Vittoria gehört zu Letzteren, deren Syerra gibt mehr her, als der erste Blick vermuten lässt.

Das Wichtigste in Kürze

Der Syerra ist geschaffen für die aktuell populären Down-Country-Bikes mit rund 120 Millimeter Federweg. Aggressive Seitenstollen werden mit mittelhohen Noppen in der Reifenmitte kombiniert. Die grosszügigen Abstände dazwischen sollen mehr Halt in den Kurven und eine gute Selbstreinigung ermöglichen. Es gibt nur eine Version des Reifens in der Dimension 29 x 2.4 Zoll. Die Breite von 60 Millimetern ist normal, das Gewicht von rund 830 Gramm ebenfalls. Wie alle Vittoria-Pneus kommt auch dieser mit ihrer 4-Compound-Graphen-Gummimischung sowie einer robusten Tubeless-Ready-Karkasse daher – verstärkt mit Anti-Pinch-Flat-Einschüben in den Seitenwänden. Der Reifen ist voraussichtlich ab Mai 2022 im Handel verfügbar.

Erster Eindruck

Betrachtet man das Profil, wird einem schnell klar, dass die DNA im Cross-Country-Bereich liegt. Die verstärkten Seitenwände und die markanten Stollen an der Seite lassen vermuten, dass man damit auch im Grenzbereich sicher unterwegs ist. 

Im Einsatz

Es braucht etwas Kraft oder einen Reifenheber, um den Syerra aufzuziehen. Dafür dichtet er schon beim ersten Versuch komplett ab. Vorne wurden 1.15 Bar und hinten 1.2 gepumpt (Fahrergewicht 70 Kilo). Vermutlich würde auch noch etwas weniger Druck funktionieren.

Selbst bei so niedrigem Druck bleibt der Reifen stabil und walkt nicht, die Dämpfung ist gut und gefällt. Der Rollwiderstand ist auf allen Untergründen sehr gering und verleitet einen, stärker zu treten und so mit richtig Speed über die Trails zu heizen. Auf Schotter beissen sich die eher feinen Stollen gut zwischen den Steinen durch. Das gibt nicht nur viel Traktion bergauf, sondern auch überdurchschnittlichen Grip in Kurven. Auf Asphalt gibt der Syerra kaum Vibrationen ab und bergab kann man mit ordentlich Schräglage in die Kurven, ohne dass die Stollen abknicken. Man hört aber regelrecht, wie es sie verbiegt. 

Auf feuchten Böden krallt sich das Profil regelrecht in den Boden, da zeigen sich die Stärken des Italieners. Auf trockener Erde performt der Syerra auf Augenhöhe mit der Konkurrenz und bricht in Kurven nur in Extremlage weg. Schwächen zeigt er nur, wenn es richtig nass ist. Er pflügt sich ganz passabel durch den Schlamm, mag aber keine nassen Wurzeln, da rutscht er gerne ab.

Fazit

Der Vittoria Syerra erfüllt das Pflichtenheft eines Down-Country-Reifens mit Bravour, Schwächen zeigt er nur auf nassen Wurzeln und bei den Bremseigenschaften. Am Vorderrad bleibt er auch bei hartem Bremsen stabil, hinten beginnt der dann zu rutschen: Das niedrige Profil mag sich nicht so recht in die Böden krallen. Ausser Kontrolle gerät er aber nicht. Neben dem niedrigen Rollwiderstand und den guten Allrounder-Eigenschaften gefällt besonders, wie gut er in den Kurven greift.

Empfehlung

Wer für Cross-Country- oder Marathonrennen einen Pneu braucht, der bei feuchten Böden viel Grip und Traktion bietet, trifft mit dem Syerra eine gute Wahl.

CHF 69.00

Hersteller/Vertrieb

www.vittoria.com

 

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