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First Ride: Trek Slash 9.9 – für alle, die es gerne schnell mögen.

Ride hatte die Möglichkeit, kurz vor der Lancierung das neue Trek Slash einen halben Tag im Alpenbikepark Chur zu testen. Die Race-Eigenschaften des Bikes sollen verbessert worden sein, ohne Einbussen bei den Trail-Qualitäten. Neben ruppigen Singletrails mussten auch die Downhill-Strecken hinhalten, um diese Aussage zu überprüfen.

Das neue Slash hat zahlreiche Überarbeitungen erhalten. Die Details hierzu sind in folgender Produktvorstellung zu finden: LINK

Zusammen mit dem um 10 Millimeter verlängerten Hub – vorne auf 170 und hinten auf 160 Millimeter – ist das neue «Super Deluxe Thru Shaft»-Federbein von Rock Shox die wichtigste Neuerung. Dieses verbessert die Fahrqualitäten des Bikes markant.

Der Rahmen ist 400 Gramm leichter als der Vorgänger, das hilft, das Gesamtgewicht zu drücken. Doch mit rund 15 Kilo ist es kein Leichtgewicht. In Kombination mit dem zäh rollenden Bontrager-Reifen wird die Bergfahrt zur schweisstreibenden Angelegenheit. Leichte Steigungen gehen ganz gut, auch klettert das Slash bestens über Stock und Stein. Wird es jedoch steil, braucht man schon ordentlich «Bums» in den Beinen, um die Maschine hochzutreten.

Im Flachen zeigt sich, dass man auf einem Race-orientierten Enduro sitzt. Das Fahrverhalten ist etwas träge, doch grundsätzlich neutral zum Treten. Die Sitzposition ist angenehm und aufrecht. Wendig zieht das Slash um Kehren und nimmt kleine Hindernisse gelassen, ohne gross sensibel zu sein.

Bergab macht langsames Tempo keine besondere Laune, man merkt umgehend, dass dieses Bike schnell bewegt werden will. Need for Speed! Ja, je mehr man es krachen lässt, desto ruhiger und satter liegt das Slash am Boden. Die Zeb von Rock Shox ist eine Race-Gabel und weniger sensibel als ihre kleinen Schwestern Lyrik und Pike. Selbst das grösste Loch im Boden bringt sie darum nicht aus der Ruhe. Das Heck spricht einiges softer an und weiss so richtig zu begeistern. Wie ein Downhiller planiert es den Untergrund und verliert dank der steifen Federgabel nie die Spur. Jumps gelingen ohne grosse Mühe, Landungen werden sanft hingenommen – egal, ob diese sauber gelingen oder man zu kurz oder zu lang springt.
 

Fazit

Nach einem halben Tag kann man noch kein abschliessendes Fazit ziehen. Der erste Eindruck zeigt, dass die Tourenqualitäten noch intensiver geprüft werden müssen. Ganz klar ist, dass man mit dem Trek Slash 9.9 im Bikepark oder auf heftigen Enduro-Trails gerne freie Fahrt hat. Den je schneller man diese Maschine bewegt, desto mehr Spass macht es. Das Bike wird in den kommenden Wochen stärker in die Mangel genommen, der vollständige Testbericht folgt an dieser Stelle und im Ride 01/2021.

www.trekbikes.com

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