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Ferrand Prevot verteidigt WM-Titel – Frei glänzt mit Rang vier

Ferrand Prevot wird erneut Weltmeisterin 2020

Im ersten Elite-Rennen der Mountainbike-Weltmeisterschaften wird Pauline Ferrand Prevot überlegen Weltmeisterin. Hinter der Französin sprinten Eva Lechner und Rebecca McConnell um Silber. Sina Frei fährt bei ihren Elite-Weltmeisterschaften auf Rang vier, Jolanda Neff freut sich über Rang sechs und Alessandra Keller belegt Rang zehn. Bei den U23 fährt Noelle Buri auf Rang fünf, der Sieg geht an Loana Lecomte.

Titelverteidigerin Pauline Ferrand Prevot setzt sich bereits in der Startrunde ab. Mit relativ grossen Abständen dahinter liegen Rebecca McConnell (AUS) auf Rang zwei. Ab Runde zwei folgen Sina Frei und Eva Lechner zusammen auf den Rängen drei und vier. Die Schweizerin und die Italienerin duellieren sich lange, doch Lechner kann Frei im zweiten Renndrittel abhängen. Sie fährt sogar noch weiter nach vorne und fängt in der letzten Runde die Australierin ab.

Frei noch immer auf Platz vier, holt Jolanda Neff zunehmend auf und liegt in der vorletzten Runde auf Platz sechs. Alessandra Keller vormals auf Platz sechs, verliert zunehmend an Boden und kämpft um die neunte Position. Auch Linda Indergand verliert etwas und fällt anfangs letzter Runde aus den Top-10.

Nach der anfänglichen Runde wird die letzte Runde tatsächlich nochmals spannend: McConnell kommt wieder an Lechner heran – überholt diese sogar in einem für die Italienerin schwierigen Moment. Lechner scheint eine Krise zu haben und auch Sina Frei ist wieder in Sichtweite auf die Medaillenränge.

Während Ferrand Prevot sicher zum Sieg fährt – ihrer dritter Weltmeistertitel im Cross Country – entbrennt der Kampf um Platz zwei. McConnell macht Fehler und stürzt, Lechner kommt wieder nahe heran. Nahe genug, dass sie im Sprint Chancen auf Silber hat. Sie nutzt ihre Chancen und sprintet der Australierin die Silbermedaille ab. Sina Frei bleibt auf Rang vier, und das ist ein ausgezeichnetes Resultat für die junge Schweizerin.
«Auf die eine Seite bin ich etwas enttäuscht, aber ich habe alles gegeben. In den  Abfahrten konnte ich immer Boden gut machen, in den Aufstiegen habe ich leider wieder verloren. Die anderen waren aber einfach stärker bergauf. Es ist die Bestätigung, dass ich vorne mitfahren kann und darauf kann ich aufbauen, rekapituliert Frei.

Jolanda Neff holt weiter auf, doch der Vorsprung der Britin Isla Short ist zu gross, um diese noch abzufangen. Doch angesichts der gesundheitlichen Umstände ist Neffs sechster Rang ein Erfolg. Sie feiert diesen auch und spricht mit Erleichterung: «Ich bin heute ein super Rennen gefahren, habe das Maximum herausgeholt. Jede Runde konnte ich mich steigern, habe den Kampfgeist nie verloren und bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Nach all den Schwierigkeiten in diesem Jahr bedeutet mir dieser sechste Rang sehr viel!»

Alessandra Keller verliert weiter an Boden aber sie kämpft wacker weiter, und das beschehrt ihr den guten zehnten Rang. Linda Indergang zwischenzeitlich auf Platz acht, verliert ebenfalls etwas an Boden und beklagt am Ende noch einen Defekt. Sie passiert die Ziellinie zu Fuss auf Rang 15. Unmittelbar dahinter klassiert sich Nicole Koller auf Rang 16: «Es war ein hektischer Start. In der ersten Kurve gab es bereits einen Stau und ich war eingeklemmt, worauf ich erst um Platz 30 richtig ins Rennen konnte. Ich versuchte mich dann Runde für Runde nach vorne zu arbeiten, war dann auf Position 16 und kämpfte die letzten zwei Runden noch gegen Krämpfe an. Ich bin aber sehr zufrieden für meine ersten Elite-Weltmeisterschaften.

Lecomte mit «Pflichtsieg» – Buri Fünfte

Im Weltmeisterschaftsrennen der U23-Frauen gewinnt die Französin Leona Lecomte erwartungsgemäss den Titel vor der Ungarin Kata Vas und der Holländerin Ceylin Alvarado. Noelle Burri überrascht mit dem fünften Rang.

Leona Lecomte lässt keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle und fährt bereits in der Startrunde ihrer Konkurrenz davon und gewinnt den U23-Weltmeistertitel über einer Minute Vorsprung auf die Kata Vas. Diese fährt ebenso ein einsames Rennen und liegt am Ende nochmals 90 Sekunden vor der Holländerin Alvarado.

Noelle Burri startet zuhinterst und versucht in der Startrunde bereits aufzuholen. Sie gewinnt in der ersten Runde dann weiter stark an Boden. In Runde zwei setzt sich die Schweizerin an Position fünf fest, verliert aber gegen Ende etwas. Es kommt zum Sprint gegen die Russin Viktoria Kirsanova und da kann Burri gegenhalten und den guten fünften Rang sichern.
«Ich musste zuhinterst starten und versuchte Runde um Runde möglichst viele Fahrerinnen zu überholen, vor allem in den Aufstiegen, dass sie mich bergab nicht aufhalten. Dort konnte ich recht viel Zeit gut machen bis ich auf Platz fünf war. Am Schluss gab ich alles um diesen im Sprint zu verteidigen», freut sich Burri, die damit für eine kleine Überraschung sorgt.

Resultate WM U23-Frauen
1. Loana Lecomte (FRA)
2. Kata Blanka Vas (UKR)
3. Ceylin Alvarado (FRA)
4. Haley Batten (USA)
5. Noelle Buri (SUI)
20. Jacqueline Schneebeli (SUI)
 
Resultate WM Elite-Frauen
1. Pauline Ferrand Prevot (FRA)
2. Eva Lechner (ITA)
3. Rebecca McConnell (AUS)
4. Sina Frei (SUI)
5. Isla Short (GBR)
6. Jolanda Neff (SUI)
7. Yana Belomoina (UKR)
8. Maja Wloszczowska (POL)
9. Tanja Zakelj (SLO)
10. Alessandra Keller (SUI)
15. Linda Indergand (SUI)
16. Nicole Koller (SUI)

 

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