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EWS: Sieg auf den letzten Drücker vs. die totale Dominanz

Die Enduro-World-Series 2018 gehen mit dem Rennen in Finale Ligure zu Ende. Während Richie Rude einen perfekten Tag hat, kommt Cecile Ravanels Sieg erst auf der letzten Etappe zustande. Letztere holt sich den Gesamtsieg, sowie Sam Hill bei den Männern. Anita Gehrig und Patrick Lüthi klassieren sich als schnellste Schweizer auf den Rängen vier und 27.
 
Bisher waren die Renngeschichten bei den Frauen schnell erzählt. Beim letzten Stopp der Enduro-World-Series 2018 in Finale Ligure für einmal nicht. Die bisherige Seriendominatorin Cecile Ravanel (FRA) ist auf den ersten zwei von vier Etappen nicht nur in Bedrängnis, sie stürzt spektakulär und liegt 16 Sekunden hinter ihrer Landsfrau Isabeau Courdurier zurück. Doch dann kehrt die zweimalige World-Series-Siegerin in gewohnter Stärke auf und gewinnt dank dem Sieg auf der dritten Etappe neun Sekunden zurück.
 
Auf der letzten Abfahrt – dem berüchtigten «Downhill Uomini» wo die Zeitabstände meist gering sind – holt sich die Französin nochmals gut 13 Sekunden auf Courdurier heraus. Sie gewinnt jedes Rennen der Serie und somit auch die Gesamtwertung mit der maximalen Punktzahl. Courdurier ist bitter enttäuscht, so nahe an ihrem zweiten World-Series-Sieg vorbeigeschrammt zu sein, freut sich aber über den zweiten Rang in der Gesamtwertung.
 
Die Schottin Katy Winton liegt zu weit weg, um den zweiten Gesamtrang noch anzugreifen. Im Gegenteil, sie muss sich gegen Noga Korem aus Israel wehren, die auf Schlagdistanz liegt. Das macht sie erfolgreich und behält ihren dritten Rang im Schlussklassement.
 

Gehrig-Twins auf vier und neun

Auf der ersten Etappe will es Anita Gehrig nicht rund laufen. Wegen eines Patzers im Gegenanstieg verliert sie viel Zeit und liegt vorerst auf dem achten Zwischenrang. Dann aber dreht die Schweizerin auf und macht mit einem vierten und zwei dritten Etappenrängen beträchtlich Zeit gut. So kann sie sich auf der letzten Abfahrt von Platz fünf auf vierten Rang verbessern.
Im Gesamtklassement der Enduro-World-Series liegt Gehrig auf Rang acht – ein gutes Resultat angesichts dessen, dass ihr zwei Rennen fehlen.
 
Carolin Gehrig kommt nicht wie gewünscht auf Touren und ist etwas ratlos über den Grund. Ein kleiner Wehrmutstropfen hingegen ist die fünftbeste Zeit auf der letzten Abfahrt. Am Ende ist es für sie der neunte Rang im Rennen, der Zehnte im Gesamtklassement. Auch ihr fehlen zwei Wertungen in der Endabrechnung, die sie verletzungsbedingt verpasst hat.
 

Ein zweites, erstes Mal

Vor zwei Jahren hatte Carina Cappellari ihre EWS-Feuertaufe. Die Downhill-Spezialistin belegte damals beim Enduro-World-Series-Rennen in La Thuile den 16. Rang. Dieses Jahr wurde die Schweizermeisterin von den Gehrig-Twins ermutigt in Finale Ligure teilzunehmen. Es ist für reine Downhill-Athleten ungewohnt, eine «Tagestour mit Rennbelastungen» zu absolvieren, und so wird das Rennen in Finale zu Cappellaris zweiter Premiere. Sie meistert diese Herausforderung mit Bravour und belegt den 26. Rang. Es soll zudem nicht ihr letzter Abstecher in die Enduro-Rennszene sein, auch wenn die Disziplin eine Abwechslung zum Downhill-Sport bleiben wird.
 
Die vierte Schweizerin im World-Series-Finale ist Alba Wunderlin. Sie beendet das Rennen auf Rang 33.
 

Die totale Dominanz

Im Gegensatz zum Frauenrennen wirkt jenes der Männer fast langweilig. Der US-Amerikaner Richie Rude reiht Etappensieg an Etappensieg und gewinnt das Finale mit gut 20 Sekunden Vorsprung auf die beiden Franzosen Damien Oton und Kevin Miquel. Doch trotz seines dritten Saisonsieges kann Rude im Gesamtklassement nicht vorne mitreden. Dem zweimaligen Seriensieger kommt im ersten Rennen schlecht weg und es fehlt ihm ein Zähler.
 
Wie schon letztes Jahr holt sich Sam Hill den Gesamtsieg. Um diesen ins Trockene zu holen, hätte dem Australier auch weniger als der neunte Platz gereicht, denn sein nächster Kontrahent , der Belgier Martin Maes, belegt nur Rang 131. Zwar beendet er die erste Etappe noch als Zweiter, doch touchiert er dort mit der Hand einen Baum. Die Hand schwillt danach an, und so kämpft sich Maes mit starken Schmerzen durch die verbleibenden Etappen. Dadurch verliert er nicht nur Platz zwei an Oton, sondern rutscht gänzlich ab dem Podest. Den dritten Treppchenplatz holt sich der Franzose Florian Nicolai.
 

Bestleistung im letzten Rennen

Der Schweizer Patrick Lüthi fuhr im vorletzten Rennen in Spanien als 37. sein bisher bestes World-Series-Resultat ein. In Finale Ligure steigert er sich noch einmal und belegt Platz 27. Das Gesamtklassement schliesst er auf Rang 53 ab.
 
Etwas dahinter belegt Maxime Chapuis den 33. Rang. Nicht das, zu was er fähig wäre. In der Endabrechnung schafft es der Romand aber noch unter die besten 30.
Gusti Wildhaber hingegen ist sehr zufrieden mit seiner Leistung. Nach seiner Fussverletzung und der daraus resultierenden Pause ist Finale das erste Rennen das Wildhaber bestreitet und mit Platz 38 gut abschliesst. Trotz dessen ihm vier Rennen fehlen, wird er 35. im Gesamtklassement.
 

Finale zum Letzten

Seit dem Jahr 2013, als die Enduro-World-Series das erste Mal stattfanden, wurde das letzte Rennen jeweils in Finale Ligure ausgetragen – sechs Mal. Diese Ära geht nun zu Ende. Im kommenden Jahr wird das finale Rennen der World-Series in Zermatt abgehalten. Eine Premiere, denn es ist das erste Schweizer Rennen dieser Serie.
 
Ranglisten Enduro World Series
 
www.enduroworldseries.com
 
 

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