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EWS: drei Top-10-Plätze für Schweizer Enduro-Fahrerinnen

Beim siebten Stopp der Enduro-World-Series in Spanien können die Schweizer Enduristen nicht vorne mitreden. Bei den Frauen sieht es mit den Rängen acht bis zehn für Anita und Carolin Gehrig sowie für Nathalie Schneitter ein Stück besser aus. Rennsieger sind Richie Rude und Tracy Moseley.

Beim siebten Stopp der Enduro-World-Series in Spanien können die Schweizer Enduristen nicht vorne mitreden. Bei den Frauen sieht es mit den Rängen acht bis zehn für Anita und Carolin Gehrig sowie für Nathalie Schneitter ein Stück besser aus. Rennsieger sind Richie Rude und Tracy Moseley.

Die wunderschönen Rennstrecken um das malerische Ainsa, die von enthusiastischen Zuschauern gesät sind, bringen den Schweizer Enduristen nicht das gewünschte Glück, immerhin aber Lichtblicke. Das Rennglück pachtet Richie Rude (USA) für sich. Vier von sieben Etappensiege erlauben dem jungen Amerikaner sogar einen «Abschiffer», um nach zwei Renntagen als Sieger vom Platz zu gehen. Damit kann Rude seinen Vorsprung im Gesamtklassement weiter ausbauen. Schon fast komfortable 300 Punkte liegt er vor dem Franzosen Florian Nicolai, der in Ainsa den neunten Rang belegt.
Hinter Rude belegen Yoann Barelli (FRA) und Martin Maes (BEL) die Plätze zwei und drei. Für das junge Multitalent Maes ist in dieser Saison der erste Podestplatz, nachdem er bereits zwei Mal auf Rang vier landete.

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Der Reihe nach: Richie Rude, Yoann Barelli und Martin Maes. Fotos ©Matt Wragg - Enduro World Series

Als 19. gewinnt René Wildhaber zwar keine Blumen, erreicht jedoch ein beachtliches Resultat. «Ich bin das Rennen mit genügend Sicherheits-Marge gefahren, da ich nicht zu viel riskieren wollte», erklärt Wildhaber. Der Trek-Fahrer ist in dieser nicht ganz einfachen Saison, mit einigen Verletzungen, wieder in der Aufbauphase. In der Gesamtwertung liegt «Wildi» auf dem 20. Rang.
Als nicht ganz zufriedenstellend beschreibt Gusti Wildhaber sein Rennen: «Mir fehlte auf den physischen Etappen die Puste und auf der vierten Etappe ging die Luft auch aus dem Reifen. Immerhin gibt meine zwölftbeste Zeit auf Etappe drei ein gutes Gefühl.»
Gusti Wildhaber belegt Rang 41, was trotzdem als Lichtblick anzusehen ist.
Nüchterner äussert sich Ludovic May über seinen 52. Platz: «Mein Rennen war gar nicht gut. Ich habe stets meinen Renn-Speed gesucht.» Doch wäre es nicht Ludo May, fände er nicht auch was positives an diesem verkorksten Wochenende. «Auch wenn ich nicht schnell war, hatte ich immerhin sehr viel Spass auf diesen coolen Strecken», sagt der Romand mit einem schmunzeln.

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René im Training, Gusti Wildhaber beim Start in Etappe drei und Ludo May. Fotos ©Matt Wragg - Enduro World Series

Carolin Gehrig mit persönlicher Bestleistung
Bei den Frauen spielt die Britin Tracy Moseley erneut ihre Klasse aus und gewinnt ihr fünftes World-Series-Rennen in Folge. Sie unterbietet die beiden Französinnen Cecile Ravanel und Isabeau Courdurier um rund 30 respektive 60 Sekunden. Mit diesem Sieg stet Moseley schon fast als Gesamtsiegerin der Serie fest. Selbst wenn sie beim letzten Rennen in Finale Ligure die Top-20 nicht erreichen würde, hätte sie ihren dritten Seriensieg in der Tasche.

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Tracy Moseley, Cecile Ravanel und Isabeau Courdurier. Fotos ©Matt Wragg - Enduro World Series

Bei Anita Gehrig schaut es an diesem Wochenende stark nach einem Exploit aus. Den ersten Renntag beendet sie als Fünfte und erreicht mit der viertbesten Zeit auf der zweiten Abfahrtsetappe ihr bestes Etappenresultat überhaupt. Doch der zweite Renntag gleicht nicht mehr dem ersten, wie sie erklärt: «Ich bin viel zu versteift gefahren und habe dabei wohl viel Zeit liegen gelassen. Meine Enttäuschung ist dementsprechend gross und die letzte Etappe, auf der ich viel Zeit hätte gut machen können, wurde wegen der monsunartigen Regenfällen nicht gewertet.» Obwohl an einer neuen Bestleistung gescheitert, hält sich der Schaden in Grenzen, wie der gute achte Rang zeigt.
Eine persönliche Bestleistung erreicht hingegen Carolin Gehrig. Auf den ersten drei Etappen steigert sie sich von Fahrt zu Fahrt und bleibt jeweils knapp hinter ihrer Schwester. Der Start in den zweiten Tag gelingt auch ihr nicht super. Sie fängt sich aber schnell wieder und erreicht am Ende mit Rang neun ebenfalls ein Spitzenresultat. «Ich freue mich riesig über mein bestes EWS-Resultat und ebenso über meine beste je gefahrene Etappe. Jede Sekunde dieses Rennen war trotz der Strapazen ein Genuss», schwärmt Carolin Gehrig und fügt an: «Nach diesem Rennen freue ich mich noch mehr auf das finale Rennen in Italien.»

Knapp hinter den Gehrig-Twins rast Cross-Country-Spezialistin Nathalie Schneitter auf Rang zehn. Nach dem ersten Renntag noch auf Position elf steigert sie sich zunehmend und fährt auf der letzten gewerteten Etappe die sechstbeste Zeit.
Auf der Rangliste findet sich zudem eine «alte Bekannte». Silja Stadler, die einige Jahre im Downhill zu den Top-10 der Welt gehörte, schnuppert nach jahrelanger Rennabstinenz wieder Rennluft. Die Schweizer Physiotherapeutin, die während dieser Saison Jolanda Neff betreute, schneidet in Ainsa gut ab und beendet ihr erstes World-Series-Rennen auf dem beachtlichen 19. Rang.

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Anita Gehrig, Carolin Gehrig und Nathalie Schneitter. Fotos ©Matt Wragg - Enduro World Series

Bevor die Sieger der Enduro-World-Series gekrönt werden, reist der Enduro-Tross noch ein letztes Mal in dieser Saison weiter und macht Halt in Finale Ligure, an der italienischen Mittelmeerküste. Das Singletrail-Mekka verspricht am ersten Oktoberwochenende noch ein Mal viel Spannung, aber auch ein grosses Fest zum Saisonabschluss.

www.enduroworldseries.com

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