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Es herrscht die totale Flaute auf den Trails in Italien

Corona-Virus in Italien

Italien macht die Schotten dicht, das Corona-Virus legt faktisch ein ganzes Land lahm. Arg in Mitleidenschaft gezogen wird auch der Mountainbike-Tourismus, der Saisonauftakt ist bis auf Weiteres aufgeschoben. Aus den Regionen kommt die Message: Bleibt zur Zeit bitte alle zuhause! Doch die Tour-Operator und Mountainbike-Hotels nehmens vorerst bemerkenswert gefasst.

Die deutlichste Ansage kommt aus Finale Ligure, wo im März auf den Trails eigentlich der Bär tanzt: «Jetzt müssen wir alle diese schwierigen Zeiten durchstehen, und jeder kann dazu beitragen, dies so schnell wie möglich hinter uns zu bringen, indem er eine einzige Aufgabe wahrnimmt: Bleib zu Hause!» Das sind aussergewöhnliche Aussagen aus dem Tourismus. Ähnliche Stimmen kommen aus dem Südtirol. Die Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus seien drastisch, aber notwendig, meint Michaela Zingerle von den Südtirol Bike Hotels. Unsicherheit, Unwissenheit und damit Panik seien viel gefährlicher und würden der Gesellschaft mehr schaden als diese temporären Restriktionen. Die Hotels in Italien müssen bis am 3. April geschlossen bleiben. Mehrere Betriebe haben den Saisonstart schon mal auf Ende April verschoben.

Das Kerngeschäft ist aktuell tot

Gegen aussen wird zur Zeit Gelassenheit markiert und zum Durchhalten motiviert. Doch der Schein trügt, vielfach liegen die Nerven blank. Das zeigen verschiedene Facebook-Kommentare von Hoteliers und Bike-Guides. Wer die heftigen Massnahmen gegen das Virus hinterfragt, kriegt in deutlichen Worten was zu hören. Eigentlich nicht verwunderlich, denn die Lage ist betriebswirtschaftlich gefährlich. Das verdeutlichen Aussagen von Massimo Ferro, der Kopf hinter Aosta Valley Freeride: «Seit mehr als zwei Wochen haben wir keine Buchungsanfragen mehr erhalten. Es könnte sein, dass dies bis mindestens Mitte April so bleiben wird.» Sprich: Das Kerngeschäft der Tour-Operator ist zurzeit faktisch tot. Ferro hofft, im positiven Fall in den Monaten ab Juli zumindest etwas zu retten. Im schlimmsten Fall werde das Virus zu einer weltweiten Pandemie und die Weltwirtschaft völlig blockiert. Der Tourismussektor würde dabei zu den ersten Betroffenen gehören. Trotz dieser schwierigen Perspektiven hegt Ferro keinen Groll über die Massnahmen: «Ich glaube, dass diese jüngsten Entscheidungen notwendig sind, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.»

Eine geballte Ladung Positivismus kommt auch von Ernesto Hutmacher aus Massa Marrittima. «Wir sind positiv eingestellt und verfallen nicht in Panik. Ich bin mir auch sicher, dass diese Situation früher oder später vorbei geht – und dann sind wir bereit, um die Gäste wieder zu empfangen.» In der Zwischenzeit male man auf dem Betrieb Massa Vecchia das Haus neu an, renoviere die Bäder und bereite sich auf die nächste «Eröffnung» vor. Und wenn möglich, werde man in dieser Zeit einen Skillspark bauen und die Trails pflegen. Das nennt man dann Pragmatismus, von Panik ist bei den italienischen Mountainbike-Anbietern nichts zu spüren – auch wenn sie aktuell allen Grund dazu hätten.

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