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Einen Snowbiking-Weltcup braucht es nun wirklich nicht!

Es ist wie mit allem: Bevor man urteilt, sollte man es ausprobieren. Genauso ist es mit dem Snowbiking. Für mich als leidenschaftlicher Skitourengeher ist biken auf Schnee keine Alternative, aber spassig genug, um es ein bis zwei Mal pro Winter zu machen. Das ganze gegen die Uhr ist auch in Ordnung, aber doch bitte nicht als Weltcup.

Ob an Snow-Bike-Happenings wie in Flumserberg oder Davos die Pisten runterfahren, aber auch mit Startnummer auf der Skipiste zu Tale donnern wie in Saas Fee, beides hat seinen Reiz. Doch auch wenn Snowbiking schon fast so eine lange Geschichte wie das Mountainbike selbst hat, es wird immer eine Nische bleiben. Eine Nische die eine spassige Abwechslung zum sommerlichen Mountainbiken bringt – das war früher so und ist auch heute nicht anders.
 
Die Beliebtheit des Bikens auf Schnee ist auch nicht von der Hand zu weisen, doch muss man die Relationen sehen. Die Events dafür sind in der Zahl überschaubar. Ihr Erfolg ist vor allem auf das exklusive Erlebnis zurückzuführen, auf einer präparierten Skipiste biken zu dürfen, was sonst nicht gestattet ist. Würde hier eine Reizüberflutung stattfinden, würden die Teilnehmerzahlen bald zurückgehen.
 

Fun-Faktor wichtiger als Profizirkus

Nun kommt die UCI und plant einen Weltcup. Klar, es ist noch nichts bestätigt aber nur schon der Plan ist nimmer fertiggedacht. Man will auf den Globus verteilt, eine fünf Rennen umfassende Downhill-Serie veranstalten. Dabei sollen – so nehme ich an – auch Spitzenathleten teilnehmen. Doch wer soll sich das neben einer internationalen Sommerrennsaison überhaupt leisten können? Wohl nur wenige, oder es entwickelt sich ein Spezialistentum wie beim Eliminator. Und wo das hinführt, das wissen wir ja.
 

Nicht mehr Geld, aber mehr Aufwand

Der Sponsorentopf wird auch nicht grösser, und ich denke kaum, dass sich dadurch neue Geldgeber generieren lassen. Grosse Startfelder wird es wohl ebenfalls kaum geben, mit denen sich fehlende Sponsoreneinnahmen kompensieren lassen. Und wo ein Weltcup ist, bedarf es eines grösseren Aufwands, und der ist bekanntlich nicht umsonst.
 
Somit ist es für nicht nachvollziehbar, dass unser lieber Weltverband in etwas Kohle reinbuttert, das aus verschiedensten Gründen keine Zukunft hat. Dieses Geld könnte anderswo besser eingesetzt werden – im Enduro zum Beispiel. Aber das ist eine andere Geschichte.
 
Es muss und soll auch nicht aus jeder Spassdisziplin ein Profizirkus gemacht werden. Es wäre besser, wenn die UCI dem Snowbiken generell nicht des Status berauben würde, eine spassige und exklusive Alternative zu sein.
 
 
 
 
 

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