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Ein Bündner Brückenbauer sorgt für Flow auf den Alpen

Zaundurch- oder Übergänge sind für Mountainbiker oft ein leidiges Thema, aber auch für Bauern. Manuelle Systeme können den Stromfluss unterbrechen, andere Basteleien sind mühsam zu passieren. Um den Fahrspass nicht zu bremsen und so Brücken zwischen Landwirtschaft und Tourismus zu schlagen, beliefert ein Bündner zahlreiche Destinationen über die Kantonsgrenzen hinaus.

In der Schweiz nimmt die Zahl der Mountainbiker stetig zu. Neue Trails werden gebaut, bestehende Wege saniert und Touren angepriesen. Nicht selten aber führt das bestehende Wander- und Bike-Netz über Alpen und durch eingezäuntes Weideland, vielerorts noch immer nur durch unpraktische Über- oder Durchgänge passierpar. Diese vielen Viehzäune geben immer wieder Anlass zu Diskussionen. Sie hemmen den Fahrspass auf der einen Seite, auf der anderen Seite ärgern sich Bauern zurecht, wenn manuelle Durchgänge nicht korrekt oder gar nicht geschlossen werden.

Vorteile für beide Seiten

Um Konflikte mit der Landwirtschaft und den Erholungssuchenden zu vermeiden, suchte Guido Schweizer aus dem bündnerischen Obersaxen nach Lösungen. Systeme wie Torstangen kamen für ihn nicht in Frage, da sie Kratzer an Rahmen hinterlassen können oder sie gegen Hände oder Knie schlagen. Auch bei anderen Systemen müsse die Fahrt stark verlangsamt werde, erklärt Schweizer.

Seine Lösung ist eine zwei Meter lange Stahlbrücke als Bike- und Wanderübergang. Gemäss eigenen Tests mit den Bauern meide das Vieh diese Übergänge, sind aber mit Mountainbikes relativ einfach zu passieren. Der Vorteil dieser Brücken ist, dass der Stromkreislauf der Elektrozäune immer geschlossen bleibt. Dadurch wird für Bauern die lästige Suche nach Stromunterbrüchen hinfällig. Unfälle durch geschlossene Zäune und nicht markierte Drähte sollten damit auch der Vergangenheit angehören.

Beweg- und Haltbar

Die Stahlkonstruktion ist zwei Meter lang, 80 Zentimeter breit und 30 Zentimeter hoch und wiegt rund 28 Kilogramm. Dadurch soll sie relativ leicht zu versetzen sein. Auf Wunsch fertigt Guido Schweizer auch Übergänge in anderen Massen.
Der Unterbau dieser besteht aus Rohren die mit einem griffigen Streckmetall überzogen und verschweisst sind. Die Brücken sind feuerverzinkt und dadurch über Jahre hinweg einsetzbar. Im Weiteren sind die Übergänge stapelbar – ideal, um sie beispielsweise im Winter einzulagern. Sie kosten 500 Franken pro Stück.

Mittlerweile werden diese Zaunbrücken in Tourismusregionen wie Obersaxen-Lumnezia, Flims Laax Falera, Arosa-Lenzerheide und St. Moritz, aber auch in Leukerbad und Flumserberg eingesetzt.

www.ferien-obersaxen.ch/bike-wanderübergang

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