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E-Mountainbikes für Kids: Faszination oder Fluch?

Scott baut nicht nur Mountainbikes für Weltmeister, sondern aktuell auch das Angebot für Kinder massiv aus. Flaggschiff ist eine Replika von Ninos Race-Bike in 26 Zoll. Neu rollt auch ein E-Mountainbike für Kinder ins Portfolio von Scott. So ein E-Fahrzeug ist gut geeignet, die Gemüter zu erhitzen – und deshalb erklärt Jochen Haar von Scott die Idee dahinter.

Bei Scott rollt das Roxter eRide 26 neu ins Programm. Das klingt auf den ersten Blick unspektakulär, doch der Bolide hat es in sich: Es ist Scotts erstes E-Mountainbike für Kinder. Die Basis des Hardtails mit 100 Millimeter Federgabel bilden ein Alu-Rahmen mit 26 Zoll-Laufrädern und ein Bosch Active Plus-Antrieb mit einem 400 Wh-Akku. Somit stehen den jugendlichen Mountainbikern nominal 250 Watt Leistung sowie eine Spitzenleistung von 400 Watt und ein Drehmoment von 40 Nm zur Verfügung. Ride hat sich zum neuen E-Mountainbike mit Scotts Bike Marketing-Leiter Jochen Haar unterhalten.

Ride: Weshalb baut Scott E-Bikes für Kinder?
Jochen Haar: Weil es ein Markt werden wird. Zumindest gilt das für E-Mountainbikes. Wir bauen kindertaugliche E-MTBs, keine E-Bikes für Kinder, die für den urbanen Bereich gedacht sind. Dies ist wichtig zu unterscheiden! .

Wo seht Ihr den Benefit?
E-Mountainbikes für Kinder eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Dazu gehören neue Zielgruppen, Familien und somit Kinder eingeschlossen. Wer sein Kind jemals auf ein E-Mountainbike gesetzt hat und gemeinsame Touren im Gelände oder am Berg gemacht hat, weiss um die Faszination, die es auszulösen im Stande ist.

Seht Ihr auch Minus- oder Kritikpunkte beim Kids E-Bike?
Zunächst ein Mal gibt es ja berechtigterweise hierzulande gesetzliche Einschränkungen. Wer seinem Kind ein E-MTB kauft, muss sich zweifelsohne verantwortungsvoll damit auseinandersetzen. Des Weiteren sollte ein Kinder-E-MTB in dem Terrain genutzt werden, für das es konzipiert worden ist: Offroad, sprich im Gelände. Kinder-E-MTBs haben nichts auf der Strasse verloren.

Ist das E-Bike die Zukunft auch für Kinder?
E-Bikes haben generell eine grosse Zukunft, das ist ja nicht neu. Der Anteil von konventionellen Kinder- und Jugendbikes wächst bei Scott seit Jahren kontinuierlich, wir werden hier in Zukunft noch sehr viel stärker wachsen. Die Entwicklung für E-Mountainbikes für Kinder hingegen ist erst am Anfang und dementsprechend eine Nische. Wir sehen in E-MTBs eine Erweiterung der Möglichkeiten, Menschen – grosse als auch kleine - für den Radsport zu begeistern. Jeder bikende Familienmensch weiss um das Konfliktpotenzial bei einem Bike-Ausflug und völlig unterschiedlichen Könnensstufen. E-Bikes nivellieren ebendiese – der Erlebnisfaktor steigt, das Frustpotenzial sinkt. Ob Eltern ihre Kinder generell mit dem Extra-Schub ans Radfahren heranbringen wollen, bleibt jedoch letztlich jedem selbst überlassen - diese grundsätzliche Frage beantworten nicht wir, sondern die Eltern beziehungsweise der Markt. Wir bieten allenfalls die Möglichkeit dazu.

 


Infos zur Schweizer Gesetzeslage beim E-Mountainbike für Kinder

In der Schweiz gelten Pedelecs mit 25 km/h als Mofas und dürfen im öffentlichen Straßenverkehr erst ab 14 Jahre mit Ausweis Kategorie M gefahren werden. Diesen Ausweis erlangt man mit einer vereinfachten Basistheorieprüfung, eine praktische Prüfung (ausser bei Zweifeln an der Fahrkompetenz), Verkehrskundeunterricht oder ein Nothelferkurs sind nicht verlangt.

Und wie schaut es aus mit Kindern unter 14 Jahren, dürfen diese legal ein E-Mountainbike fahren?

Gemäss Art. 6 Abs. 4 Bst. B VZV kann eine kantonale Behörde den Führerausweis der Spezialkategorie M vor Erreichen des Mindestalters erteilen, wenn die Verwendung eines anderen Verkehrsmittels unzumutbar ist. «Das stellt allerdings eine seltene Ausnahme dar, beispielsweise für Kinder, die auf einem abgelegen Hof aufwachsen», führt Thomas Rohrbach vom Bundesamt für Strassen ASTRA aus. «Ansonsten wäre einzig die Fahrt auf abgesperrtem Areal möglich», so Rohrbach weiter. «Doch Vorsicht: Private Hauszufahrten oder Parkplätze gelten dabei auch als öffentliche Strasse oder Verkehrsfläche», präzisiert Rohrbach.

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